Neue Chance für den Erndtebrücker Bahnhof

Bürgermeister Hennig Gronau (r.) mit Carsten Kirchhoff
Während der Erndtebrücker Bauausschuss zufrieden die nahezu abgeschlossene Bauausführung des neuen Park&Ride-Parkplatzes mit 64 PKW-Stellplätzen begutachtete, ist für die Empfangsgebäude-Sanierung ein Neustart erforderlich. Hoffnung für die Zukunft des Gebäudes macht jetzt, dass die Rückabwicklung des Kaufvertrags zwischen der DB Netz AG und den beiden Käufern Nils Geiser und Yilmaz Arli nach einem Jahr gelungen ist. Geplant war eine Gastronomie- und Wohnnutzung; die Investoren entzweiten sich jedoch über Finanzen, Konzept und Renovierungsarbeiten und es kam zum Stillstand des Vorhabens.

Im Rahmen einer Pressekonferenz betonten Bürgermeister Hennig Gronau und BEG-Projektleiter Carsten Kirchhoff, dass sie auf einen Neubeginn mit einem Investor setzen, der es ernst mit dem Ziel meine, dem Bahnhof zu Umnutzung und ortsbildprägendem Glanz zu verhelfen. Zuversichtlich stimmt sie, dass die Verkehrsstation neben der P&R-Anlage mit neuen, modernen Bahnsteigen aufwartet und es bis Ende Oktober auch der Zugang zur Unterführung durch die Empfangshalle des Bahnhofs geschlossen werden kann. Zudem seien die Denkmal-Behörden sehr gesprächsbereit bezüglich der baulichen Umsetzung.

Das Bahnhofsgebäude sei mit seiner Substanz und typisch klassizistischen Fassade (erbaut 1914-1916), „problemlos sanierungsfähig“, äußert sich Kirchhoff. Es verfügt auf zwei Etagen über rund 675 Quadratmeter Nutzfläche – plus weitere 220 Quadratmeter im angebauten Güterschuppen. Die letzte Veräußerung erfolgte zum symbolischen Preis; die Sanierungskosten schätzt Kirchhoff auf etwa 1.500 bis 1.700 Euro pro Quadratmeter Fläche. [zur BEG-Startseite]

BEG NRW auf der EXPO REAL treffen








Auf der Müncher Immobilienmesse Expo Real (4.-6. Okt. 2017) präsentiert sich sowohl das Duisburger Stadtentwicklungsprojekt 6-Seen-Wedau mit dem 3D-Modell der geplanten Bahnflächen-Nachnutzung als auch der Flächenpool NRW mit einer offenen Gesprächsrunde am NRW-Gemeinschaftsstand (B1.321). Das vollständige Programm am Landesstand NRW finden Sie hier.

Für nähere Informationen und zur Verabredung zum persönlichen Austausch mit der BEG-Geschäftsführung und den Projektleitern setzen Sie sich gerne im Vorfeld mit uns in Verbindung: Per E-Mail oder telefonisch unter 0201 747 66-0  [zur BEG-Startseite]

Freie Fahrt über das Viadukt Wengern: für Radfahrer!

Elbschetalviadukt/ Trienendorfer Straße
Ein weiteres Teilstück des Rundkurses „Von Ruhr zur Ruhr“ wurde feierlich eröffnet. Bürgermeister Frank Hasenberg, Landrat Olaf Schade und zahlreiche Gäste, so auch BEG-Geschäftsführer Volker Nicolaus feierten bei bestem Wetter, Grillgut und Musik die neuen 3,8 Kilometer zwischen Wetter-Wengern und Silschede.

Gegenüber der Presse äußerten sich die Bürger rundum positiv über das Infrastrukturangebot: Besondere Erwähnung finden die Landschaft und Ruhe abseits der Hauptverkehrsstraßen, der Fernblick über die Ruhr, die Sicherung und Wiedernutzung des alten Bahnviadukts sowie die komfortable Asphaltierung. Die Zugangsrampen, Brückensanierungen und Verkehrssicherung schlugen dabei mit 2,4 Mio. zu Buche, wusste Ludger Siebert, Straßen-NRW-Niederlassungsleiter für Südwestfalen zu berichten.

Die frühere Elbschebahn von Witten nach Gevelsberg wurde 1979 stillgelegt, die Gleise bereits 1984 entfernt. Im Rahmen des Förderprogramms „Alleenradwege auf stillgelegten Bahnstrecken“ hat das Teilstück dazu beigetragen, den Ausbau von schnellen, verkehrssicheren Radwegeverbindungen in den vergangenen 10 Jahren immens zu stärken und so über 1.000 km–Bahntrassen-Radwege in Nordrhein-Westfalen zu erreichen [wie berichtet, vgl. 06/2014]. Bis 2020/2021 soll die Vervollständigung der Route vom ehmaligen Bahnhof Albringhausen bis Gevelsberg-West folgen. [zur BEG-Startseite]