Attraktive Wohnbebauung soll Nutzungsmix am Bahnhof Schwelm-Loh komplettieren

Foto: Bonava
Die Bonava Wohnbau GmbH wird den früheren Bahnhof Loh mit einem neuen Wohnquartier für junge Familien bebauen - auf rund 22.000 Quadratmetern sollen bis 2019 insgesamt 45 Reihen- und 34 Doppelhäuser entstehen. Vorausgegangen war die Unterzeichnung des Kaufvertrages zwischen Bonava und BEG über das DB-Grundstück im Dezember 2016. 

Zuvor konnten bereits mehrere Gewerbeansiedlungen auf der insgesamt rd. 10 Hektar großen Entwicklungsfläche in Schwelm-Loh angesiedelt werden, u.a. ein DHL-Logistikzentrum [wie berichtet 04/2014 und 10/2016]. Nun sollen im Sommer 2017 die Bauarbeiten für das neue Wohnquartier starten. Die Realisierung soll in zwei bis drei Abschnitten von Westen nach Osten erfolgen, so dass voraussichtlich Ende 2019 die ersten Häuser bezugsfertig sein werden. 

Als Investorin übernimmt die Bonava GmbH die komplette Erschließung des Baugebiets. Vor dem ersten Spatenstich im Sommer soll die Bahnunterführung zur Hattinger Straße zurückgebaut werden, um den nötigen Platz für eine Anbindung an die Linderhauser Straße zu schaffen. Der Startschuss für die Vermarktung des Wohnquartiers fiel am letzten Wochenende.

Das aktuelle Immobilien-Angebot mit weitergehenden Informationen rund um das Projekt „Am Alten Bahnhof Schwelm“ finden Sie unter https://www.bonava.de/immobilien/bergisches-land/schwelm/haus-kaufen-alter-bahnhof. [Zur BEG-Startseite]

Praxis-Handbuch: Bahn frei! Bahnflächen und Infrastruktur im Konsens entwickeln

In eigener Sache: Das Handbuch „Bahn frei! Bahnflächen und Infrastruktur im Konsens entwickeln“ ist als neue Publikation der BEG NRW erschienen. Seine Zielrichtung ist es, den inzwischen in Nordrhein-Westfalen entstandenen Erfahrungsschatz allgemein zugänglich zu machen. Dazu sind in bislang nicht vorhandener Transparenz und Tiefe sämtliche Facetten einer gelingenden Bahnflächenentwicklung darlegt. Parallel dazu verweist eine Bildfülle neu genutzter Bahnflächen und -gebäude auf die konkreten Umsetzungserfolge.

In Kapitel 1 ist das Potenzial von Bahnflächen für eine nachhaltige und aktive Stadtentwicklung herausgearbeitet und in seiner Bedeutung zur Stärkung von Bahnhofsquartieren, Nutzungsverdichtungen im Innenbereich und des lokalen Infrastrukturangebots eingeordnet. Die Genese der zugrunde liegenden Partnerschaft zwischen der DB AG und dem Land NRW erläutert das 2. Kapitel. In Kapitel 3 verdichtet sich der gesammelte Erfahrungsschatz zu einer Vielzahl von Empfehlungen, welche als pointierte Spielregeln formuliert sind. Das Gesamtmodell aus vertraglichem Konstrukt, Liegenschaftspaketen und (ehemals) begleitendem Forum ist der Schwerpunkt in Kapitel 4. Kapitel 5 mündet schließlich in der ausdrücklichen Ermutigung, kooperative Modelle auch über NRW hinaus anzugehen.

In Zuge der Veröffentlichungserstellung ist auch das Logo der BEG mit Augenmaß weiterentwickelt und den grafischen Anforderungen der Zeit angepasst worden. Die Grafikdatei zur Verwendung in Print- und Onlinemedien, um auf eine Kooperation mit der BEG hinzuweisen, steht hier zum Download bereit [BEG-Logo].

Die [PDF-Fassung] der gesamten Veröffentlichung ist im Info-Bereich eingestellt, die Druckfassung kann per Mail an [info@beg.nrw.de] angefordert werden. [zur BEG Startseite]

Begleitung des Wettbewerbsverfahren am Standort „Nordwalde, Rathaus“

(c) Gemeinde Nordwalde
Als frühe Pilotkommune initialisierte die Gemeinde Nordwalde bereits mehrere Flächen- und Stadtentwicklungsprojekte in Kooperation mit dem Flächenpool NRW; der Standort „Rathaus“ [vgl. Bericht des Flächenpool NRW 07/2016 ] ist zwischenzeitlich von der Qualifizierungsphase in die Bindungsphase des Flächenpool NRW übergegangen. Entsprechend der gemeinsamen Konsensvereinbarung können hier zusätzliche Leistungen durch einvernehmliche Fortschreibung der Vereinbarung von der Kommune beim Flächenpool abgefragt werden. Die weitere Projektbetreuung durch den Flächenpool NRW zum genannten Standort umfasst unter anderem:
  • die Fortführung der Beratung der Gemeinde Nordwalde gemeinsam im von der Kommune beauftragten Beraterteam und Begleitung der weiteren Abstimmungsprozesse hinsichtlich des laufenden Förderantrags,
  • die Vorbereitung und Begleitung des avisierten Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb zum Neubau des Bürgerzentrums.
Im Rahmen dieses Wettbewerbs wurde darüber hinaus BEG-Geschäftsführer Thomas Lennertz als Fachpreisrichter in die Bewertungskommission berufen.

Die Gemeinde Nordwalde nutzt die vorhandenen Förder- und Unterstützungsangebote des Landes NRW auf optimale Weise, um eine integrierte Gesamtentwicklung umzusetzen und die Aufenthalts-, Lebens- und Wohnqualität im öffentlichen Bereich nachhaltig zu verbessern. Der Flächenpool NRW ist ein Angebot des Landes NRW, durchgeführt von NRW.URBAN und BEG NRW. [zur BEG-Startseite]

Wettbewerbsverfahren soll Freiraumqualität im Wedauer Süden gewährleisten

Im Rahmen der Entwicklung des 90 Hektar großen Areals rund um das ehemalige Ausbesserungswerk und den ehemaligen Rangierbahnhof in Duisburg-Wedau sind jetzt die Teilnehmer des einphasigen Wettbewerbsverfahrens für die Gestaltung des Freiraums der Südfläche ermittelt worden. 

Auf dem etwa 60 Hektar großen Areal, das größtenteils für Wohnbebauung vorgesehen ist, soll ein Stadtkörper entstehen, der sich in die bestehende Siedlungsstruktur integriert und die Idee der Gartenstadt mit sich trägt. Unter anderem sollen konkrete Gestaltungskonzepte für markante Bereiche, wie etwa die geplante Promenade und die Achse des Bruchgrabens, erarbeitet werden. 

Insgesamt 16 Landschaftsarchitekturbüros sind für die Teilnahme am Wettbewerbsverfahren vorgesehen. Während eine Auswahl von sechs Büros durch eine Einladung der Auslober bei Nachweis der erforderlichen Anforderungen direkt für eine Teilnahme am Verfahren gesetzt war, wurden zehn weitere Büros durch ein vorgeschaltetes Bewerbungsverfahren ermittelt. Hierfür hatten wiederum insgesamt 36 Büros ihre Unterlagen eingereicht, von denen allerdings nicht alle die formalen Anforderungen erfüllten. Aus einer immer noch beachtlichen Anzahl formal korrekter Bewerbungen wurden schließlich die weiteren zehn Teilnehmerbüros ausgelost. 

Als zwingende Planungsvorgabe haben die Landschaftsarchitekten die im städtebaulichen Rahmenplan definierten Lagen und Größen der Freiräume zu beachten. Die Beurteilungskriterien reichen u.a. von der entwurfsbestimmenden Grundidee über die stadträumliche Qualität bis hin zur Wirtschaftlichkeit der Planung unter Betrachtung der Folgekosten. Weitere Kriterien sind z.B. die Umsetzung der Barrierefreiheit sowie die Gewährleistung der Sicherheit im öffentlichen Raum. 

Ausloberin des Wettbewerbs ist die GEBAG Duisburger Baugesellschaft mbH gemeinsam mit der DB Immobilien Region West (Köln). Als sogenannter Realisierungswettbewerb zielt der Wettbewerb letztlich auf die Vergabe eines Planungsauftrags. Die Verfahrensbetreuung erfolgt durch das Büro pesch+partner, Dortmund. Die Vertreter der 16 beteiligten Planungsbüros werden am 15. März noch einmal die Gelegenheit erhalten, an einem Rückfragekolloquium teilzunehmen. Anschließend beginnt die achtwöchige Bearbeitungsphase, so dass voraussichtlich Ende Mai mit der Vorprüfung begonnen werden kann. [zur BEG-Startseite]