Bahnhof- und Bahnflächenentwicklung in Troisdorf sind beispielhaft!

Das neue Aushängeschild Troisdorfs für alle Ankommenden, Abreisenden und Bleibenden ist fertig gestellt, bezogen und rege in Betrieb. Eine prägnante Dienstleistungs- und Gewerbeimmobilie mit einem vielfältigen Nutzungsmix, mit städtebaulicher und wirtschaftlicher Strahlkraft rundet die langjährigen Modernisierungsarbeiten der gesamten Verkehrsstation nun in attraktiver Weise ab. Dieser einhelligen Meinung waren im Rahmen der offiziellen Einweihung des Gebäudes am 15. Oktober 2019 Ministerin Ina Scharrenbach, Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski, Projektentwickler Kevin Egenolf, Geschäftsführer der Ferox Immobiliengemeinschaft, Dr. Norbert Reinkober, Geschäftsführer der Nahverkehr Rheinland GmbH und BEG-Geschäftsführer Henk Brockmeyer.

Zum gemeinsamen Feiern des Erreichten in den ansprechenden neuen Räumlichkeiten der Tanzschule Breuer waren insbesondere die heutigen Mieter und Mieterinnen der Immobilie geladen – wie die Betreiber des Fitnessstudios FitX, des B&B-Hotels sowie die Volks- und Raiffeisenbank und die neu ansässigen Gastronomen. Für den personenbedienten Vertrieb und als direkte Ansprechpartner für die Kunden findet sich im Erdgeschoss weiterhin eine Mobilitätszentrale vor Ort - betrieben von der Rhein-Sieg Verkehrsgesellschaft (RSVG) und DB Vertrieb. Auch Vertreterinnen und Vertreter der politischen Fraktionen nutzten die Gelegenheit rege, um zu diesem Anlass mit den Projektbegleitern und -ermöglichen ins Gespräch zu kommen.

Aus Sicht des Landes ist der Stadt Troisdorf in Zusammenarbeit mit dem Projektentwickler Ferox, der Deutschen Bahn sowie der BEG Vorbildliches gelungen: Die Schaffung eines neuen, attraktiven städtebaulichen Tors zur Stadt, die Stärkung des Dienstleistungs- und Wirtschaftsstandortes in zentraler Lage sowie die hervorragende Verzahnung von Stadtentwicklung und modernisierter Mobilitätsschnittstelle. Somit gratulierte die Ministerin zu einer beispielhaften Gesamtentwicklung an der Schiene und attestierte dieses Bürgermeister Jablonski und dem privaten Investor dies in Form einer symbolischen Auszeichnung. Bürgermeister Jablonski hob dankend besonders hervor, mit welcher Geschwindigkeit die Entwicklung durch Unterstützung der BEG gelungen sei.

Wie berichtet (2015/05) hatte die BEG in enger Abstimmung mit der Stadt transparente, grundstücksgeschäftliche Grundlagen geschaffen (Rückbaugutachten, Verlagerung Bahntechnik, Bodenuntersuchungen und gutachterliche Wertermittlung) und im Anschluss ein gemeinsames Investorenauswahlverfahren durchgeführt, aus dem die Ferox Immobiliengemeinschaft hervor ging, die ihren Entwurf nun erfolgreich umgesetzt hat.  Die von täglich rund 12.000 Reisenden frequentierte Verkehrsstation des Bahnhofs Troisdorf wurde bereits vor einigen Jahren umfassend mit neuen Bahnsteigen, Aufzügen und neuem Zugangsbauwerk zur Innenstadtseite modernisiert. Die Einweihung der Gewerbeimmobilie markiert den Schlusspunkt der mehrjährigen Modernisierungsarbeiten der gesamten Verkehrsstation. [zur BEG-Startseite]

EXPO REAL: Ministerin Scharrenbach präsentiert die Bau.Land.Leben-Werkzeuge

Ministerin Ina Scharrenbach mit den NRW.URBAN- und BEG NRW-Geschäftsführern Ludger Kloidt, Franz Meiers , Henk Brockmeyer und Thomas Lennertz (v.l.n.r.)
Ministerin Ina Scharrenbach stellt auf der EXPO REAL 2019 vor, wie das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen die Städte und Gemeinden stärkt, um Bauland zu aktivieren.

Die Initiative "Bau.Land.Leben" bündelt dazu (wie berichtet) alle Instrumente des Hauses - mit der schnellen Analyse via "Bau.Land.Check", der kooperativen Baulandentwicklung "Bau.Land.Kommunal", den Baulandgesprächen zu Potenzialen an der Schiene im Rahmen von "Bau.Land.Bahn", der Eigentümerkooperation mit "Bau.Land.Partner" und mit dem interkommunalen Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer im  "Bau.Land.Forum". Auch die Städtebau- und Wohnraumförderung stehen im bundesweiten Vergleich in weitaus überdurchschnittlichem Umfang zur Verfügung.

Unter dem Motto „Zukunft bauen. Wandel gestalten“ präsentieren sich die Partner NRW.URBAN, NRW.BANK, NRW.INVEST, der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW,  die Architektenkammer NRW sowie der VdW Rheinland auch 2019 mit einem Gemeinschaftsstand auf der EXPO REAL - auch die BEG NRW steht für Terminvereinbarungen vor Ort zur Verfügung. [zur BEG-Startseite]

Treffen Sie uns auf EXPO REAL 2019!

Die Nutzung und Aktivierung von Bauland an der Bahn ist aktueller denn je. Projektleiter der BEG für Ihre und unsere Projekte rund um Bahnflächen und Bauland an der Schiene treffen Sie auch in diesem Jahr wieder auf der Expo Real am 07. und 08. Oktober 2019 in München. Für Terminvereinbarungen, insbesondere mit BEG-Geschäftsführern Henk Brockmeyer und Thomas Lennertz, setzen Sie sich gerne im Vorfeld mit uns in Verbindung: Per E-Mail oder telefonisch unter 0201 747 66-0.

Besonders möchten wir Sie auf das Programm am Gemeinschaftsstand B1.321 seitens NRW.URBAN, NRW.BANK, NRW.INVEST, Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW,  Architektenkammer NRW und VdW Rheinland hinweisen und freuen uns auf Ihren Besuch!


Nachhaltige Baulandmobilisierung und Bodenpolitik
Montag, 7. Oktober 2019, 12 Uhr

Lösungen für die Wohnungsknappheit zu finden ist eine gemeinsame Aufgabe von Land und Kommunen – welche Vorstellungen und Anforderungen sehen Kommunen und welche Maßnahmen bietet das Land?

Diskussionsteilnehmer
  • Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW 
  • Ludger Kloidt, Geschäftsführer NRW.URBAN
  • Thomas Lennertz, Geschäftsführer BEG NRW
  • Matthias Peck, Beigeordneter für Wohnungsversorgung, Immobilien und Nachhaltigkeit der Stadt Münster
  • Stefan Raetz, Bürgermeister Stadt Rheinbach, Vorsitzender Forum Baulandmanagement und Beiratsmitglied Bau.Land.Partner

Bau.Land.Partner: Standorte aktivieren, Konsens erreichen, Perspektiven entwickeln
Dienstag, 8. Oktober 2019, 10 Uhr

Der Schlüssel zur Aktivierung brachliegender Flächen liegt im Dialog, in der Berücksichtigung aller Interessen. Wie hilft Bau.Land.Partner, Entwicklungshemmnisse auszuräumen und Lösungen zu finden, wo zuvor keine absehbar waren?
  • Dr. Jan Heinisch, Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW
  • Franz Meiers, NRW.URBAN
  • Henk Brockmeyer, Geschäftsführer BEG NRW


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Landesinitiative Bauland an der Schiene: Weitere Termine verfügbar, erste Rahmenplanungen starten

Mehr Flächen in nahverkehrs-freundlichen Lagen für eine Wohnbaunutzung verfügbar zu machen, ist das Gebot der Stunde, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Um mit allen Entscheidungsträgern am Runden Tisch über solche Flächenpotenziale zu sprechen, möchten wir Sie an die Einladung zum Baulandgespräch  erinnern! Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen (MHKBG) wird sich an allen Standorten, an denen sich Wohnbauentwicklung einvernehmlich als planerische Option erweist, zu 50 % an den Kosten von Rahmenplanungen oder Strukturkonzepten beteiligen. Zur Vereinfachung der Leistungsinanspruchnahme nach europäischer Vergabeordnung wurde der Ausschreibungsprozess landesseitig übernommen, sodass die Städte und Gemeinden nun ohne weiteren Vergabeaufwand ein Büro aus einem leistungsstarken Pool von zehn etablierten Planungsbüros wählen und direkt beauftragen können.

Bislang wurden bereits über 70 Gespräche mit interessierten Städten und Gemeinden aus allen Regionen des Landes geführt, um Baulandpotenziale im Umkreis von bis zu 3 Kilometer um Haltepunkte des Schienenpersonenennahverkehrs gemeinsam zu erörtern. Die gesprächsteilnehmenden Institutionen sind: Die jeweilige Stadt / Gemeinde, ggfls. Kreis • Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen • Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen • Bezirksregierung bzw. Regionalverband Ruhr • Zweckverbände Nahverkehr • DB Station & Service AG • DB Immobilien • Region Köln/Bonn e.V. • BEG NRW

Für die vorausschauende Verzahnung von Mobilität und Siedlungsentwicklung ist der Austausch mit den Zweckverbänden und der Deutschen Bahn von besonderer Bedeutung: Für die verkehrlichen Machbarkeitsstudien zum Ausbau von Strecken (Taktungen, Elektrifizierung, etc.) sind die Ein- und Aussteigerpotenziale zentral. Der Wissenstransfer von möglichen weiteren Baulandpotenzialausweisungen in der Nähe von Haltepunkten – inklusive einer ersten fachkundigen Einschätzungen von den Bezirksregierungen bzw. dem Regionalverband Ruhr – kann die Beurteilung der Machbarkeit und damit den Weg zur Mobilitätswende Schritt für Schritt positiv beeinflussen. Interessierte Kommunen, die diese Chance nutzen möchten, finden online die aktuell noch verfügbaren  Termine: www.baulandbahn.nrw 

Das MHKBG hat die Landesinitiative "Bauland an der Schiene“ 2018 ins Leben gerufen und sämtliche Unterstützungsangebote für die Mobilisierung von Flächen an der Bahn als „Bau.Land.Bahn“-Werkzeuge nochmals gebündelt und gestärkt (wie berichtet).  [zur BEG-Startseite]

Start der Abrissarbeiten für Solinger Hotelneubau

Am Solinger Hauptbahnhof tun sich seit Tagen neue Perspektiven auf. Denn nachdem im Frühjahr bekannt geworden ist, dass auf der Rückseite des Bahnhofs bis zum Jahr 2021 ein modernes Mittelklasse-Hotel mit knapp 160 Betten entstehen soll (wie berichtet 04/2019), haben nun die vorbereitenden Arbeiten für das Hotelprojekt begonnen. 

Der erste Teil des alten Gebäudes an der Ostseite des Hauptbahnhofs ist abgebrochen. Trotz der noch ausstehenden Baugenehmigung ist die Hoteleröffnung für Mitte 2021 vorgesehen. Nach Aussage der Stadtverwaltung ist das Baugenehmigungsverfahren auf gutem Weg und wird vermutlich auch keine Auswirkung auf den geplanten Baubeginn des 20 Millionen Euro Projektes noch im ersten Quartal des kommenden Jahres haben. An der Ostflanke des Hauptbahnhofs klafft mittlerweile eine nicht mehr zu übersehende Lücke. Denn wie das für den Hotelneubau verantwortliche Architekturbüro mitteilte, wurde zuletzt der erste Teil eines alten Gebäudes abgerissen. „Wir liegen voll und ganz im Zeitplan“, ließ das Unternehmen jetzt verlauten. 

Das Hotelprojekt ist ein integraler Bestandteil in dem Bestreben, das Viertel östlich des Solinger Hauptbahnhofs nachhaltig aufzuwerten. In den zurückliegenden Jahren verlegte bereits der Software-Entwickler Codecentric seinen Hauptsitz nach Ohligs-Ost. Und erst vor wenigen Wochen, Anfang Juli, wurde im alten Kugelgasbehälter das neue Galileum seiner Bestimmung übergeben. Das nach Angaben der Betreiber modernste Planetarium mit angeschlossener Sternwarte in Deutschland soll in Zukunft viele zusätzliche Besucher nach Solingen locken – diese könnten dann idealerweise in dem neuen Hotel übernachten – neben den zahlreichenden Geschäftsreisenden, der eigentlichen Hauptzielgruppe der Betreiber. [zur BEG-Startseite]