Bahnflächenentwicklung wird Teil der Bau.Land.Leben-Initiative des MHKBG NRW

Aktuelle Informationen auf der Homepage des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung: www.mhkbg.nrw

Landesinitiative Bauland an der Schiene: Planungsleitlinien im Workshop mit Planungsbüros weiterentwickelt

Rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer empfingen die Akteure der Landesinitiative „Bauland an der Schiene“ am 17. Juli im historischen Ambiente des Plenarsaals der Bezirksregierung Düsseldorf, um im Rahmen einer Auftaktwerkstatt gemeinsam Planungsleitlinien für Siedlungsentwicklungen an der Schiene zu erarbeiten. 

Hintergrund: Im Rahmen der Landesinitiative „Bauland an der Schiene“ führt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen (MHKBG) zusammen mit der BEG NRW und den jeweiligen Regionalplanungsbehörden sowie weiteren beteiligten Akteuren wöchentlich Baulandgespräche mit allen interessierten Kommunen in Nordrhein-Westfalen, die über einen Schienenpersonennahverkehrs(SPNV)-Haltepunkt verfügen und in dessen unmittelbarem Umkreis Baulandpotenziale sehen (siehe auch Beiträge aus 02/2019 und 04/2019). Einmal als Potenzialstandort für Bauland identifiziert, fördert das MHKBG die erforderlichen Rahmenplanungen mit einem Finanzierungsanteil von 50 Prozent. 

Die BEG NRW hatte im Vorfeld ein Ausschreibungsverfahren für einen Planerpool durchgeführt, welches zu zehn Rahmenvertragspartnern bzw. Planungsbüros führte. Aus diesem Planerpool können die Kommunen schließlich die Erstellung „ihrer“ Rahmenplanung beauftragen. Ziele des Auftaktworkshops waren unter anderem der Wissenstransfer zwischen den Akteuren zu den Zielvorstellungen der Landesregierung, die Sensibilisierung bezüglich der in den Baulandgesprächen bereits identifizierten Themenfelder und das Kennenlernen des sich daraus ergebenen Verständnisbildes der Planungsbüros. Die gemeinsam gewonnenen Erkenntnisse und Zielvorstellungen sollen ab sofort Grundlage für die bevorstehenden Planungen sein. 

Themenfelder waren insbesondere die Entwicklung von städtebaulichen Dichte-Typologien im regionalen Kontext und attraktive Verbindungen der potenziellen Baugebiete mit dem SPNV-Haltepunkt. Darüber hinaus waren Ideen zur harmonischen Einbettung potenzieller Baugebiete in die umgebende Landschaft gefragt. Den Vertretern des Ministeriums lag insbesondere die Aufklärung über Potenziale und Formen des geförderten Wohnraums am Herzen, um die hier noch häufig bestehenden Vorbehalte in den Städten und Gemeinden zu entkräften – genau in diesem Segment ist die Nachfrage immer noch deutlich höher als das Angebot. 

Die zehn Planungsbüros, die einen Rahmenvertrag mit der BEG abgeschlossen haben, sind im Einzelnen:
  • Agentur BahnStadt GbR / stationova GmbH / Berlin
  • De Zwarte Hond. Architecture Urbanism / Köln 
  • HJPplaner Heinz Jahnen Pflüger | Stadtplaner und Architekten Partnerschaft / Aachen 
  • Machleidt GmbH STÄDTEBAU + STADTPLANUNG / Berlin 
  • MUST Städtebau GmbH / Köln 
  • pp a|s pesch partner architekten stadtplaner GmbH / Dortmund 
  • plan-lokal Körbel + Scholle Stadtplaner PartmbB / Dortmund 
  • post welters + partner mbB Architekten & Stadtplaner BDA/SRL / Dortmund 
  • RHA REICHER HAASE ASSOZIIERTE GMBH ARCHITEKTEN STADTPLANER INGENIEURE / Dortmund 
  • WOLTERSPARTNER Architekten & Stadtplaner GmbH / Coesfeld 

Startschuss für die Entwicklung einer weiteren Bahnbrache am Bahnhof Lennep


Für das zentral in Lennep gelegene Grundstück der DB Netz AG "Am Johannisberg / Ecke Robert-Schumacher-Straße", das zuletzt durch brachgefallene Betriebsgebäude und einen mächtigen, mittlerweile funktionslosen Schornstein geprägt war, ist eine Lösung gefunden. Die BEG hatte zusammen mit der Stadt Remscheid nach einer Entwicklungsperspektive für das Grundstück gesucht, nachdem die Pläne zur Ansiedlung einer Polizeiwache nicht realisiert werden konnten. 

Am 3. Juli übergab nun Carsten Kirchhoff, Teamleiter Vertrieb bei der BEG, im Beisein von Wirtschaftsförderer Ingo Lückgen die symbolische „Goldene Brechstange“ an Arsim Krasniqi, der zusammen mit seinem Bruder Inhaber des regionalen Brauunternehmens Krasniqi Straßen- und Tiefbau GmbH aus Heiligenhaus ist, und seine Ehefrau Ardita. Das 728 m² große Grundstück ist der Restbestand des ehemaligen Bahnbetriebswerks Lennep und mit einem Heizwerk inklusive Kesselhaus, Tank und Schornstein sowie der ehemaligen Trafostation bebaut. 

Die BEG hatte im Vorfeld in Abstimmung mit der Stadt Remscheid und mithilfe von Landesmitteln umfassende Boden- und Rückbaugutachten erstellen lassen, um die Grundlage für den Abriss und die weitere Entwicklung zu schaffen. Carsten Kirchhoff: „Wir freuen uns, dass wir mit der Familie Krasniqi nun Käufer und Entwickler für dieses nicht einfache Grundstück gefunden haben, die nun auch umgehend den Abriss angehen und damit einen städtebaulichen Missstand im Sinne der Lenneper beseitigen.“ Der Abriss der vorhandenen Gebäude wurde kaufvertraglich vereinbart – nach Erhalt der behördlichen Genehmigung konnten die Arbeiten jetzt starten. 

Die Stadt Remscheid führt derweil das Bebauungsplanverfahren Nr. 672 durch, das die rechtliche Grundlage für die neue Nutzung bilden soll. Zielsetzung ist die Ausweisung eines Mischgebiets mit Wohn- und Gewerbenutzung. Arsim Krasniqi: „Wir beabsichtigen die Errichtung eines attraktiven mehrgeschossigen Gebäudes an dieser städtebaulich prägnanten Stelle mit Wohn- und Gewerbenutzung. Nach den Sommerferien starten die konkreten Planungen und Abstimmungen mit der Stadt Remscheid.“ 

Rückblick: In den vergangenen Jahren konnten BEG und Stadt Remscheid zahlreiche Projekte gemeinsam auf den Weg bringen: 

• Mit dem Gewerbegebiet auf den ehemaligen Bahnflächen im rückwärtigen Bahnhofsumfeld konnten neue Gewerbebetriebe angesiedelt werden. 
• Mit dem Panoramaradweg der EWR auf der ehemaligen Bahntrasse wurde einerseits die Infrastrukturtrasse durchgehend gesichert und andererseits ein Beitrag zur Fahrradmobilität geschaffen. 
• Das ehemalige Empfangsgebäude ist durch die Sanierung der Eheleute Brögelmann zum städtebaulichen Highlight geworden und beherbergt mit dem jetzigen Gesundheitszentrum eine passende Nutzung.

Kurzfristig soll nun auch das Entwicklungskonzept und der Zeitplan für das Grundstück mit ehemaligem Möbelhaus vorgestellt werden, hierzu laufen derzeit noch letzte Abstimmungen im Baugenehmigungsverfahren. Mit der Entwicklung dieser letzten stadtseitigen Fläche sowie der avisierten Realisierung einer P&R-Anlagenerweiterung im rückwärtigen Umfeld könnte die Bahnflächenentwicklung in Lennep in absehbarer Zeit abgeschlossen sein. [zur BEG-Startseite]

Die BEG NRW verabschiedet Geschäftsführer Volker Nicolaus auf der sonnigsten Party des Jahres

Volker Nicolaus, seit 2002 Gründungs-Geschäftsführer der BEG NRW, folgt nach 26jähriger beruflicher Reise mit der Deutschen Bahn seiner Intuition und wechselt auch aus gesundheitlichen Gründen ab dem 01. August 2019 auf ruhigere Gleise. Am 25. Juni 2019, dem bislang heißesten Tag des Jahres, wurde die gemeinsame Zeit jedoch zunächst gebührend gefeiert: 85 Gäste, enge Wegbegleiter, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kamen dazu im stilechten Ambiente des Alten Bahnhof Essen-Kupferdreh zusammen.

In der heute gastronomisch genutzten, ehemaligen Empfangshalle dankten Staatssekretär Dr. Jan Heinisch, Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, und Torsten Thiele, Leiter Corporate Real Estate Management der Deutsche Bahn AG und Vorsitzender der Geschäftsleitung DB Immobilien, sowie Dr. Petra Johnen, ebenfalls Geschäftsleitung der DB Immobilien, als Gesellschafter mit sehr persönlichen und herzlichen Worten für das gemeinsam Erreichte. Volker Nicolaus‘ juristisch-fachlichen sowie kommunikativen Verdienste im steten Vermitteln zwischen Land und Bahn, im Initiieren der Liegenschaftspakete und vielen weiteren Lösungen mit Breitenwirkung sowie im Durchführen selbst kompliziertester Grundstücksgeschäfte wurden ebenso herausgestellt wie die Anerkennung an das gesamte Team der BEG.

Auf den Teamleader Volker Nicolaus verschaffte Mit-Geschäftsführer Thomas Lennertz einen besonders persönlichen Blick: Eine Bilder-Präsentation aus 17 Jahren Strategieklausuren, Teamtrainings und Workshops sorgte nicht nur für viel Heiterkeit, sondern auch für sehr emotionale Momente angesichts der maßgeblich von Volker Nicolaus aufgebauten Unternehmenskultur – geprägt von Wertschätzung und Feedback, Wissensmanagement, Vertrauen und agiler Teamarbeit.

Nahezu von der Unternehmensgründung an hat der heutige BEG-Prokurist Henk Brockmeyer diese gelebte Unternehmenskultur im Arbeitsalltag mitgestaltet. Ob in Großprojekten wie in Münster oder der Produktentwicklung wie dem Flächenpool NRW, ob in der betriebswirtschaftlichen Steuerung oder als Teamleiter baute er großes Vertrauen und Anerkennung seitens seiner Geschäftspartner, Geschäftsführer, Gesellschaftern und im gesamten KollegInnenkreis auf. Entsprechend groß sind die allseitige Freude und Zufriedenheit darüber, dass er mit Wirkung zum 01. August 2019 seitens der Deutschen Bahn AG als neuer Geschäftsführer der BEG bestellt wurde.[zur BEG-Startseite]

Rheine R: Arbeiten auf ehemaliger Bahnfläche

Foto: EWG Rheine
Im Süden von Rheine, zwischen der Innenstadt und den Stadtteilen Mesum und Hauenhorst, liegt das Gewerbegebiet Rheine R. Auf dem riesigen Areal des ehemaligen Rangierbahnhofs, das die BEG einst an die Stadt Rheine verkauft hat (wie berichtet), entsteht ein qualifizierter, kleinteilig strukturierter Gewerbepark für unterschiedliche Nutzungen: Die angebotenen Flächen bewegen sich in Größenordnungen zwischen etwa 1.800 und 20.000 m² und sollen in Zukunft von Gewerbe- und Handwerksbetrieben sowie Betrieben aus dem Dienstleistungs- und Technologiebereich genutzt werden. Auch Werkstätten, Großhandel und möglicherweise bahnaffines Gewerbe im nördlichen Bereich könnten hier in Zukunft heimisch werden – für letzteres stünde bei Bedarf ein privater Gleisanschluss zur Verfügung. 

Aktuell bewegt sich einiges in Rheine R: Nach Ansiedlung des ersten Gewerbebetriebes folgten kontinuierlich weitere Neuansiedlungen,  diverse Grundstücke sind verkauft, Hallen gebaut und weitere Flächen reserviert. Insgesamt stehen 13 Hektar Fläche zur Verfügung, die sich in flexible Grundstücksgrößen aufteilen lassen. Weitere Informationen sowie Kontaktdaten erhalten Interessenten auf der Homepage der Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Rheine mbH (EWG). [zur BEG-Startseite]

Europa-Radbahn seit Pfingsten offiziell eröffnet

Foto: Stadt Kleve
Unter dem Jubel zahlreicher Gäste eröffneten die Klever Bürgermeisterin Sonja Northing und ihr Kranenburger Amtskollege Günter Steins zusammen mit den Vertretern der beteiligten niederländischen Gemeinden sowie MdB Dr. Barbara Hendricks, ehemaliger Umwelt-Bundesministerin und wohnhaft in Kleve, am 07. Juni in den historischen Park- und Gartenanlagen am Prinz-Moritz-Kanal die fertiggestellte Europa-Radbahn. Die als Radweg ausgebaute ehemalige Bahntrasse von Kleve nach Kranenburg bis ins niederländische Nijmegen versteht sich als Teil der Nationalen Klimaschutzinitiative. Sie soll den Umstieg vom motorisierten Individualverkehr auf das Rad auch im Alltagverkehr erleichtern und die ländliche Region nachhaltig erschließen. 

Trotz vielerorts vorhandener Absperrgitter wurde die Europa-Radbahn auch in den Wochen vor der offiziellen Freigabe schon eifrig genutzt. Kurzes Absteigen und Umlaufen der Hindernisse wurde für insgesamt knapp 50 Minuten Radfahrvergnügen entlang der Draisinenstrecke gerne in Kauf genommen. 11,12 km Radweg befinden sich auf deutscher Seite, davon 4,67 km auf Klever Stadtgebiet und 6,45 km durch die Gemeinde Kranenburg. Auf mindestens drei Metern Breite ist ein Überholen im Zweirichtungsverkehr gewährleistet. Innerorts und an den Knotenpunkten wird die Strecke mit LED beleuchtet, zudem ergänzen Rast- und Abstellplätze, Ladestationen und ein Radverleih die Infrastruktur. 

Im August 2018 startete der Bau des Verkehrsprojekts. Das Ziel: In kürzester Zeit von Kleve bis nach Nijmegen mit dem Rad statt mit dem Auto. Schließlich stärke der Drahtesel Umwelt und Klima, erklärten die Initiatoren des Radwegs. Besonders teuer kommt die Europa-Radbahn die Steuerzahler in Kleve und Kranenburg indes nicht. Denn als einer der Gewinner des Wettbewerbs „Klimaschutz durch Radverkehr“ erhält das Projekt neben der Auszeichnung eine stattliche Förderung. Von den rund 6,5 Millionen Euro Gesamtkosten übernimmt der Bund 4,3 Millionen Euro (70 Prozent Förderquote). Weitere 921.000 Euro (15 Prozent Förderquote) stammen aus Mitteln des Verkehrsministeriums NRW. Die beiden beteiligten Kommunen Kranenburg und Kleve stemmen die restlichen rund 1,3 Millionen Euro. 

Die BEG NRW hatte die Gemeinde Kranenburg und die Stadt Kleve intensiv beraten – von Vorteil waren dabei insbesondere ihre umfangreichen Erfahrungen zum Handlungsprogramm „Alleenradwege auf stillgelegten Bahnstrecken“ in NRW; besonderer Beratungsbedarf war auch gefordert, weil die benötigten Flächen noch dem Eisenbahn-Fachplanungsrecht unterliegen. Dieser Umstand ermöglicht bei Bedarf eine Wiederbelebung des Schienenverkehrs zwischen Kleve und den Niederlanden - der Bau der Europa-Radbahn schließt solche Überlegungen zumindest nicht aus. [zur BEG-Startseite]

Landesinitiative Bauland an der Schiene: Strukturkonzepte und städtebauliche Rahmenplanungen

Im Rahmen der Landesinitiative Bauland an der Schiene wurden bereits Baulandgespräche zu über 100 Haltepunkten geführt. Eine Vielzahl der identifizierten Flächenpotenziale werden im nächsten Schritt durch städtebauliche Rahmenplanungen bzw. Strukturkonzepte konkretisiert – kommunal finanziert, mit einer 50%-Förderung durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung. In die Planungen werden insbesondere die Zielvorstellungen Einzug finden, die sich in den Baulandgesprächen als zentral herausgestellt haben:
  • das Ineinandergreifen von Siedlungsentwicklung und infrastrukturellen Maßnahmen,
  • eine dem regionalen Kontext angemessene städtebaulichen Dichte und
  • der behutsame Umgang mit Grünstrukturen.
Auf Basis einer europaweiten Ausschreibung nach aktueller EU-Vergabeverordnung hat die BEG NRW - zur direkten Beauftragung der Rahmenplanungen oder Strukturkonzepte durch die Städte und Gemeinden - einen „Planerpool“ mit Rahmenvertragspartnern zusammengestellt. In einem Workshop-Prozess werden nun einheitliche Qualitätsstandards vereinbart. Die Städte und Gemeinden, denen eine entsprechende Förderung zugesagt wurde, erhalten die Preislisten vorab und in der zweiten Julihälfte alle für eine Beauftragung erforderlichen Unterlagen. [zur BEG-Startseite]

Integratives Café bereichert den Bahnhof Castrop-Rauxel

In Rauxel freuen sich die Menschen über einen neuen, attraktiven und zentralen Treffpunkt. Im Gebäude des Hauptbahnhofs ist wieder eine Gastronomie eingezogen; das "CAPpuccino" mit Angeboten für den Verzehr vor Ort sowie Proviant für Reisende ist am 26. April offiziell eröffnet worden. 

Im Sommer 2018 hatte die wewole-Stiftung ("Werken, Wohnen, Leben") das zum Verkauf stehende Bahnhofsgebäude von der BEG erworben (wie berichtet, 08/2018),  im Oktober begannen die Umbauarbeiten. 

Besonders ist an diesem Café nicht nur, dass es im Bahnhof beheimatet ist, sondern vor allem, dass darin besondere Menschen arbeiten. Denn hier werden die Gäste von Menschen mit Behinderungen bedient, denen einige Dinge mehr Schwierigkeiten bereiten als Menschen ohne Behinderung. Unterstützt werden sie deshalb von Mitarbeitern ohne Behinderung. "Sie haben das Herz von Castrop-Rauxel wiederbelebt", sagte Bürgermeister Rajko Kravanja zu Rochus Wellenbrock von der wewole-Stiftung, Betreiber der Gastronomie. "Was Sie mit Ihrem Team geleistet haben, ist großartig." Zeitgleich mit den Offiziellen waren zahlreiche Bürger in die moderne und gleichzeitig behagliche Location gekommen, um sich das Café anzuschauen und natürlich das Speiseangebot zu testen. Urteil: "Kaffee heiß, Leberkäs lecker, Ambiente toll." 

In der ehemaligen Radstation - direkt gegenüber - soll wie angekündigt ein weiteres Highlight folgen. Demnächst befindet sich an dieser Stelle ein Kiosk-Bistro namens „NimmEssMit“, ebenfalls geführt von der wewole-Stiftung. Auch hier werden dann Menschen mit Behinderung beschäftigt. Die wewole-Stiftung als Betreiberin der Gastronomie sowie des gerade in der Entstehung befindlichen Kiosks schließt nach Meinung aus Politik und Bürgerschaft eine große Angebotslücke. Die Nachfrage sei da, ist sich Rochus Wellenbrock sicher: "Täglich sind über 3.500 Menschen im Bahnhofsbereich unterwegs." 

Ist nach der Gastronomie auch der Kiosk in Betrieb, werden insgesamt 20 Menschen mit Behinderung sowie vier Anleiter dort arbeiten. [zur BEG-Startseite]

Vivawest-Marathon: BEG-Team erneut beim Staffelmarathon am Start

Die KollegInnen der BEG gratulieren ihrem Team zum 29. Platz in der Sparkassen-Staffel für Firmen im Rahmen des Vivawest-Marathons am 19. Mai 2019. In respektablen 4 1/2 Stunden haben die (nicht-nur) Sonntagsläufer Jan Möwis, Uwe Käbe, Gerrit Luscher und Thomas Machulla (v.r.n.l) die abwechslungsreichen 42 Kilometer durch Gelsenkirchen, Essen, Bottrop und Gladbeck bewältigt und damit interne Bestzeit geliefert; Teamkapitän Uwe Käbe hat seinen Staffelabschnitt gar nur zum Warmlaufen für seine gewohnte Trainingsdistanz von insgesamt 35 Kilometern genutzt. [zur BEG-Startseite].

Verkehrsminister Hendrik Wüst eröffnet nächsten Abschnitt des RS1

Neues Teilstück in Mülheim (Ruhr); Foto: RVR
In Mülheim an der Ruhr ist ein weiterer Abschnitt des Radschnellwegs Ruhr (RS1) fertig gestellt und das 1,2 Kilometer lange Teilstück offiziell eröffnet worden. Es führt von der Ruhrbrücke bis zur Hochschule Ruhr West. Der Rad- und Fußweg auf der stillgelegten Trasse der Rheinischen Bahn verbindet nun die Hochschule Ruhr West mit der neuen Ruhrpromenade, dem Rathausmarktplatz und dem Hauptbahnhof.

BEG-Projektleiter Klaus-Dieter Büttner hat die neue Strecke am 16.05. gemeinsam mit NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst, Oberbürgermeister Ulrich Scholten, Martin Tönnes, Beigeordneter des Regionalverbandes Ruhr (RVR) sowie Prof. Dr. Susanne Staude, Präsidentin der Hochschule Ruhr West, getestet.

Der erste RS1-Streckenabschnitt über fünf Kilometer wurde bereits Ende 2015 zwischen der Stadtgrenze zu Essen und dem Hauptbahnhof Mülheim eröffnet. 2017 folgte die Freigabe einer 600 Meter langen Strecke bis zur Ruhrbrücke. Der RS1 verläuft in Mülheim als Stadtviadukt hoch über Straßenniveau. Er ist als Hochpromenade und Mischverkehrsfläche mit Aufenthalts- und Sitzmöglichkeiten und einem Stadtbalkon ausgestattet. Finanziert wird der aktuelle Abschnitt des RS1 zu 80 Prozent aus Mitteln des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogrammes und zu 20 Prozent aus Eigenmitteln des Regionalverbandes Ruhr (RVR).

"2019 ist für den Radschnellweg Ruhr das Jahr der Spatenstiche und Eröffnungen. Hier in Mülheim wurde der nächste Abschnitt fertiggestellt und an vielen Stellen im Ruhrgebiet wie in Gelsenkirchen, Bochum oder Dortmund wird bereits jetzt oder in Kürze gebaut. Damit ist der RS1 bundesweit am weitesten fortgeschritten. Alle Beteiligten - Land, Städte und RVR - wollen den RS1 Realität werden lassen und zeigen, wie aus einer kühnen Vision ein konkretes und erfahrbares Erlebnis in der Metropole Ruhr wird", erklärte heute Martin Tönnes, RVR-Beigeordneter für den Bereich Planung.

Der RS1 wird im Endausbau auf gut 100 Kilometern zehn Städte zwischen Duisburg und Hamm miteinander verbinden. Bauträger ist Straßen.NRW; das erste Teilstück des Radschnellweges Ruhr zwischen Essen und Mülheim wurde vom Regionalverband Ruhr (RVR) gebaut.

Die BEG NRW koordinierte, neben der Steuerung und Beauftragung erforderlicher Gutachten und Untersuchungen sowie der Kaufvertragsabwicklung mit der Stadt Mülheim, insbesondere die Bewilligung von Städtebaufördermitteln des Landes und des Bundes. 
Weitere Informationen unter www.rs1.ruhr. [zur BEG-Startseite]

Standgespräche auf der Polis Convention: Flächenentwicklung integriert und an der Schiene

Bild oben: Duisburg, Dülmen, Erftstadt, Gladbeck, Haan, Legden, Lotte, Meckenheim, Radevormwald, Ratingen, Schwelm, Unna und Vreden sind die Kommunen mit neuen Standorten im Flächenpool NRW (www.nrw-flaechenpool.de) - dem Angebot des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW (MHKBG), um untergenutzte Flächen im Innenbereich in neue Nutzung zu bringen.

Bild unten: Ministerin Ina Scharrenbach, MHKBG, Dr. Norbert Reinkober (Geschäftsführer Nahverkehr Rheinland) und BEG-Gechäftsführer Thomas Lennertz ziehen an einem Strang, um tausende neue Wohneinheiten mit bester Anbindung an den Schienenpersonen-Nahverkehr zu ermöglichen. Informationen zu den Baulandgesprächen und Mitfinanzierung von Planungskonzepten unter www.beg.nrw.de

Krefeld, Willich und Mönchengladbach kooperieren für kommunenübergreifenden Rad(schnell)weg

Landrat Dr. Coenen (Viersen) und Bürgermeister Heyes (Willich) unterstützen Machbarkeitsstudie
Ein ehrgeiziges Projekt nimmt langsam aber sicher Fahrt auf: Am 9. April fand der Auftakttermin im Zusammenhang mit der Durchführung einer Machbarkeitsstudie zum geplanten Radweg über die drei beteiligten Kommunen Krefeld, Willich und Mönchengladbach statt. Die drei Städte planen in Kooperation und unter Federführung des Kreises Viersen sowie mit Unterstützung der BEG NRW die Realisierung einer ca. 15 Kilometer langen Radschnellwegeverbindung vom Hauptbahnhof Krefeld bis zur Süchtelner Straße in Mönchengladbach. 

Der Radschnellweg ist Teil einer zukunftweisenden Nahmobilitätsstrategie der drei Kommunen und des Kreises. Als ein Leitprojekt des Stadt-Umland-Wettbewerbes 2015 soll er eine substanzielle Verbesserung der radverkehrlichen Erschließung der oftmals peripheren Lagen der Gewerbegebiete bewirken. Perspektivisch ist eine Weiterführung bis Duisburg und eine Anbindung an den RS1 geplant. In Willich ist bereits ein 5,5 Kilometer Teilstück realisiert worden. 

Im Zusammenhang mit dem Alleenradwegeprogramm der nordrheinwestfälischen Landesregierung wurden bereits 2010 in einer Studie des ILS NRW die Potenziale einer solchen Trasse untersucht. Hierauf aufbauend hatte sich 2015 die interkommunale Arbeitsgemeinschaft, bestehend aus den drei Städten und dem Kreis Viersen am Stadt-Umland-Wettbewerb des Landes NRW beteiligt - mit dem Radschnellweg als Schlüsselprojekt einer interkommunalen Mobilitätsoffensive. 

Die von der BEG beauftragte Machbarkeitsstudie (Büro Berg & Partner / Aachen) wird zeigen, ob der Ausbaustandard für Radschnellwege von mindestens vier Metern Breite durchgängig möglich ist. In der Studie sollen nun aus den vormals bereits untersuchten Trassenkorridoren umsetzungsfähige Zielvarianten mit detaillierter Trassenbeschreibung, Führungsform, Querungen und Kreuzungen sowie städtebaulicher, gestalterischer und verkehrlicher Einbindung erarbeitet werden, ergänzt um punktuelle Lösungen und Kostenermittlungen für Einzelabschnitte und Sonderbauwerke. Die Machbarkeitsstudie wird in enger Abstimmung mit den wichtigen Akteuren und Entscheidern erarbeitet: das sind - neben der BEG als Auftraggeberin und Koordinatorin und der Deutschen Bahn AG - die Vertreter der zuständigen Fachämter der beteiligten Kommunen, des Kreises Viersen, des Landesbetriebes Straßenbau NRW, der Unteren Landschaftsbehörde sowie der Umweltverbände (NABU/BUND), der Radfahr- bzw. Mobilitätsverbände und nicht zuletzt des Fördergebers. [zur BEG-Startseite]

Ministerin Ina Scharrenbach: Landesinitiative „Bauland an der Schiene“ bringt über 2.500 Hektar Flächenpotenziale für Wohnungsbau ans Licht

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung teilt mit: Ohne Bauland kein Wohnungsbau. Ohne bezahlbares Bauland kein bezahlbares Bauen und erst recht keine bezahlbaren Mieten.

Im Oktober 2018 startete Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen die Landesinitiative Bauland an der Schiene. Ziel: Flächenpotenziale für Wohnungsbau ans Licht zu bringen.

254 Städte und Gemeinden erhielten im Oktober 2018 eine Einladung aus dem Ministerium, miteinander ins Gespräch über Flächenpotenziale zu kommen. 73 Städte meldeten sich bereits an, 47 Baulandgespräche haben in der Zwischenzeit stattgefunden. Ministerin Scharrenbach und Thomas Lennertz, Geschäftsführer der BahnflächenEntwicklungsGesellschaft Nordrhein-Westfalen (BEG NRW), freuen sich nicht nur über eine, sondern über 2.525 gute Nachrichten.
„Die Landesinitiative ,Bauland an der Schiene‘ ist bis jetzt ein voller Erfolg. 2.525 Hektar Flächenpotenziale für Wohnungsbau im Umkreis von 95 Haltepunkten konnten identifiziert werden. Der Schwerpunkt der bisherigen Baulandgespräche lag in den Regierungsbezirken Köln und Düsseldorf – da, wo die Wohnungsnachfrage am größten ist. Wir alle wissen: Der Mangel an tatsächlich verfügbarem Bauland ist die größte Herausforderung beim Thema ,Wohnungsbau‘. Jetzt liegt es an allen Beteiligten, die theoretisch nutzbaren Flächen größtmöglich tatsächlich verfügbar zu machen. Dabei werden wir als Landesregierung die Kommunen, die wollen, unterstützen“,
so Ministerin Scharrenbach. 

Die Initiative gliedert sich in ein zweistufiges Verfahren. In der ersten Stufe steht das Angebot an die Kommunen, mit dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen und der BEG NRW ein moderiertes Baulandgespräch zu führen. Der Schwerpunkt der Gespräche lag Ende 2018 und Anfang 2019 aufgrund der hohen Wohnungsbedarfe in den Regierungsbezirken Düsseldorf und Köln. Seit Ende Februar finden Gespräche mit allen Regierungsbezirken in Nordrhein-Westfalen und dem Regionalverband Ruhr statt. Das Gesprächsangebot gilt für alle Kommunen mit Haltepunkten am schienengebundenen Personennahverkehr in Nordrhein-Westfalen. In der zweiten Stufe unterstützt die Landesregierung an dazu geeigneten Standorten städtebauliche Rahmenplanungen mit einem Finanzierungsanteil von 50 Prozent.

Thomas Lennertz, Geschäftsführer der BEG NRW:
„Die identifizierten Standorte bieten genau das, was die Bürgerinnen und Bürger mit ihren heutigen Mobilitätsansprüchen händeringend suchen. Wesentlich ist jetzt, dass alle Beteiligten am Ball bleiben und Überzeugungsarbeit vor Ort leisten. Der nächste Schritt besteht aus klugen Strukturkonzepten und städtebaulichen Planungen, die ein modernes Siedlungsleitbild mit Leben füllen.“
Zum Hintergrund: ·Die Landesregierung möchte die gezielte Entwicklung von bezahlbarem Bauland im Einzugsbereich von Haltestellen des schienengebundenen Nahverkehrs (SPNV) forcieren, um angespannte Wohnungsmärkte zu entlasten und „das Umsteigen von der Straße auf die Schiene“ zwischen Wohnort und Arbeitsplatz attraktiver zu gestalten. Hierzu hat die Landesregierung die Landesinitiative „Bauland an der Schiene“ gestartet. · Im Mittelpunkt steht das Angebot von durch die BEG NRW moderierten Baulandgesprächen für Städte und Gemeinden, die im Einzugsbereich eines oder mehrerer SPNV-Haltepunkte liegen (max. 3-km-Radius).

Nur mit einem stimmigen und vorausschauenden Gesamtkonzept wird das zukünftige Mobilitätsverhalten der Einwohner tatsächlich beeinflusst. Um fachübergreifend belastbare Ergebnisse zu erzielen, werden die Gespräche von den Regionalplanungsbehörden, den SPNV-Aufgabenträgern, den für Bau, Verkehr und Umwelt zuständigen Landesministerien sowie den maßgeblichen Beteiligten der DB AG begleitet. Die vorhandenen kommunalen Überlegungen zur Siedlungsentwicklung im Einzugsbereich der Haltepunkte werden dabei, insbesondere für den Wohnungsbau, ebenso erörtert wie die hierzu notwendigen Infrastrukturmaßnahmen. Die Landesregierung unterstützt in einem zweiten Schritt städtebauliche Rahmenplanungen in ausgewählten Städten zur Konkretisierung des in den Baulandgesprächen erörterten Potenzials mit einem Fördersatz von 50 Prozent.

Informationen zu der Initiative sind auch auf der Website des MHKBG veröffentlicht: https://www.mhkbg.nrw/themen/bau/wohnen/flaechen-fuer-wohnraum-freiraeumen

[zur BEG-Startseite]

Herzlich Willkommen zur Polis Convention 2019 - und zum Bauland mobilisieren an der Bahn!

Am 15. und 16. Mai 2019 findet die Stadtentwicklungsmesse Polis Convention NRW in Düsseldorf statt. In Partnerschaft mit dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW, der NRW.BANK, der NRW.URBAN, dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW sowie dem AAV – Verband für Altlastensanierung und Flächenrecycling präsentiert sich die BEG NRW am Gemeinschaftsstand „Heimat.Zukunft.Nordrhein-Westfalen“ (C.05.1). Die BEG NRW berät Sie gern rund um die Mobilisierung von Bauland im Einzugsbereich von Haltepunkten oder auch speziell zu potenziellem Bauland in Händen der Deutschen Bahn. Setzen Sie sich zur Terminvereinbarung mit uns in Verbindung, wenn wir Sie zur Teilnahme vor Ort einladen dürfen! Besonders möchten wir Sie auf folgende rund 20minütige Gesprächsrunde hinweisen:

16. Mai, 2019 13.30 Uhr, Stand C.05.1
Areal Böhler, Hansaallee 321, 40549 Düsseldorf
Stadtentwicklung mit Gleisanschluss:
Bauland an der Bahn gemeinsam mobilisieren
 
Ministerin Ina Scharrenbach wird sich mit Dr. Norbert Reinkober (Geschäftsführer Nahverkehr Rheinland GmbH und Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH) und mit Thomas Lennertz, Geschäftsführer der BEG NRW, über die Perspektiven unterhalten, die in allen Regionen des Landes entstehen, wenn Stadtentwicklung und Mobilitätsanforderungen vorausschauend miteinander verzahnt werden.

Einen Überblick zu weiteren Gesprächsrunden am NRW-Gemeinschaftsstand finden Sie in Kürze an dieser Stelle. Das Kongress-Rahmenprogramm und eine Übersicht aller Aussteller wird unter www.polis-convention.de publiziert. [zur BEG Startseite]

Hotelvision am Hauptbahnhof Solingen-Ohligs wird Realität

Der Grundstein für den Bau eines Drei-Sterne-Business-Hotels am Hauptbahnhof Ohligs ist gelegt. Die Eigentümervertreter der beiden zur Realisierung erforderlichen Grundstücke – der Solinger Unternehmer Michael Kölker sowie die BEG NRW – haben mit den Investoren Karsten Monke und Marc K. Thiel die entsprechenden Verträge unterzeichnet. Am 05. April trafen sich die Projektbeteiligten mit Oberbürgermeister Tim Kurzbach und Stadtdirektor Hartmut Hoferichter im Solinger Rathaus, um über das Vorhaben zu informieren, mit dem die beiden Investoren ein städtebauliches Ausrufezeichen setzen wollen. 

Oberbürgermeister Tim Kurzbach sieht in der Unterzeichnung der Kaufverträge eine entscheidende Weichenstellung, die nicht nur für den Stadtteil Ohligs und insbesondere die Ostseite des Hauptbahnhofs von großer Bedeutung ist, sondern für die gesamte Klingenstadt. „Das Stadtquartier wird nachhaltig aufgewertet“, erklärt der Stadtchef. Auf der Ostseite gehe es mit großen Schritten voran. Der Bau der Codecentric-Zentrale, die Entwicklung des Hansa-Quartiers mit dem Galileum – und nun das lange ersehnte Hotel. „Ohligs gewinnt noch einmal enorm an Strahlkraft“, sagt Kurzbach. 

Auch BEG-Teamleiter Carsten Kirchhoff freut sich: „Auf einer bisherigen Brache wird nun ein attraktives Eingangstor geschaffen, das in beide Richtungen positiv wirken wird. Das gilt sowohl in Richtung des Ohligser Zentrums als auch in Richtung der Ostseite des Bahnhofs.“ Kirchhoff wertet das Hotel-Projekt als Beleg dafür, dass das Umfeld des Hauptbahnhofs gutes Potenzial für eine positive städtebauliche Weiterentwicklung bietet. Ebenso wichtig wie für den Stadtteil Ohligs sei der Bau eines weiteren Hotels für die Klingenstadt insgesamt. „Uns fehlen Betten in Solingen“, weiß OB Kurzbach. „Mit diesem Hotel füllen wir endlich eine Lücke, die uns schon lange zu schaffen macht.“ Der OB verweist auf das Übernachtungspotenzial in seiner Stadt. Kurzbach dankt den Investoren für ihr Bekenntnis zum Standort Solingen-Ohligs sowie der BEG für die gute Koordination dieses wichtigen Projekts. Denn um die Verträge unterzeichnen zu können, waren im Vorfeld umfangreiche Maßnahmen notwendig. Unter anderem wurden Leitungstrassen der Deutschen Telekom und eine Trafo-Station der Stadtwerke Solingen (SWS) verlegt. Die BEG ließ die erforderlichen Gutachten und Bodenuntersuchungen erstellen, insbesondere um Schadstoffbelastungen zu ermitteln sowie Fragen des Rückbaus und der Entsorgung zu klären. Des Weiteren veranlasste sie die Verlagerung weiterer bahnbetrieblicher Anlagen. Nicht zuletzt musste das so genannte Freistellungsverfahren beim Eisenbahnbundesamt beantragt werden – der förmliche Akt, um das Grundstück in die Planungshoheit der Stadt Solingen zurückgeben zu können. 

Die Investoren planen mit einer Bauzeit von 15 Monaten und einem Investitionsvolumen von circa 20 Millionen Euro. Der Hotelbetrieb soll voraussichtlich Mitte 2021 starten. Im direkten Umfeld des künftigen Hotels wird die Stadt weiteres Geld aus dem Städtebauförderungsprogramm des Landes investieren. Neben der Erneuerung des östlichen Tunnelzugangs einschließlich der Treppe und des Aufzugs wird der Bau einer gesicherten Fahrradabstellanlage vor allem die Bahn-Pendler erfreuen. Geplant ist außerdem die Neugestaltung des Vorplatzes (Sauerbrey- / Steinstraße). [zur BEG-Startseite]

Landesinitiative Bauland an der Schiene: Neue Termine verfügbar!

Für die Baulandgespräche im Rahmen der Landesinitiative "Bauland an der Schiene" wurden neue Termine bis Ende 2019 veröffentlicht: Informationen zu Inhalt, Ablauf und zur Terminvereinbarung unter www.beg.nrw.de !

Städte und Gemeinden aller Regierungsbezirke haben somit die aktuelle Möglichkeit, Gesamt- und Fachplanungen frühzeitig miteinander zu verzahnen – sie erörtern potenzielle Flächen für Bauland an SPNV-Haltepunkten im Radius von bis zu drei Kilometern am Runden Tisch mit Vertretern der Regionalplanung, des Nahverkehrsverbands, seitens dreier Ministerien (MHKBG, MULNV, VM) sowie der Deutschen Bahn.

Themen können u.a. sein: Die Neupriorisierung von ASB-Flächen, Flächentausch, Feststellung von infrastrukturellen Investitionsbedarfen und Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten seitens des Landes, wie z.B. die hälftige Finanzierung einer Rahmenplanung, um die innerörtliche Verbindung zwischen potenziellem Baugebiet und Haltepunkt vorausschauend zu konzeptionieren.

Dabei stehen nicht nur die Einzugsbereiche von Ballungsräumen im Fokus: Landesweit haben Städte und Gemeinden jetzt die Chance, Stärkung in ihrer raumstrukturellen Bedeutung zu erfahren – überall dort, wo sich die Stadtentwicklung frühzeitig mit den sich verändernden Mobilitätsanforderungen ihrer Einwohner befasst. Hier können die Baulandgespräche den entscheidenden Impuls setzen. [zur BEG-Startseite]

Offizieller Baustart für den „Gelsenkirchener RS1"

Am 15.03.2019 trafen sich NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst, Elfriede Sauerwein-Braksiek, Direktorin des Landesbetriebes Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW) sowie Prof. Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzer der Emschergenossenschaft, inmitten zahlreicher weiterer Projektbeteiligter zum offiziellen Baustart für das Teilstück des Radschnellwegs Ruhr (RS1) auf Gelsenkirchener Stadtgebiet. 

Auch die Projektverantwortlichen der BEG NRW waren vor Ort und freuten sich trotz der feuchten Witterung über den weiteren wichtigen Meilenstein, an dessen Erreichung sie nicht unerheblichen Anteil hatten (wie berichtet, 01/19). Mit dem Baustart für das Teilstück „Gelsenkirchen im Bereich Wattenscheider Bach“ wird eine weitere Lücke des Großprojektes RS1 geschlossen. Das rund zwei Kilometer lange Teilstück des insgesamt 101 Kilometer langen RS1 zwischen Duisburg und Hamm wird eine vier Meter breite Fahrspur erhalten - zwei weitere, baulich getrennte Meter werden Fußgängern zur Verfügung stehen. 

Verkehrsminister Hendrik Wüst resümierte sichtlich zufrieden: „Mit dem heutigen Spatenstich hier in Gelsenkirchen kommen wir bei der leistungsfähigen Radinfrastruktur im Ballungsraum Ruhrgebiet wieder ein Stück voran. Wir wollen bessere Fahrradwege in Nordrhein-Westfalen. Deshalb haben wir die Mittel für die Radwege massiv erhöht. In diesem Jahr sind es 39 Millionen Euro. Das ist ein Plus von 3 Millionen Euro gegenüber 2018. Außerdem haben wir das Landesrecht so verändert, dass Landesstraßen und Radschnellwege schneller geplant werden können. Seit diesem Jahr ist für die Planung von Radschnellwegen kein förmliches Linienbestimmungsverfahren mehr notwendig. Ich hoffe, dass wir so möglichst zügig auch weitere Radschnellwegprojekte in Nordrhein-Westfalen vorantreiben können.“ 

Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek betonte: „Radschnellweg ist kein Zukunftsthema mehr, sondern längst im Planungs- und Baualltag des Landesbetriebes angekommen.“ 

Vier Brückenbauwerke sind nach den durch die BEG beauftragten Gutachten mittlerweile saniert und in Stand gesetzt worden. Der Radweg wird nach Fertigstellung unterhalten und auch im Winter befahrbar sein. [zur BEG-Startseite]

Paderborner Ausschuss gibt grünes Licht für Entwurf des neuen Hauptbahnhofs

BREMER AG / Visualisierung: Philipp Böddeker
Mit einem eindeutigen Votum im Bau- und Planungsausschuss der Stadt Paderborn ist jetzt ein weiterer wichtiger Schritt Richtung Neubau des Empfangsgebäudes am Hauptbahnhof erfolgt: Nachdem der Ausschuss klar für den aktuellen Entwurf und damit die Umsetzung der vom „Mobilen Baukulturat Westfalen“ empfohlenen Anpassungen am bisherigen Entwurf wie die Kolonnaden vor dem Gebäude und die Aufstockung um eine weitere Etage stimmte, wird das Gebäude nun statt der ursprünglich sechs geplanten Stockwerke ein siebtes Staffelgeschoss erhalten. So rückt das Ziel, das mittlerweile verbaute und unzureichende Empfangsgebäude aus der Nachkriegszeit - nach mehreren gescheiterten Versuchen in der Vergangenheit - neu zu errichten, endlich in greifbare Nähe. Die Stadt Paderborn erhofft sich eine städtebauliche Aufwertung des gesamten Bahnhofsbereiches. 

Dies sollte mit Umsetzung des aktuellen Entwurfes auch gelingen: Mit dem architektonisch anspruchsvoll gestalteten Gebäude inklusive einer großzügigen und transparenten Empfangshalle von mindestens 7,50 Meter lichter Höhe erhält die Stadt ein attraktives und zugleich modernes Eintrittstor. Nutzungen wie beispielsweise ein Reisezentrum mit direktem Zugang von der Empfangshalle aus, öffentliche WC-Anlagen und Angebote zur Gepäckaufbewahrung orientieren sich an den Bedürfnissen der Reisenden. In den oberen Stockwerken wird der Investor, die Paderborner Bremer AG, ein Hotel und Büros etablieren. Innovativ ist das Investitions- und Umsetzungskonzept für das Bahnhofsprojekt. Während die Stadt Paderborn im Rahmen der Gesamtfinanzierung durch die DB Station&Service AG einen Finanzierungszuschuss in Höhe von 1,9 Millionen Euro für die besondere städtebauliche und serviceorientierte Ausführung gewährt, geht die DB AG bundesweit erst zum zweiten Mal eine deratige Kooperation mit einem privaten Investor ein. Die DB Station&Service AG wird nämlich die Teile des Erdgeschosses mit Empfangshalle und Einrichtungen des Reisendenbedarfs nach Fertigstellung von der Bremer AG erwerben. 

Die BEG hatte den Akteuren bis dato bei der Entwicklung des Modells sowie der bahntechnischen Vorbereitung beratend zur Seite gestanden - momentan bereitet sie gemeinsam mit DB und Stadt die entsprechenden Verträge mit der Bremer AG vor. Als begleitende Projekte der Stadt im direkten Bahnhofsumfeld werden ein Parkhaus und eine RadStation mit 600 Fahradstellplätzen realisiert. [zur BE-Startseite]

Landesinitiative Bauland an der Schiene präsentiert sich auf der Bahnknoten-Konferenz in Köln

Der Zweckverband Nahverkehr Rheinland, die Deutsche Bahn und das Land Nordrhein-Westfalen treiben den weiteren Streckenausbau sowie den Ausbau des Kölner Hauptbahnhofs voran. Dies besiegelten NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst, DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla, NVR-Verbandsvorsteher Stephan Santelmann sowie NVR-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober während der 3. Kölner Bahnknoten-Konferenz in zwei richtungsweisenden Planungsvereinbarungen vor rund 450 Teilnehmern.

Laut Pressemitteilung des NVR summiert sich das Gesamtfinanzvolumen für die Planung der beiden Projekte „Kölner Westspange" und „S11-Kernpaket“ auf rund 100 Millionen Euro, finanziert durch das Land NRW und den NVR.

„Unser Land braucht eine bedarfsgerechte und zukunftsorientierte Mobilität. Um diese zu erreichen, wollen wir im Rahmen des Bündnisses für Mobilität nicht nur die Chancen der Digitalisierung nutzen, sondern auch durch frühe Bürgerbeteiligungen Planungsprozesse beschleunigen. Wie gut das funktionieren kann, beweisen unsere Erfahrungen beim Ausbau der S 11“, so NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst. Der Ausbau ist dringend notwendig: Allein 2016 stieg die Nachfrage im S-Bahn-Bereich um 7,6 Prozent. Ein erfreulicher Trend, der die Branche allerdings vor große Herausforderungen stellt.

Wohnungsbau und Siedlungsentwicklung mit Anbindung an den Schienen-Personennahverkehr verzahnt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung wiederum in seiner  Landesinitiative „Bauland an der Schiene“ vorausschauend – unter Beteiligung der Bezirksregierungen, der involvierten Ministerien, der Nahverkehrsverbände und der Deutschen Bahn. Die BEG NRW als Moderatorin und Mitinitiatorin dieser haltepunktorientierten Baulandgespräche präsentierte sich den Städten und Gemeinden mit einem eigenen Infostand im Rahmen der Konferenz, was mit regem Interesse angenommen wurde. Aktuelle Informationen und Termine dazu unter [www.beg.nrw.de]. Weitere Informationen zur Bahnknotenkonferenz unter [www.bahnknoten-koeln.de].

Tagungsunterlagen: Bauland-Dialog NRW 2019 – (Bau)Land in Sicht?

Tagungsmaterialien zum Bauland-Dialog NRW 2019 vom 08. Feb. 2019 finden Sie hier. Zum Themenkanon diesen Jahres: In weiten Teilen des Landes Nordrhein-Westfalen ist Baulandmobilisierung das Gebot der Stunde, ganz besonders für den Wohnungsbau. Gleichzeitig ist die Fläche ein knappes Gut, mit dem sparsam umzugehen ist. Wie begegnet das Land Nordrhein-Westfalen den aktuellen Herausforderungen? Welche Unterstützungsangebote können Städte und Gemeinden abrufen, um neues Bauland für Wohnen und Gewerbe zu schaffen? Und wie lässt sich dabei der Freiraum schonen?

Programm

10.00 Uhr | Begrüßung und Einleitung

  • Moderation: Petra Voßebürger, IKU_Die Dialoggestalter
  • Dietrich Suhlrie, NRW.BANK, Mitglied des Vorstandes

10.05 Uhr | Ministerinnen im Dialog

Bauland in Sicht! Impulse für eine verantwortungsvolle Flächennutzung im Spannungsfeld von Baulandmobilisierung und Freiraumwahrung:
  • Ministerin Ina Scharrenbach, Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen (MHKBG)
  • Ministerin Ursula Heinen-Esser, Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen  (MULNV)

10.25 Uhr | Kurzstatements

Bauland an den richtigen Stellen identifizieren und realisieren
  • Landesinitiative Bauland an der Schiene in Weilerswist
    Thomas Lennertz, BEG NRW
  • Flächenpool NRW in Eschweiler und Wenden
    Franz Meiers, NRW.URBAN
  • Kooperative Baulandentwicklung und Standortcheck Wohnen
    Ludger Kloidt, NRW.URBAN
  • Stadtentwicklung mit Bahnflächen in Münster
    Henk Brockmeyer, BEG NRW
  • Wohnraumförderung und Städtebauförderung in Recklinghausen
    Kay Noell, MHKBG NRW
  • „Moderne Schule“ und Kommunal Invest in Münster-Wolbeck
    Dr. Jörg Hopfe, NRW.BANK
  • Neues Land auf alten Flächen – Flächenrecycling und Altlastensanierung in Solingen
    Dr. Roland Arnz, AAV – Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung
  • Brachflächenerfassung am Beispiel Solingen
    Prof. Dr. Jens Utermann, MULNV
  • Forum Baulandmanagement NRW
    Bürgermeister Stefan Raetz, Stadt Rheinbach
10.40 Uhr | Flächenportal NRW und Baulandportal NRW: Beratung digital & analog

10.45 Uhr | Speed-Consulting

11.15 Uhr | Foren und Beratung

Forum A1: Bauland identifizieren
Thomas Lennertz, BEG NRW
(Moderation)

Landesinitiative Bauland an der Schiene, Dr. Jan Hogen, MHKBG NRW

Flächenpool NRW, Heinz Weifels, NRW.URBAN, Barbara Eickelkamp, BEG NRW

Standortcheck Wohnen, Jens Kohnen, NRW.URBAN

Stadtentwicklung auf Bahnflächen, Henk Brockmeyer, BEG NRW

Brachflächenerfassung, Klaus-Jürgen Berief, Plan-Zentrum Umwelt GmbH

Forum Baulandmanagement NRW
Forum B1: Bauland realisieren
Franz Meiers, NRW.URBAN
(Moderation)

Neues Land auf alten Flächen, Dr. Roland Arnz, AAV, Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung

Kooperative Baulandentwicklung, Ludger Kloidt, NRW.URBAN

Wohnraumförderung, Kay Noell, MHKBG

Städtebauförderung, Christian Meyer, MHKBG NRW

Finanzierung kommunaler Infrastruktur, Thomas Kull, NRW.BANK

12.30 Uhr | Speed-Consulting und Mittagsimbiss

13.15 Uhr | Foren und Beratung

Forum A2: Bauland identifizieren
Thomas Lennertz, BEG NRW
(Moderation)

Landesinitiative Bauland an der Schiene, Dr. Jan Hogen, MHKBG NRW

Flächenpool NRW, Heinz Weifels, NRW.URBAN, Barbara Eickelkamp, BEG NRW

Standortcheck Wohnen, Jens Kohnen, NRW.URBAN

Stadtentwicklung auf Bahnflächen, Henk Brockmeyer, BEG NRW

Brachflächenerfassung, Klaus-Jürgen Berief, Plan-Zentrum Umwelt GmbH

Forum Baulandmanagement NRW
Forum B2: Bauland realisieren
Franz Meiers, NRW.URBAN
(Moderation)

Neues Land auf alten Flächen, Dr. Roland Arnz, AAV Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung

Kooperative Baulandentwicklung, Ludger Kloidt, NRW.URBAN

Wohnraumförderung, Kay Noell, MHKBG

Städtebauförderung, Christian Meyer, MHKBG NRW

Finanzierung kommunaler Infrastruktur, Thomas Kull, NRW.BANK

14.45 Uhr | Resümee und Ausblick im Kurzinterview

Individuelle und fallbezogene Kurzberatung finden Sie parallel zu den Foren und in den Pausenzeiten hier:

10.15 - 15.15 Uhr | Speed-Consulting

  • Flächenpool NRW (Peter Driesch, NRW.URBAN, André Stangier, BEG NRW)
  • Kooperative Baulandentwicklung (Dr. Franz-Josef Lemmen, NRW.URBAN)
  • Landesintiative Bauland an der Schiene (Jennifer Matthäus, BEG NRW)
  • Stadtentwicklung auf Bahnflächen (Carsten Kirchhoff, Uwe Käbe, BEG NRW)
  • Flächenrecycling und Altlastensanierung (Dr. Andrea Holzapfel, Ann-Katrin Stolze, Sabine Schidlowski-Boos, AAV)
  • Standortcheck Wohnen (Kirsten Liene, NRW.URBAN)
  • Wohnraumförderung (Rainer Janssen, MHKBG NRW)
  • Städtebauförderung (Cord-Rüdiger Carl, MHKBG NRW)
  • Förder- und Finanzierungsberatung (Hans Borchart, Tobias Maatz, NRW BANK)
  • Brachflächenerfassung (Dr. Heinz Neite, LANUV)
  • Unterstützungsangebote Klimaanpassung (Dr. Nicole Müller, LANUV)
  • Projekt-Check - Flächenplanungen vorprüfen (Dr. Andrea Dittrich-Wesbuer, ILS)

Veranstalter

Der Bauland-Dialog NRW 2019 richtete sich an alle, die Stadtentwicklung in den nordrhein-westfälischen Kommunen mitgestalten und verantworten.

Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW, NRW.BANK, NRW.URBAN, BEG NRW, AAV - Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung und Forum Baulandmanagement NRW in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW

Ihre Ansprechpartnerinnen

Flächenpool NRW startet 5. Aufrufverfahren für Städte und Gemeinden

Ministerin Ina Scharrenbach ruft die nordrhein-westfälischen Städte und Gemeinden dazu auf, sich am fünften Bewerbungsverfahren des Landesintrumentes zu beteiligen. Mit dem Flächenpool NRW können Städte und Gemeinden ihre brachliegenden oder ungenutzten Flächen wiederbeleben und damit neues Bauland für Wohnen oder Gewerbe schaffen.

In der Pressemitteilung des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen erklärt Ministerin Scharrenbach: „Brachflächen sind die offenen Wunden unserer Städte und Gemeinden. Der Flächenpool NRW ist das richtige Mittel, um diese Wunden zu schließen und ungenutzte Flächen für Wohnen und Gewerbe verwertbar zu machen. Deshalb sind die Städte und Gemeinden dazu aufgerufen, sich am Bewerbungsverfahren zu beteiligen. Hand in Hand mit den Landestöchtern NRW.URBAN und der BEG NRW bietet die Landesregierung den Städten und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen das Angebot, die bisherigen Aktivierungshemmnisse zu überwinden. Dies betrifft etwa die Hilfe bei Planungsverfahren und Abstimmung unter unterschiedlichen Eigentümern. So wird der Weg für neue Nutzungen frei gemacht.“

Das Landesprogramm umfasst bereits 222 Standorte in 60 Städten und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen. Dort werden bereits mit dem konkrete Standortperspektiven entwickelt und wird die Aktivierung von ungenutzten Flächen begleitet.

„Die Moderation und die Kommunikation mit Eigentümern und Kommunen bringt brachliegende und untergenutzte Flächen entscheidend nach vorne. Deshalb sollten sich Kommunen bis zum 29. März 2019 melden. Potentialflächen für den Wohnungsbau werden besonders berücksichtigt“, so Ministerin Scharrenbach. [Bewerbungsunterlagen: www.nrw-flaechenpool.de] [zur BEG-Startseite]

Grundstücksvergabeverfahren für Nahversorgungszentrum 6 Seen Wedau

Das Grundstücksvergabeverfahren für das geplante Nahversorgungszentrum südlich der Wedauer Brücke läuft seit Anfang Dezember - in Kürze wird mit der Auswertung der Bewerbungsunterlagen begonnen. 

Aus Gründen der Qualitätssicherung hat der Grundstückseigentümer Bahn sich dazu verpflichtet, die Vergabe von Bauvorhaben in wettbewerbsähnlichen Verfahren oder Wettbewerben durchzuführen, bei dem in Konkurrenz verschiedener Investoren sowie Architekturentwürfe eine Auswahlmöglichkeit besteht. Im Gegenzug wurde auf gestalterische Festsetzungen im Bebauungsplan weitestgehend verzichtet. 

Das Grundstücksvergabeverfahren für das neue Nahversorgungszentrum bildet den Auftakt zur Realisierung dieses bedeutenden Stadtentwicklungsprojekts. Das Nahversorgungszentrum wird als Zentrum für das neue 6-Seen-Quartier, aber auch für Wedau und Bissingheim dienen und die städtebauliche und gestalterische Visitenkarte des Projektes sein. Der über dieses Verfahren gesuchte Entwurf sollte daher hohe Ansprüche an Gestaltung, Architektur, Einbindung in Umgebung, Integration von Platz- und Grünflächen etc. erfüllen. Die prägenden Bestandsbauten (historisches Stellwerk und BASA Gebäude) sollen sinnvoll in den Entwurf integriert werden. Mit der Realisierung des Nahversorgungszentrums durch den Investor soll im Jahr 2021 begonnen werden. Weitere Informationen zum Projekt 6 Seen Wedau finden Sie unter www.6-seen-wedau.de. [zur BEG-Startseite]

Weiteres Trassenteilstück in Gelsenkirchen wird Bestandteil des RS 1

Mit einer Länge von insgesamt rund 101 Kilometern soll der Radschnellweg Ruhr (RS1) künftig von Duisburg über Mülheim, Essen, Gelsenkirchen und Bochum bis nach Hamm führen und wird so nach seiner Fertigstellung insgesamt zehn Stadtzentren verbinden. Mehr als 1,6 Millionen Menschen leben im engeren Einzugsbereich der geplanten Trasse, so das Ergebnis einer Machbarkeitsstudie des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Die Experten des RVR gehen davon aus, dass täglich zwischen 1.000 und 2.000 Radfahrer den Radschnellweg auf Gelsenkirchener Stadtgebiet befahren werden. 

Umso erfreulicher, dass jetzt – neben zahlreichen bereits realisierten Teilstücken – ein weiterer 2,1 Kilometer langer Streckenabschnitt des RS1 in Gelsenkirchen Ückendorf kurz vor der Umsetzung steht: Am 19. Dezember wurde der Kaufvertrag zwischen DB AG und Landesbetrieb Straßenbau NRW (Straßen.NRW) über ein weiteres rund zwei Kilometer langes Teilstück in Gelsenkirchen-Ückendorf zwischen B 227 und Ückendorfer Straße beurkundet und damit auch der Grundstein für dessen Bau gelegt. Der RS1 wird als Kooperationsprojekt von DB Immobilien und BEG NRW gemeinsam begleitet. 

Die BEG untersuchte die technische Machbarkeit des Projektes und beauftragte für das insgesamt 5,8 Hektar umfassende Liegenschaftspaket neben der Wertermittlung auch vier Brückengutachten - dies alles erfolgte in enger Abstimmung mit DB Immobilien und Straßen.NRW als Träger der Maßnahme. Auf Gelsenkirchener Gebiet sind insgesamt fünf Zufahrten zwischen Hattinger Straße und Ückendorfer Straße vorgesehen. Der Verkauf des direkt anschließenden Streckenabschnitts von der Ückendorfer Straße bis zur A40 in Bochum soll in diesem Jahr erfolgen. [zur BEG-Startseite]

IIEHK: Burscheid und Wermelskirchen rücken weiter zusammen

IIEHK: Auszug, Sept. 2017 | (c) ASS - Büro Hamerla et. al.
Der beliebte Alleenradweg „Balkantrasse“ verbindet die Städte Burscheid und Wermelskirchen bereits jetzt – einer Perlenkette gleich sollen hier demnächst Maßnahmen im Zuge der Regionale 2025 realisiert werden. Konzeptionelles Fundament ist das Interkommunale Integrierte Entwicklungs- und Handlungskonzept (IIEHK), für das die Stadtentwicklungsausschüsse beider Kommunen den Weg im Dezember 2018 frei gemacht haben. Die Realisierbarkeit des Gesamtkonzeptes ging einher mit dem Erwerb der letzten noch im Eigentum der DB Netz AG stehenden Brachflächen am ehemaligen Bahnhof Hilgen durch die beiden Kommunen Burscheid und Wermelskirchen, der kurz darauf vollzogen wurde.

Gemeinsam getragene städtebauliche und infrastrukturelle Maßnahmen sollen das Umfeld des früheren Bahnhofs im Ortsteil Hilgen aufwerten und unter anderem für neuen Wohnraum sorgen. Durch die interkommunale Kooperation sowie den kommunalen Grunderwerb stehen nun Fördermittel in Aussicht und die intensiven Verhandlungen und Beratungen zwischen der Kommune und der BEG haben zum beiderseitigen Erfolg geführt. [zur Startseite]