"6 Seen Wedau" präsentiert sich auf Expo Real

Als „richtiges wohnungspolitisches Signal“ hat NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach die Entwicklung der ehemaligen Bahnflächen in Wedau gelobt. Sie war am ersten Messetag zu Gast auf der Münchener Immobilienmesse ExpoReal. 

Dort wurde am Stand der DB AG sowie auch am NRW-Gemeinschaftsstand das Großprojekt im Rahmen von zwei Veranstaltungen vorgestellt. Scharrenbach lobte die qualitativ hochwertige Planung für das rund 60 Hektar große Areal des ehemaligen Rangierbahnhofs südlich der Wedauer Brücke. Unter der Regie von BEG, DB Immobilien Region West, Stadt Duisburg und GEBAG hat das Projekt 6 Seen Wedau die Errichtung von rund 3.000 Wohneinheiten zum Ziel. 

Darüber hinaus sollen Teile des 30-Hektar großen Nordareals (nördlich der Wedauer Brücke) für die Universität Duisburg-Essen (UDE) entwickelt werden. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde unterzeichnet, die Verhandlungen über den Grunderwerb laufen. In einem ersten Schritt soll ab 2018 der historische Gebäudekomplex des einstigen Ausbesserungswerks für junge, universitätsnahe Unternehmen hergerichtet werden. Geplant ist darüber hinaus ein Forschungszentrum für 3D-Druck – hier stehen allerdings die notwendigen Förderzusagen noch aus. Weitere denkmalgeschützte und prägende Gebäude, wie z.B. der Ziegelwasserturm, sollen erhalten bleiben und neuen Nutzungen zugeführt werden. 

„Die Ansiedlung der Universität Duisburg-Essen zeigt, dass wir das richtige Gespür hatten“, kommentierte Ute Möbus, Finanzvorstand der Grundstückseigentümerin DB Station&Service. Die Entwicklung des 60 Hektar großen Südareals hingegen gilt als das derzeit größte Wohnungsbauprojekt in NRW. Der rechtswirksame Bebauungsplan soll bis Ende 2018 stehen, die Bebauung anschließend in mehreren Abschnitten erfolgen.


Unter www.6-seen-wedau.de werden alle Projektfortschritte dokumentiert und zahlreiche Informationen rund um das Projekt zum Download angeboten. [zur BEG-Startseite]

Ratinger Weststrecke nimmt Fahrt auf

Nicht erst seit heute steht die Reaktivierung der Ratinger Westrecke auf der Agenda vieler Interessengruppen zwischen den Städten Düsseldorf und Duisburg. So zählten die Veranstalter mehr als 200 Teilnehmer, als am Mittwoch, 27. September, die zweite Demonstrationsfahrt der „Westbahn“ auf der Ratinger Weststrecke in Ratingen-Tiefenbroich startete.

Rund 140 Fahrgäste aus Verwaltung, Politik und Wirtschaft folgten der Einladung der Stadt Ratingen, der Standortinitiative Ratingen Tiefenbroich / West (InWest) sowie dem Unternehmensverband Ratingen (UVR) und kamen während der Fahrt über die konkreten Realisierungsmöglichkeiten ins Gespräch. Mit dabei waren auch 70 Bürger, im Rahmen einer Verlosung „Fahrtickets“ gewonnen hatten. „Am liebsten hätten wir alle Bahn-Begeisterten mitgenommen, jedoch war die Resonanz noch größer als erwartet“, so der Ratinger Bürgermeister Klaus Pesch. Aber auch außerhalb des Zuges hatten sich Bahnliebhaber an vielen Stellen entlang der Strecke positioniert, um die historische Eisenbahn mit der schlichten Bezeichnung B 405, die eigens für die Fahrt von der Firma Railflex GmbH „gechartert“ wurde, aus der Entfernung miterleben zu können. 

Der heute längst nicht mehr alltägliche Zug entstand aus einem umgebauten Steuerwagen aus dem Jahre 1934. Von außen wurde Wert auf das originale Erscheinungsbild im Stil eines Triebwagens der Reichsbahn gelegt, im Inneren wird es dann aber wirklich originell und wahrhaft einzigartig: Das gesamte Interieur ist in Holz gehalten, die Polster und Gardinen runden die Wohlfühl-Atmosphäre ab. 

Ziel der Demonstrationsfahrt war es, das Thema „Westbahn“ erneut in den Fokus zu rücken und dabei noch einmal sämtliche Umsetzungsmöglichkeiten objektiv zur Diskussion zu stellen. Gleichzeitig sollte darauf hingewiesen werden, dass längst nicht mehr nur Ratinger Akteure „im Zug sitzen“. So haben insbesondere die Landeshauptstadt Düsseldorf sowie die Stadt Duisburg ein großes Interesse an einer Reaktivierung des Personenverkehrs auf der Ratinger Weststrecke. „Für die Flächenentwicklung in Wedau wäre die Wiederbelebung dieser Strecke ein ganz wichtiger Beitrag“, so Carsten Tum, Beigeordneter der Stadt Duisburg. Die geplanten Entwicklungen zwischen Wedau und Bissingheim wurden im vorbeifahrenden Zug durch Carsten Tum und BEG-Geschäftsführer Thomas Lennertz erläutert (Infos zum Projekt unter www.6-seen-wedau.de). Bedingt durch die enormen Ausmaße der Projektfläche konnte so ein umfangreiches Paket an Informationen präsentiert werden, von dem sich auch Staatssekretär Dr. Jan Heinisch, Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, beeindruckt zeigte. 

Ginge es nach den Initiatoren der Fahrt, könnte die Westbahn schon bald regelmäßig Pendler und Bürger zwischen Düsseldorf und Duisburg transportieren. Dass dies grundsätzlich möglich ist, wurde durch die Zugfahrt – die auch durch den Staufenplatztunnel in Düsseldorf führte – eindrucksvoll unter Beweis gestellt. [zur BEG-Startseite]

Neue Chance für den Erndtebrücker Bahnhof

Bürgermeister Hennig Gronau (r.) mit Carsten Kirchhoff
Während der Erndtebrücker Bauausschuss zufrieden die nahezu abgeschlossene Bauausführung des neuen Park&Ride-Parkplatzes mit 64 PKW-Stellplätzen begutachtete, ist für die Empfangsgebäude-Sanierung ein Neustart erforderlich. Hoffnung für die Zukunft des Gebäudes macht jetzt, dass die Rückabwicklung des Kaufvertrags zwischen der DB Netz AG und den beiden Käufern Nils Geiser und Yilmaz Arli nach einem Jahr gelungen ist. Geplant war eine Gastronomie- und Wohnnutzung; die Investoren entzweiten sich jedoch über Finanzen, Konzept und Renovierungsarbeiten und es kam zum Stillstand des Vorhabens.

Im Rahmen einer Pressekonferenz betonten Bürgermeister Hennig Gronau und BEG-Projektleiter Carsten Kirchhoff, dass sie auf einen Neubeginn mit einem Investor setzen, der es ernst mit dem Ziel meine, dem Bahnhof zu Umnutzung und ortsbildprägendem Glanz zu verhelfen. Zuversichtlich stimmt sie, dass die Verkehrsstation neben der P&R-Anlage mit neuen, modernen Bahnsteigen aufwartet und es bis Ende Oktober auch der Zugang zur Unterführung durch die Empfangshalle des Bahnhofs geschlossen werden kann. Zudem seien die Denkmal-Behörden sehr gesprächsbereit bezüglich der baulichen Umsetzung.

Das Bahnhofsgebäude sei mit seiner Substanz und typisch klassizistischen Fassade (erbaut 1914-1916), „problemlos sanierungsfähig“, äußert sich Kirchhoff. Es verfügt auf zwei Etagen über rund 675 Quadratmeter Nutzfläche – plus weitere 220 Quadratmeter im angebauten Güterschuppen. Die letzte Veräußerung erfolgte zum symbolischen Preis; die Sanierungskosten schätzt Kirchhoff auf etwa 1.500 bis 1.700 Euro pro Quadratmeter Fläche. [zur BEG-Startseite]

BEG NRW auf der EXPO REAL treffen








Auf der Müncher Immobilienmesse Expo Real (4.-6. Okt. 2017) präsentiert sich sowohl das Duisburger Stadtentwicklungsprojekt 6-Seen-Wedau mit dem 3D-Modell der geplanten Bahnflächen-Nachnutzung als auch der Flächenpool NRW mit einer offenen Gesprächsrunde am NRW-Gemeinschaftsstand (B1.321). Das vollständige Programm am Landesstand NRW finden Sie hier.

Für nähere Informationen und zur Verabredung zum persönlichen Austausch mit der BEG-Geschäftsführung und den Projektleitern setzen Sie sich gerne im Vorfeld mit uns in Verbindung: Per E-Mail oder telefonisch unter 0201 747 66-0  [zur BEG-Startseite]

Freie Fahrt über das Viadukt Wengern: für Radfahrer!

Elbschetalviadukt/ Trienendorfer Straße
Ein weiteres Teilstück des Rundkurses „Von Ruhr zur Ruhr“ wurde feierlich eröffnet. Bürgermeister Frank Hasenberg, Landrat Olaf Schade und zahlreiche Gäste, so auch BEG-Geschäftsführer Volker Nicolaus feierten bei bestem Wetter, Grillgut und Musik die neuen 3,8 Kilometer zwischen Wetter-Wengern und Silschede.

Gegenüber der Presse äußerten sich die Bürger rundum positiv über das Infrastrukturangebot: Besondere Erwähnung finden die Landschaft und Ruhe abseits der Hauptverkehrsstraßen, der Fernblick über die Ruhr, die Sicherung und Wiedernutzung des alten Bahnviadukts sowie die komfortable Asphaltierung. Die Zugangsrampen, Brückensanierungen und Verkehrssicherung schlugen dabei mit 2,4 Mio. zu Buche, wusste Ludger Siebert, Straßen-NRW-Niederlassungsleiter für Südwestfalen zu berichten.

Die frühere Elbschebahn von Witten nach Gevelsberg wurde 1979 stillgelegt, die Gleise bereits 1984 entfernt. Im Rahmen des Förderprogramms „Alleenradwege auf stillgelegten Bahnstrecken“ hat das Teilstück dazu beigetragen, den Ausbau von schnellen, verkehrssicheren Radwegeverbindungen in den vergangenen 10 Jahren immens zu stärken und so über 1.000 km–Bahntrassen-Radwege in Nordrhein-Westfalen zu erreichen [wie berichtet, vgl. 06/2014]. Bis 2020/2021 soll die Vervollständigung der Route vom ehmaligen Bahnhof Albringhausen bis Gevelsberg-West folgen. [zur BEG-Startseite]

Investor erwirbt Stellwerk in Rheinbach

Das seit Jahren funktionslose ehemalige Stellwerk der Deutschen Bahn am Übergang der Aachener Straße in Rheinbach soll umgenutzt werden. Der neue Eigentümer lässt das Bauwerk vollumfänglich sanieren. 

Seit einigen Jahren benötigt die Deutsche Bahn das 1960 erbaute Stellwerkhäuschen am Bahnübergang Aachener Straße in Rheinbach nicht mehr. Die Elektrifizierung des Stellwerks in Euskirchen machte die alte Technik überflüssig. Anfang des Jahres wurde das Gebäude als so genannte entbehrliche Immobilie der DB durch die BEG an das Swisttaler Unternehmen Jungholz-Immobilien verkauft. Der neue Eigentümer Hans-Peter Heinevetter verfolgt die Idee, zwei Büroeinheiten dort unterzubringen, die beiden jeweils 25 Quadratmeter großen Einheiten im Erd- und Obergeschoss könnten aber auch von einem Mieter genutzt werden. Baulich wird es gleichwohl durch die getrennten Eingänge jederzeit möglich sein, zwei Mieteinheiten im Gebäude zu integrieren. 

Derzeit lässt Heinevetter das Bauwerk von Grund auf sanieren und mit moderner Bürotechnik versehen - der durch die S 23 verursachte Bahnlärm wird durch den Einbau dreifach verglaster Fenster minimiert. Die eisernen Deckenschienen bleiben als Reminiszenz an die frühere technische Nutzung erhalten. Laut Heinevetter werden neue Sanitäranlagen und eine kleine Küche eingebaut, die mit Graffiti besprühte Außenfassade soll gründlich gereinigt werden. Sogar zwei Stellplätze werden auf dem kleinen Areal zur Verfügung stehen. Die Bauarbeiten sollen Ende September abgeschlossen sein, so dass die Immobilie voraussichtlich zum 1. Oktober bezugsfertig ist.

Sicherlich ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis der passende Mieter für dieses außergewöhnliche Objekt gefunden ist. [zur BEG-Startseite]

6-Seen-Wedau: Ausstellung der Wettbewerbsergebnisse in der Liebfrauenkirche

Rund 500 Besucher zählte die Ausstellung am vorletzten Tag – eine Größenordnung, die belegt, dass zahlreiche Bürger das Angebot, ihren persönlichen Sachstand bezüglich des Großprojektes 6 Seen Wedau, speziell der Freiraumplanung (wie berichtet, 07/2017), zu vertiefen, tatsächlich auch nutzten. 

Immer mal wieder fanden sich kleinere Gruppen, aber auch einzelne Interessierte in dem für eine Kirche zwar nüchternen, jedoch beeindruckenden Gebäude am König-Heinrich-Platz ein, um die dort ausgestellten Entwürfe zu begutachten. 

Das denkmalgeschützte Gebäude eignet sich aufgrund seines kargen Inneren, aber auch seiner zentralen Lage und der angenehm kühlen Temperaturen perfekt für Ausstellungszwecke dieser Art. Seit dem Jahr 2014 steht mit der Liebfrauenkirche eine architektonische Landmarke als kultureller Veranstaltungsort zur Verfügung. So hatten die Ausstellungsbesucher - neben der Sichtung der Freiraumpläne - auch Gelegenheit, die kühne Architektur mit den einzigartigen transluziden Faltwerkwänden im Obergeschoss und die Innengestaltung mit zahlreichen Exponaten aus dem katholischen Pavillon der Weltausstellung von 1958 in Brüssel zu bewundern.

Die Wettbewerbsergebnisse stehen auch weiterhin online als download unter www.6-seen-wedau.de zur Verfügung. [Zurück zur Startseite]

Kleve: Stadt kauft BEV-Fläche und neue Eigentümer starten mit städtebaulicher Aufwertung im Bereich Post und Bahnhof

Ein ehemaliger, brachgefallener Sportplatz des BEV (Bundeseisenbahnvermögen) wird als Erweiterungsfläche eines innenstadtnahen Gewerbegebiets mobilisiert. Dazu hat die Stadt Kleve selbst kürzlich den (Zwischen-) Erwerb beschlossen und getätigt. Darüber hinaus konnte die Stadt via BEG zusätzliche benachbarte Bahnflächen ankaufen und arbeitet jetzt die Bauleitplanung für das gesamte Gewerbegebiet aus. Der Flächenpool NRW ermöglichte die Neuordnung durch die kooperative Übereinkunft mit dem BEV, die grundlegende Standortaufklärung, Kaufpreisfindung via gutachterlicher Wertermittlung und Begleitung der Vertragsverhandlungen als neutrale Instanz zwischen den beiden Parteien; das bahnbezogene Spezialwissen seitens der BEG beschleunigte den Projektablauf.

An einem weiteren Flächenpool NRW-Standort tritt der Bahnhofs-Käufer ebenfalls als Kooperationspartner bezüglich des Postgebäudes auf. Die Baumann und Wilmsen GbR wurde im Zuge des Besitzüberganges und in ihrer Umnutzungskonzeption für das Empfangsgebäude durch die BEG unterstützt. Die Immobilienverwalter Baumann und Wilmsen planen die fachgerechte Sanierung der denkmalgeschützten Fassade, Umbauten für eine Büronutzung und die Eröffnung eines Cafés mit hoher Aufenthaltsqualität. Das ebenfalls erworbene Postgebäude stellt die GbR mittelfristig noch für die jetzige Nutzung als Postbank-Filiale im Erdgeschoss sowie als Unterkunft für Flüchtlinge in den Obergeschossen zur Verfügung. Mit der Sanierung des Empfangsgebäudes soll perspektivisch dem gesamten Bahnhofsumfeld eine Neugestaltung zuteil werden – auch unter Einbezug und Umnutzung des Postgebäudes. Der Flächenpool NRW begleitete die Abstimmung und Zusammenarbeit zwischen den neuen Eigentümern und der Stadt Kleve hinsichtlich der Gesamtstrategie für das Bahnhofsumfeld.[zum Flächenpool NRW] [zur BEG-Startseite]

Eigene Website für Großprojekt Duisburg-Wedau ist online

Auf den neuen Internetseiten unter www.6-seen-wedau.de finden interessierte Bürgerinnen und Bürger ab sofort eine transparente und umfassende Informationsquelle zum Projektverlauf in Duisburg-Wedau. Auch für Investoren steht die Website in Zukunft als erste und zentrale Anlaufstelle Verfügung; alle bisher auf der BEG-Homepage veröffentlichen Informationen sind somit zur 6Seen-Seite umgezogen. 

Das Team Wedau mit den Projektleitern Kirsten Lebenehm (DB Immobilien) und Klaus-Dieter Büttner (BEG NRW) ist künftig auch zentral über die E-Mail-Adresse info@6-seen-wedau.de erreichbar. [zur BEG-Startseite]

Planungswettbewerb um das beste Freiraumkonzept für Duisburg-Wedau: Jury zeichnet drei Preisträger und drei Anerkennungen aus

Die künftige Siedlungsentwicklung soll sich maßvoll in die bestehenden Strukturen integrieren. Eine anspruchsvolle, gut durchdachte Freiraumplanung ist insofern das Ziel des nun entschiedenen, mit insgesamt 157.000 Euro dotierten Wettbewerbs: Die Jury hat das Berliner Büro „Atelier Loidl“ mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

Das „Atelier Loidl Landschaftsarchitekten“ setzte sich gegen insgesamt 16 Mitbewerber durch. Den zweiten Preis erhielt das „team bbzl“, drittplatziert wurde das Büro „A24 Landschaft“. Die mit 13 Preisrichtern interdisziplinär seitens Stadt und Planung besetzte Jury resümierte einvernehmlich: „Eine gute Arbeit, die in ihrer klaren Art auch ohne ein aufgesetztes Highlight ein gutes und tragendes Konzept für den neuen Stadtteil bildet“.

Das Preisgericht begründete seine Entscheidung mit der soliden Planungsleistung und der vollumfänglichen Berücksichtigung der Auslobungsbedingungen sowohl hinsichtlich Freiraum- als auch Objektplanung. Anerkennungspreise für die schlüssigen Gesamtkonzepte im Rahmen der strikten Planungsvorgaben erhielten die drei Büros „Fugmann Janotta Partner“, „K1 Landschaftsarchitekten Kuhn Klapka“ und „lohrer.hochrein landschaftsarchitekten“.

Der Wettbewerb umfasste das Wegesystem und die Platzflächen, den Lärmschutzwall und die Siedlungsentwässerung, bis hin zu den freizeitorientierten Anlagen am Masurensee. Wichtig war, ein Leitbild für das Außengelände der Südfläche zu entwickeln und Aussagen zu den Funktionen und Qualitäten der einzelnen Flächen zu treffen. Außerdem war für die Flächen des ersten Bauabschnitts – die Uferpromenade am Masurensee und die sich anschließende Kanalachse – eine konkrete Planung zu erstellen, die in den Dialog mit der Öffentlichkeit und in das Bauleitplanverfahren einfließen wird. 

Hintergrund: Im Juni 2016 hat der Rat der Stadt Duisburg die Rahmenplanung zur Entwicklung der ehemaligen Bahnfläche in Duisburg Wedau genehmigt. Seitdem entwickelt das Projektteam Wedau - eine Kooperation zwischen der DB Immobilien und der BEG NRW  – das rund 90 Hektar große Areal des ehemaligen Rangierbahnhofs und lobte nun gemeinsam mit der Duisburger kommunalen Wohnungsbaugesellschaft Gebag den Wettbewerb aus. [zur BEG-Startseite]

„Parship für die Fläche“: Erfolgreicher NRW-Beratungstag – Bauland aktivieren und fördern

In welcher Phase der Projektentwicklung können Städte und Gemeinden auf welches Förder- und Unterstützungsangebot zurück greifen? Die Antwort wurde den rund 200 Teilnehmern, davon 140 kommunalen Vertretern aus allen Regionen von Nordrhein-Westfalen, auf abwechslungsreiche Weise vermittelt: Die Veranstalter NRW.URBAN, NRW.BANK, BEG NRW, der AAV, die Regionalplanungsbehörden, das Forum Baulandmanagement und der BLB NRW verfolgten eine ganzheitliche Betrachtung via Podiums-Planspiel, Fachvorträgen in Einzelforen und bilateralen Schnellberatungen.

Die gezeigten Vorträge in den Themenbereichen „Initiieren – Entwicklungsperspektiven finden“, „Entscheiden – Standort planen und rechnen“ und „Investieren – Projekte erschließen und bauen“ stehen nun unter www.beg.nrw.de/aktuelles/kongress  zum Download zur Verfügung.  [zur BEG-Startseite]

Ausbildung bei der BEG NRW inklusive Station bei der Deutschen Bahn, DB Immobilien

Schloss Augustusburg und Bahnhof Brühl am Schloss
Auszubildende Janine Glose berichtet: "Seit 2015 bin ich als Auszubildende zur Kauffrau für Büromanagement bei der BEG tätig. Dort habe ich bereits viele Aufgabenbereiche kennen gelernt und unterstützen dürfen: Von der zentralen Team-Assistenz über Back Office-Tätigkeiten, vom Controlling über den Vertrieb bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit – ich staune selbst oft noch, wenn ich meinen heutigen Kenntnisstand mit dem vor zwei Jahren vergleiche. Aktuell hospitiere ich für fünf Wochen bei der DB Immobilien in Köln. Dort gewinne ich viele weitere neue Eindrücke und Erfahrungen. 

Insbesondere die Tätigkeiten im Bereich Assistenz und Sekretariat eines Großunternehmens interessieren mich sehr, da es hier deutliche Unterschiede zu einem vergleichsweise kleinen Unternehmen wie der BEG gibt. So lerne ich viele verschiedene Seiten meiner Ausbildungsschwerpunkte im Bereich Sekretariat/Assistenz sowie Marketing/Vertrieb kennen. Auch die Inhalte im Bereich Liegenschaftsmanagement und Facility Management werden mir sehr anschaulich vermittelt. Neben der inhaltlichen Tätigkeit empfinde ich auch das Kennenlernen und Zusammenarbeiten mit den DB-Kollegen und Kolleginnen als sehr hilfreich und motivierend.

Dass auch ich zum Betriebsausflug der DB Immobilien Region West nach Brühl eingeladen wurde, war für mich ein besonderes Highlight. Wir besichtigten das Schloss Augustusburg (Bild oben) mit seiner beeindruckenden Architektur, Malerei und Gartenlandschaft. Nach der Führung durch das Schloss fanden wir im Brühler Wirtshaus zusammen, welches 2015 im kernsanierten Empfangsgebäude eröffnet wurde (Bild unten). In gemütlicher Atmosphäre wurden 105 Personen mit leckeren Speisen und kühlen Getränken von sehr freundlichem Personal bedient und der schöne Tag gemeinsam gefeiert."

Auch zum neuen Lehrjahr (Beginn 01. September 2017) bildet die BEG wieder aus - hier geht es zur Ausschreibung: [Kauffrau / Kauffmann für Büromanagement bei der BEG NRW in Essen: IHK-Lehrstellenbörse]  [zur BEG-Startseite]

7. Essener Fimenlauf: Die Sport- und Spaßrunde wird immer beliebter

Zum dritten Mal ging ein Team der BEG NRW an den Start des Essener Firmenlaufs, welcher sich laut Veranstalter zu einem "Breitensport-Spektakel der Superlative" entwickelt hat - einer Mischung aus Leistungs- und Breitensport, aus Karneval und Volksfest, mit einem Teilnehmerrekord von über 10.000 gemeldeten Läuferinnen und Läufern aus 385 Firmen.

Bereits 38 Minuten nach Meldestart war der Firmenlauf vollständig ausgebucht - mitten im Online-Anmelde-Prozess des BEG-"Vorläufers" Uwe Käbe, so dass sogar ein paar Laufwillige unfreiwillig auf der Strecke blieben. Für alle anderen ging es am 28.6. um 19 Uhr auf der Huyssenallee in Höhe der Philharmonie los, bereits 15 Minuten erreichte der schnellste Läufer das 5 Kilometer entfernte Ziel im Grugapark. [zur BEG-Startseite]

Physiotherapiezentrum eröffnet in saniertem Empfangsgebäude Lennep

Am 13. Mai eröffneten Remscheids Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Lenneps Bezirksbürgermeister Markus Kötter und Architekt Torsten Pletsch zusammen mit den neuen Eigentümern und Nutzern Margarete und Ingo Brögelmann das Physiotherapiezentrum im ehemaligen, inzwischen rundum sanierten Lenneper Bahnhof. Die BEG hatte das Bahnhofsgebäude vor rund drei Jahren an das Ehepaar Brögelmann verkauft. 

Aufgrund der Bedeutung als stadtbildprägender Bestandteil des Bahnhofsbereichs in Remscheid Lennep, erfolgten Verkauf und Entwicklung der Immobilie in enger Abstimmung mit der Stadt Remscheid im Rahmen des „2. Empfangsgebäudepakets NRW“. Wesentliche Geschäftsgrundlage des Kaufvertrages war demzufolge eine Instandsetzungsverpflichtung sowie die Entwicklung und Wiedernutzung des Empfangsgebäudes durch die Käufer als Physiotherapie- und Rückenzentrum sowie Rehasportstätte inklusive Gerätetraining, Fitness- und Wellnessangebot, betrieblichem Gesundheitsmanagement, Logopädie und Ergotherapie sowie Café auf insgesamt ca. 1.000 m² Nutzfläche. 

Die Sanierungsverpflichtung umfasste insbesondere die Reparatur des Daches einschließlich Gauben und Uhrenturm, die Erneuerung der Fenster und Türen des Hauptgebäudes sowie des südlichen Anbaus, die Reinigung und der Neuanstrich der Fassaden, die Erneuerung der Haustechnik sowie die Umsetzung eines Brandschutzkonzeptes. Dies alles wurde vorbildlich realisiert. Nach der offiziellen Eröffnung konnte die Öffentlichkeit sich im Rahmen eines Tages der offenen Tür einen Eindruck vom genauso aufwändigen wie gelungenen Umbau im Inneren des denkmalgeschützten Gebäudes inklusive zahlreicher liebevoll restaurierter Details verschaffen. Hand in Hand mit Stadt und engagierten Eigentümern ist die Sanierung und Wiedernutzung des Empfangsgebäudes Remscheid Lennep zum Vorzeigeprojekt geworden. [zur BEG-Startseite]

Stadt Bünde wird Eigentümerin "ihres" Bahnhofs

Foto: Neue Westfälische / Gerald Dunkel
Carsten Kirchhoff, BEG-Projektleiter und zuständig für den Verkauf und die Entwicklung von insgesamt 126 entbehrlichen Empfangsgebäuden der DB in NRW, freute sich zusammen mit Bündes Bürgermeister Wolfgang Koch, dem Technischen Beigeordneten Andreas Siepenkothen, Peter Speckmann, Geschäftsführer der Kommunalbetriebe Bünde (KBB) und Ralf Brinkmann (ebenfalls KBB) sowie Martin Nowosad (Bahnhofsmanager) über die offizielle Übergabe des Bahnhofsgebäudes an die Stadt Bünde: Der goldene Schlüssel wurde jetzt per symbolischem Akt der Stadt offiziell überreicht. 

»Wir sehen den Bahnhof als Entree für Bünde, als eine Mobilitätsdrehscheibe und hatten immer Interesse an einem Erwerb«, betont Bürgermeister Koch. Carsten Kirchhoff betont ebenfalls die Vorteile eines kommunalen Erwerbs der meist historischen Bahnhofsgebäude: Die Gebäude würden so städtebaulich vernünftig eingebunden, kommunale Belange fänden schlicht mehr Berücksichtigung. Darüber hinaus rät Kirchhoff, das historische Bauwerk, mit dem sich viele Bünder identifizieren, nicht abzureißen, sondern behutsam zu sanieren. Vorbildlich instand gesetzt worden seien in Ostwestfalen beispielsweise die Empfangsgebäude Steinheim und Rheda-Wiedenbrück. 

Die Kommune wird das Bauwerk und den dazugehörigen Vorplatz optisch auf Vordermann bringen. In dem Zusammenhang soll ein Architektenwettbewerb ausgelobt werden. Die Ergebnisse könnten laut Verwaltung Anfang kommenden Jahres vorliegen. Mit diesen muss sich dann die Lokalpolitik befassen. Auch die Mieter sollen in den Prozess eingebunden werden - der Plan ist, das Gebäude in Zukunft wirtschaftlich zu betreiben. [zur BEG-Startseite]

Wedauer Kleingärtner gestalten konstruktiv mit

Rund 60 interessierte Kleingärtner fanden sich am 19. Mai im Pfarrheim der katholischen Kirche St. Raphael (Hermann-Grothe-Straße) ein, um sich über den aktuellen Planungssachstand „ihrer“ neuen Anlage zu informieren. 

Wie berichtet (05/2016) wird die momentan noch an der Masurenallee gelegene Kleingartenanlage im Rahmen der beschlossenen Wohnbebauung auf der südlichen Projektfläche umgesiedelt und in dem Zusammhang komplett neu geplant –  denn nach der im Rahmen des moderierten Planungsprozesses durchgeführten Befragung aller Kleingärtner wurde deutlich, dass lediglich 74 Pächter einen neuen Pachtvertrag abschließen wollen. Die neue Anlage wird ungeachtet dessen in Abstimmung mit dem Vorstand des Kleingartenvereins rund 100 Parzellen umfassen, so dass auf mögliche weitere Nachfragen entsprechend reagiert werden kann. Dabei bot und bietet sich den zukünftigen Pächtern der neuen Kleingärten auch weiterhin die Chance, sich intensiv am Planungs- und Gestaltungsprozess zu beteiligen.

Das neue ca. 2,5 Hektar große Areal befindet sich zukünftig im äußersten Süden der Projektfläche. Im Rahmen der Veranstaltung wurden die Teilnehmer durch das mit der Planung beauftragte Büro (brosk landschaftsarchitektur freiraumplanung / Essen) über die Details der Entwürfe aufgeklärt mit der anschließenden Gelegenheit zur Diskussion. Neben zwei ausgearbeiteten Grundrissvarianten standen dementsprechend vornehmlich Gestaltungsthemen bzgl. der Gartenhäuser, der Bepflanzung und Ausbildung der Wege sowie des Vereinsheims auf der Tagesordnung.

Den Pächtern wurde im Nachgang der Veranstaltung über ein ausreichend dimensioniertes Zeitfenster die Möglichkeit eingeräumt, die offenen Entscheidungsthemen untereinander weiter zu diskutieren und schließlich die Ergebnisse den verantwortlichen Planern mitzuteilen, damit sie innerhalb der Detailplanungen berücksichtigt werden können. [zur BEG-Startseite]

Teilnehmerrekord beim Vivawest-Ruhrgebietslauf - auch intern

Laut Veranstaltermeldungen gingen insgesamt über 9.000 Läufer an den Start - volle zehn davon waren BEG’ler in der Disziplin Firmen-Staffelmarathon. Teamgeist und die Freude an dem sportlichen Großereignis in und um den eigenen Arbeitsort standen wie in den Vorjahren an erster Stelle; die Kleinteams liefen die Staffelabschnitte á 15, 10, 11 und 5 km stets geschlossen bis zur nächsten Wechselstelle.

Für prominente Begleitung sorgten in diesem Jahr die Oberbürgermeisterstaffel. Neben Frank Baranowski aus Gelsenkirchen, Bernd Tischler aus Bottrop und Dr. Frank Dudda aus Herne war mit dem Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel auch ein „Nicht-Revierler“ dabei, um für das Revier und das Sportland Nordrhein-Westfalen zu werben - und für ein Düsseldorf, das mehr sein möchte als der "Schreibtisch des Ruhrgebiets". [zur BEG-Startseite]

Der NRW-BERATUNGSTAG FÜR KOMMUNEN – Bauland aktivieren und fördern! 30. JUNI 2017 in Düsseldorf

Welche Förder- und Unterstützungsangebote kommen für welche kommunalen Vorhaben in Frage? Am ersten NRW-Beratungstag will das MBWSV gemeinsam mit seinen Veranstaltungspartnern AAV, BEG, BLB, Forum Bauland, NRW.BANK, NRW.URBAN und der Staatskanzlei NRW diese und viele weitere Fragen beantworten. Ob es um die Eigentümerkommunikation, um Untersuchungen und Kostenberechnungen, Flächenrecycling, Planung oder Erschließung geht: Wir laden die Städte und Gemeinden des Landes NRW herzlich ein, sich sowohl in Vorträgen als auch in persönlichen, einzelfallbezogenen Beratungsgesprächen zu informieren, um Hürden und Herausforderungen der Flächenentwicklung gemeinsam zu bewältigen!

[VERANSTALTUNGS-PROGRAMM (PDF) ONLINE-ANMELDUNG] [zur BEG-Startseite]

Fotogalerie Polis Convention - Groschek: "Messe ist ein Geschenk für NRW"

Weitere Bilder vom NRW-Gemeinschaftsstand

 "Diese Messe sei ein Geschenk für die Stadtentwicklung in NRW", so die deutlichen Worte von von Messe-Schirmherr Michael Groschek. Die Frequentierung am NRW-Gemeinschaftstand suggeriert, dass dieses Geschenk bei den Empfängern auch angekommen ist: zur Fotogalerie.

Rund 180 Aussteller präsentierten sich in diesem Jahr auf rund 40% mehr Ausstellungsfläche als im Vorjahr. Die Messeteilnehmer als auch Aussteller wie die BEG, schätzen besonders die Möglichkeit, in hoher fachlicher und terminlicher Dichte Projekte mit vielen wichtigen Partnern vor Ort zu besprechen und voranzutreiben, in einem Akteurskreis, der Entwicklung, Planung und Finanzierung in NRW abbilde, aber auch den Flair des Veranstaltungsortes inklusives der vertretbaren Anreise. [zur BEG-Startseite]


17. und 18. Mai 2017: Stadtentwicklungsmesse Polis Convention - Rahmenprogramm am NRW-Stand steht!



Die diesjährige Stadtentwicklungsmesse Polis Convention in Düsseldorf steht kurz bevor (wie berichtet 03/2017) und der NRW-Gemeinschaftsstand hat ein abwechslungsreiches RAHMENPROGRAMM ausgearbeitet: Von Themen wie Stadtentwicklung auf Kleingärten über soziale Baulandentwicklung und Brachflächenmobilisierung für Flüchtlingsunterkünfte bis zu Neuigkeiten aus dem Flächenpool NRW [zum Stand-Programm, PDF].

Gerne laden wir Sie zu den Gesprächsrunden oder Besprechungen mit den jeweiligen Projektleitern ein. Kontaktieren Sie uns - wir freuen uns auf Sie! [www.polis-convention.de] [zur BEG-Startseite]

Hervorragende Neuigkeiten für den Flächenpool NRW-Standort Nordwalde, Ortskern: 3,2 Mio. Euro Fördermittel

Bürgermeisterin Sonja Schemmann mit Claus Ufermann (Nordwalde), Tobias Freerksen (IWB), Michael Schultze Rhonhof (IWB), Markus Klaus (Nordwalde), Henk Brockmeyer (BEG/ Flächenpool NRW),  Dr. Marc Dinkhoff (v.l.n.r.)
Die Förderung des Bürgerzentrums und der Ortskernumgestaltung ist bewilligt. Somit werden 60 Prozent der förderfähigen Summe vom Land übernommen. Insgesamt hat die Ortskernumgestaltung inklusive Bau des Bürgerzentrums ein Volumen von 5,3 Millionen Euro.

„Die Förderung für unsere Projekte zu erhalten ist der guten Zusammenarbeit mit unserem Beraterteam zu verdanken“, richtete Bürgermeisterin Sonja Schemmann Ihren Dank an Thomas Lennertz und Henk Brockmeyer für den Flächenpool NRW, Dr. Marc Dinkhoff als juristischer Berater sowie an das beauftragte Ingenieurbüro IWB. Die Landesförderung für den Flächenpool NRW-Standort Ortsmitte umfasst neben dem Neubau des Bürgerzentrum (wie berichtet 02/2017) auch die städtebaulichen Planungen und das Gestaltungskonzept für den öffentlichen Raum inklusive der Bürgerbeteiligung.

Anlässlich der Programmveröffentlichung sagte Bau- und Stadtentwicklungsminister Michael Groschek: „Wir wollen, dass unsere Stadtviertel und Wohnquartiere auch in Zukunft eine Heimat für ganz unterschiedliche Menschen bieten, für Junge und Alte, für Reiche und Arme, für Einheimische und Zugewanderte. Ich möchte mit einer vorsorgenden Stadtentwicklungspolitik Quartiere schaffen und erhalten, die zu guter Nachbarschaft einladen.“ Ein zentrales Handlungsfeld der Städtebauförderung 2017 ist die Um- und Neugestaltung des öffentlichen Raumes, die Herstellung von Barrierefreiheit/Barrierearmut und die energetische Erneuerung der sozialen Infrastruktur in den Quartieren – siehe Nordwalde. [zur BEG-Startseite]

Kaufvertragsabschluss in Münster: Realisierung der neuen Ostseite für den Hauptbahnhof startet

Die Deutsche Bahn und die BEG NRW, die Stadt Münster und der Projektentwickler Landmarken AG haben am 25. April 2017 die Grundstücksgeschäfte für die Bahnhofs-Ostseite notariell besiegelt. Das Vorhaben ist von großer Bedeutung für die Stadtentwicklung: Entstehen soll ein neues Quartier mit Hotel, Einkaufsmöglichkeit, einer zweiten Radstation, PKW-Parkflächen und 250 neuen Wohneinheiten. Eine verbesserte Querung der Gleise und damit Wegebeziehung zur Innenstadt sollen zudem Entwicklungsimpulse für das gesamte Umfeld setzen und das „hinter dem Bahnhof“ liegende Hansaviertel aufwerten. Insgesamt wird vor Ort ein hoher zweistelliger Millionenbetrag investiert.

Oberbürgermeister Markus Lewe freut sich auf den Baubeginn:
"Jetzt bekommt auch die bislang häufig nur als Rückseite betrachtete Ostseite des Bahnhofs nicht nur ein angemessenes, sondern ein hervorragendes neues Gesicht. Zusammen mit der neuen Westseite und den Maßnahmen der Stadt im Umfeld fügt sich alles zu einem ganzheitlichen Erscheinungsbild, das der Bedeutung unseres Hauptbahnhofs gerecht wird.“ Neben der zentralen Funktion als modernes Bahnhofsgebäude mit Fahrradparkhaus, Zugang zu den Bahnsteigen und unkomplizierter Unterquerung der Gleise bringe der Entwurf der Landmarken AG mit modernen Hotel- und Wohnkonzepten sowie einer Markthalle urbanes Leben an den Standort. Zudem werte das von kadawittfeldarchitektur entworfene Gebäudeensemble den Bremer Platz auf und schaffe eine attraktive Verbindung zwischen dem Hansaviertel und der Innenstadt.

Weitere Ausführungen und O-Töne des Tages:

Siegfried Thielen, Stadt Münster, Dezernent für Planungs- und Baukoordination:
„Die Entwicklung einer adäquaten Bebauung der Ostseite des Bahnhofs war das Ziel eines Investorenauswahlverfahrens, das gemeinsam von der Deutschen Bahn AG, der Bahnflächenentwicklungsgesellschaft NRW und der Stadt Münster durchgeführt wurde. Aus dem Verfahren ging die Landmarken AG als bestplatzierter Bieter hervor. Im Juni 2016 hatte der Rat der Stadt Münster dem Bauvorhaben grundsätzlich zugestimmt, im März 2017 folgte die Zustimmung zum Konzept der Landmarken AG und dem Abschluss des Kaufvertrages."

Timo Otten, DB Station&Service AG, Leiter Projektmanagement:
„Der Um- und Neubau der Verkehrsstation mit Tunnel, Aufzügen, Bahnsteigen und Gleisen ist bereits seit dem Jahr 2013 fertiggestellt und hat spürbare Verbesserungen für die Reisenden gebracht. Mit der städtebaulichen Ausgestaltung des Empfangsgebäudes und seines Umfeldes auf Ost- und Westseite genügt der Bahnhof nun den Ansprüchen der zahlreichen Reisenden".

Norbert Hermanns, Vorstandsvorsitzender der Landmarken AG:
„Mit seiner Multifunktionalität und Anziehungskraft fügt sich der Bahnhof in die lebendige Innenstadt und wird so selbst zum attraktiven Quartier. Das Projekt kann zur Blaupause für künftige Bahnhofsentwicklungen in Deutschland werden."

Volker Nicolaus, BEG-Geschäftsführer und Projektleiter Henk Brockmeyer:
 „Dieses gemeinsame, die Interessen der jeweiligen Beteiligten berücksichtigende Vorgehen von Bahn und Kommune ist ein gutes Beispiel eines kooperativen Verfahrens, wie wir es als gemeinsame Gesellschaft der Deutschen Bahn und des Landes NRW betreiben. Gerade in der zweiten, sehr intensiven Stufe des Verfahrens sowie in den Monaten vor Vertragsunterzeichnung konnten erhebliche städtebauliche, verkehrliche und technische Optimierungen des gemeinsamen Projektes erreicht werden“

Der Neubau des Empfangsgebäudes auf der Bahnhof-Westseite soll am 23. Juni feierlich eröffnet werden. Fließend dazu beginnen die ersten, bauvorbereitenden Maßnahmen auf der Ostseite. [zur BEG-Startseite]

Effizienter Artenschutz - Planen mit der Zauneidechse in Wedau

Die rund 85 Hektar große Projektfläche in Duisburg-Wedau wird von einer Population der Zauneidechse (Lacerta Agilis) besiedelt, die schätzungsweise 1.000 bis 2.000 ausgewachsene Tiere umfasst. Bereits die Rodungsmaßnahmen auf der Fläche erfolgten nach einem strikten Zeit- und Maßnahmenplan (wie berichtet 01/2016). 

Im vorliegenden Fall wurde darauf geachtet, die Baufeldräumung zunächst nur auf einer Hälfte der Projektfläche durchzuführen. Die verbleibende Teilfläche sowie angrenzende Areale boten einen ausreichenden Umfang und die entsprechende Qualität, um der Zauneidechse weiterhin als Lebensraum zu dienen. Somit konnte die ökologische Funktion der vom Eingriff betroffenen Fortpflanzungs- und Ruhestätten für diese Teile der Population im räumlichen Zusammenhang erhalten bleiben. 

Um den Jahreswechsel 2016/2017 wurde auch diese Fläche wieder freigeschnitten, wodurch die Eidechsen erneut aus ihrem Lebensraum verdrängt (vergrämt) wurden. Voraussetzung für dieses Vorgehen war jedoch, dass gleichzeitig ein so genanntes Ersatzhabitat zur Verfügung gestellt wird. Dies erfolgt üblicherweise durch die Optimierung vorhandener Habitate, die in diesem Moment nur bedingt als Zauneidechsenlebensraum geeignet sind und umfasst zum einen 

  • die Entfernung von Gehölzbeständen, wobei vorhandene niedrig-wüchsige Sträucher (insbesondere Brombeergebüsche) und Krautfluren auf der Fläche zu belassen sind, 
  • das möglichst weitgehend bodennahe Auf-den-Stock-Setzen des höherwüchsigen Gehölzbestandes im Winterhalbjahr (November bis Februar), 
  • eine schonende Ausführung der Arbeiten ohne erhebliche Eingriffe in den Boden (beispielsweise manuelles Entfernen der Bäume oder Entfernen der Bäume vom vorhandenen Gleisbestand aus). 

Zum anderen erfolgt - in einem eng verzahnten Mosaik - 

  • die Entwicklung von Magergrünlandvegetation, 
  • die Pflanzung von Brombeerbüschen, 
  • die Anlage von Sandflächen/Sandhaufen 
sowie 
  • die Anlage von Steinschüttungen oder Totholzhaufen. 
Um eine unerwünschte, jedoch jederzeit mögliche Rückwanderung der Tiere in ihren ursprünglichen Lebensraum zu unterbinden, wurde in Wedau über eine Länge von rund 4 Kilometern ein Amphibienschutzzaun aufgestellt. Die Durchführung sämtlicher Arbeiten bzw. die Beachtung der artenschutzrechtlich begründeten Planungshinweise wird im Rahmen einer ökologischen Baubetreuung kontrolliert – und schließlich sind während der Umsetzung des Maßnahmenkonzeptes alle Schritte durch Bestandserfassungen zu begleiten (Monitoring), um insbesondere die Funktionsfähigkeit der Ersatzhabitate auf Wirksamkeit zu überprüfen und die Gesamtmaßnahme zum Erfolg zu führen. Den Zuschlag für den anspruchsvollen Auftrag der ökologischen Begleitung während der Projektumsetzung in Wedau erhielt die uventus GmbH aus Gladbeck.

Im vorliegenden Fall wird der später zu errichtende Lärmschutzwall so hergestellt, dass er den Zauneidechsen als dauerhafter Ersatzlebensraum dienen wird. [zur BEG-Startseite]

Stadtquartier Gleis 13: Visualisierter Projektfortschritt in Gütersloh



Die Planungen für das neue Stadtquartier "Gleis 13" nehmen zügig Gestalt an, wie kürzlich berichtet (01/17). Die Projekt-Homepage der ausführenden Firma Hagebau visualisiert die stufenweise Realisierung des neuens Mischgebiets in zahlreichen  Film- und Slideshow-Beiträgen. Interessierte daran, wie Bahn zusehends zur Stadt wird, sei daher der Link auf www.gleis-13.com genannt. [zur BEG-Startseite]

17. und 18. Mai 2017: Stadtentwicklungsmesse Polis Convention - BEG am wieder am NRW-Gemeinschaftsstand


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Am 17. und 18. Mai 2017 besteht in Düsseldorf, Areal Böhler, wieder Gelegenheit, sich mit den Standpartnern und Vertretern des MBWSV NRW, der NRW.URBAN, der NRW.BANK, des AAV, des BLB, und der BEG am NRW-Gemeinschaftsstand C.12 auf der Stadt- und Projektentwicklungsmesse Polis Convention zu aktuellen Themen rund um die Flächenaktivierung auszutauschen.

Gerne stehen die BEG-Projektleiter für Terminvereinbarungen von Ort zur Verfügung und laden Sie zu Besprechungen rund um Bahnflächen-Projekte oder den Flächenpool NRW an den Messestand ein: # Kontaktieren Sie uns im Vorfeld. Veranstalter-Informationen unter www.polis-convention.de. [zur BEG-Startseite]


Über sieben Brücken wirst Du fahren – auf der Wuppertaler Schwarzbachtrasse

Foto: Wuppertalbewegung e.V.
Am 18. März fand unter großer Beteiligung der Öffentlichkeit für alle Interessierten eine erste öffentliche Begehung der Schwarzbachtrasse statt, die in naher Zukunft als Rad- und Fußweg ausgebaut werden soll und damit rund 50.000 Menschen im Barmer Osten eine direkte Verbindung zur Wuppertaler Nordbahntrasse eröffnen wird. Die hierfür erforderliche Erlaubnis organisierte die BEG in Abstimmung mit Oberbürgermeister Andreas Mucke und der DB Netz AG. 

Organisatorin des Events war die Wuppertalbewegung, die trotz ungemütlichen Wetters rund 500 Menschen auf der stillgelegten Trasse begrüßen konnte – was bei Weitem die Erwartungen übertraf. Nicht erst durch die Umnutzung der Nordbahntrasse wissen viele Bürger die komfortablen und sicheren Fahrradverbindungen zu schätzen. Eine Förderung des Trassenausbaus ist in Aussicht gestellt – Stadt und Wuppertalbewegung warten derzeit noch auf den Förderbescheid des Bundesumweltministeriums. 

Die BEG beauftragte die erforderlichen Gutachten: Potenzialstudie, Artenschutzgutachten und diverse Bauwerksuntersuchungen liegen bereits vor. Die insgesamt sieben Brücken auf der knapp zwei Kilometer langen Strecke sind allesamt in besserem Zustand als die auf der Nordbahntrasse – selbstverständlich müssen aber auch diese vor einer Eröffnung saniert und verkehrssicher gemacht werden. Die detaillierte Planung und Kostenrechnung für die Umgestaltung wird Ende März beim Fördergeber liegen. Nach Eingang des Förderbescheides können dann Baubeginn und mögliches Eröffnungsdatum ins Auge gefasst werden. [Zur BEG-Seite]

Fahrsicherheitstraining: Eine unaufmerksame Sekunde im Stadtverkehr gleich 8 Meter Blindflug


Die PKW-Fahrt in das Büro ist auch für einige BEG'ler unvermeidliche Routine –  genau diese birgt jedoch ein hohes Unfallrisiko. Bei unvorhergesehenen Ereignissen und Straßenverhältnissen sind Reaktionszeit und Fahrzeugbeherrschung entscheidend für den Situationsverlauf.

Für interessierte Teilnehmer der BEG ging es daher im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsvorsorge einen halben Tag in Theorie und Praxis um effektives Lenken, die Erzielung des kürzesten Bremsweges und das Testen des Fahrzeugverhaltens in Extremsituationen. Alle FahrerInnen waren von dem Training auf dem Verkehrsübungsplatz am Schacht Hubert in Essen begeistert und würden es vollumfänglich weiterempfehlen. Weitere Informationen: www.verkehrswacht-essen.de [zur BEG-Startseite]

Attraktive Wohnbebauung soll Nutzungsmix am Bahnhof Schwelm-Loh komplettieren

Foto: Bonava
Die Bonava Wohnbau GmbH wird den früheren Bahnhof Loh mit einem neuen Wohnquartier für junge Familien bebauen - auf rund 22.000 Quadratmetern sollen bis 2019 insgesamt 45 Reihen- und 34 Doppelhäuser entstehen. Vorausgegangen war die Unterzeichnung des Kaufvertrages zwischen Bonava und BEG über das DB-Grundstück im Dezember 2016. 

Zuvor konnten bereits mehrere Gewerbeansiedlungen auf der insgesamt rd. 10 Hektar großen Entwicklungsfläche in Schwelm-Loh angesiedelt werden, u.a. ein DHL-Logistikzentrum [wie berichtet 04/2014 und 10/2016]. Nun sollen im Sommer 2017 die Bauarbeiten für das neue Wohnquartier starten. Die Realisierung soll in zwei bis drei Abschnitten von Westen nach Osten erfolgen, so dass voraussichtlich Ende 2019 die ersten Häuser bezugsfertig sein werden. 

Als Investorin übernimmt die Bonava GmbH die komplette Erschließung des Baugebiets. Vor dem ersten Spatenstich im Sommer soll die Bahnunterführung zur Hattinger Straße zurückgebaut werden, um den nötigen Platz für eine Anbindung an die Linderhauser Straße zu schaffen. Der Startschuss für die Vermarktung des Wohnquartiers fiel am letzten Wochenende.

Das aktuelle Immobilien-Angebot mit weitergehenden Informationen rund um das Projekt „Am Alten Bahnhof Schwelm“ finden Sie unter https://www.bonava.de/immobilien/bergisches-land/schwelm/haus-kaufen-alter-bahnhof. [Zur BEG-Startseite]

Begleitung des Wettbewerbsverfahrens am Standort „Nordwalde, Rathaus“

(c) Gemeinde Nordwalde
Als frühe Pilotkommune initialisierte die Gemeinde Nordwalde bereits mehrere Flächen- und Stadtentwicklungsprojekte in Kooperation mit dem Flächenpool NRW; der Standort „Rathaus“ [vgl. Bericht des Flächenpool NRW 07/2016 ] ist zwischenzeitlich von der Qualifizierungsphase in die Bindungsphase des Flächenpool NRW übergegangen. Entsprechend der gemeinsamen Konsensvereinbarung können hier zusätzliche Leistungen durch einvernehmliche Fortschreibung der Vereinbarung von der Kommune beim Flächenpool abgefragt werden. Die weitere Projektbetreuung durch den Flächenpool NRW zum genannten Standort umfasst unter anderem:
  • die Fortführung der Beratung der Gemeinde Nordwalde gemeinsam im von der Kommune beauftragten Beraterteam und Begleitung der weiteren Abstimmungsprozesse hinsichtlich des laufenden Förderantrags,
  • die Vorbereitung und Begleitung des avisierten Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb zum Neubau des Bürgerzentrums.
Im Rahmen dieses Wettbewerbs wurde darüber hinaus BEG-Geschäftsführer Thomas Lennertz als Fachpreisrichter in die Bewertungskommission berufen.

Die Gemeinde Nordwalde nutzt die vorhandenen Förder- und Unterstützungsangebote des Landes NRW auf optimale Weise, um eine integrierte Gesamtentwicklung umzusetzen und die Aufenthalts-, Lebens- und Wohnqualität im öffentlichen Bereich nachhaltig zu verbessern. Der Flächenpool NRW ist ein Angebot des Landes NRW, durchgeführt von NRW.URBAN und BEG NRW. [zur BEG-Startseite]

Wettbewerbsverfahren soll Freiraumqualität im Wedauer Süden gewährleisten

Im Rahmen der Entwicklung des 90 Hektar großen Areals rund um das ehemalige Ausbesserungswerk und den ehemaligen Rangierbahnhof in Duisburg-Wedau sind jetzt die Teilnehmer des einphasigen Wettbewerbsverfahrens für die Gestaltung des Freiraums der Südfläche ermittelt worden. 

Auf dem etwa 60 Hektar großen Areal, das größtenteils für Wohnbebauung vorgesehen ist, soll ein Stadtkörper entstehen, der sich in die bestehende Siedlungsstruktur integriert und die Idee der Gartenstadt mit sich trägt. Unter anderem sollen konkrete Gestaltungskonzepte für markante Bereiche, wie etwa die geplante Promenade und die Achse des Bruchgrabens, erarbeitet werden. 

Insgesamt 16 Landschaftsarchitekturbüros sind für die Teilnahme am Wettbewerbsverfahren vorgesehen. Während eine Auswahl von sechs Büros durch eine Einladung der Auslober bei Nachweis der erforderlichen Anforderungen direkt für eine Teilnahme am Verfahren gesetzt war, wurden zehn weitere Büros durch ein vorgeschaltetes Bewerbungsverfahren ermittelt. Hierfür hatten wiederum insgesamt 36 Büros ihre Unterlagen eingereicht, von denen allerdings nicht alle die formalen Anforderungen erfüllten. Aus einer immer noch beachtlichen Anzahl formal korrekter Bewerbungen wurden schließlich die weiteren zehn Teilnehmerbüros ausgelost. 

Als zwingende Planungsvorgabe haben die Landschaftsarchitekten die im städtebaulichen Rahmenplan definierten Lagen und Größen der Freiräume zu beachten. Die Beurteilungskriterien reichen u.a. von der entwurfsbestimmenden Grundidee über die stadträumliche Qualität bis hin zur Wirtschaftlichkeit der Planung unter Betrachtung der Folgekosten. Weitere Kriterien sind z.B. die Umsetzung der Barrierefreiheit sowie die Gewährleistung der Sicherheit im öffentlichen Raum. 

Ausloberin des Wettbewerbs ist die GEBAG Duisburger Baugesellschaft mbH gemeinsam mit der DB Immobilien Region West (Köln). Als sogenannter Realisierungswettbewerb zielt der Wettbewerb letztlich auf die Vergabe eines Planungsauftrags. Die Verfahrensbetreuung erfolgt durch das Büro pesch+partner, Dortmund. Die Vertreter der 16 beteiligten Planungsbüros hatten am 15. März noch einmal die Gelegenheit, an einem Rückfragekolloquium teilzunehmen. Im Anschluss begann die achtwöchige Bearbeitungsphase, so dass voraussichtlich Ende Mai mit der Vorprüfung begonnen werden kann. [zur BEG-Startseite]

NRW.URBAN und BEG NRW präsentieren Flächenpool NRW im Landtag NRW

Minister Michael Groschek hat dem Ausschuss für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landtags NRW in seiner Sitzung vom 09.02.2017 den Zwischenstand im Regelbetrieb des Flächenpool NRW dargelegt. Thomas Lennertz (BEG NRW) und Heinz Weifels (NRW.URBAN) präsentierten dazu den quantitativen Verfahrensfortschritt über alle  Standorte sowie aktuelle Evaluationsergebnisse des ILS. Anhand mehrerer beispielhafter Standorte veranschaulichten sie zudem die Bandbreite der Bearbeitungs- und Lösungsbausteine im Flächenpool NRW.

Der Flächenpool NRW ist ein Angebot des Landes NRW, durchgeführt von NRW.URBAN und BEG NRW.  [zur gemeinsamen Informations-Plattform www.nrw-flaechenpool.de] [Ausschuss-Präsentation zum Download (PDF)] [zur BEG-Startseite

Neues Stadtquartier in Gütersloh: „Gleis 13“ gut in Fahrt

Bild: Hagedorn Revital GmbH
Die Neubebauung des Areals „Gleis 13“ beginnt, der zweite Bauabschnitt wurde jüngst genehmigt. Bürgermeister Henning Schulz äußerte sich bereits zum Abschluss des Investorenauswahlverfahrens sehr zufrieden draüber, dass dem zentral gelegenen Gelände nach jahrelangem Stillstand eine neue Perspektive eröffnet wird (wie berichtet, 02/2015). Knapp 11.000 m² Fläche sollen mit Nutzungen bereichert werden, die das Angebot der Innenstadt funktional sinnvoll ergänzen; die Ansiedlung von Einzelhandel wurde aus diesem Grunde ausgeschlossen.

Auf Basis einer abgestimmten, integrierten Gesamtplanung stiegen die ortsansässige Hagedorn Revital GmbH und der Bielefelder Projektentwickler Christian Borchert nach dem Erwerb zügig in die Realisierung ein. Die marode bauliche Anlage wurde im vergangenen Jahr vollständig rückgebaut inklusive fachgerechter Asbestentsorgung und zeitweiliger nächtlicher Sperrung von Oberstromleitungen und Schienen. Parallel dazu hat das Bielefelder Architekturbüro Jonek und Dressler den Entwurf zur Bebauung des kegelbahnartig geschnittenen Geländes erarbeitet. Es sieht vier Gebäudekomplexe unterschiedlicher Geschossigkeiten, Fassaden- und Grundrissgestaltungen vor. Das höchste der Gebäude setzt eine Raumkante zur Straßenkreuzung in Richtung Bahnhofvorplatz und Innenstadt, gegenüberliegend entsteht ein harmonischer Übergang zur umliegenden Bebauung.

Die neue Dependance einer Fitness-Studio-Kette wird voraussichtlich noch in diesem Jahr fertig gestellt. Ebenso beginnt der Bau von insgesamt 8.000 m² neuer Bürofläche, zwei Drittel davon sollen 2018 von den 80 Mitarbeitern der Agentur für Arbeit bezogen werden können. Für den letzten Bauabschnitt des Mischgebiets, dessen Realisierung 2019 ansteht, sind ein Hotel oder betreutes Wohnen denkbar. 

Auch im Nachgang des Investorenauswahlverfahrens und der Flächenveräußerung vor zwei Jahren standen die BEG und DB Immobilien beratend und vermittelnd den Investoren und der Stadt in Grundstücksangelegenheiten und bau-/fachplanungsrechtlichen Fragestellungen zur Seite. Bei der Stadt Gütersloh ist die Zufriedenheit über das wachsende Stadtquartier auf Bahnflächen mindestens so groß wie bei der BEG: „Eine Brachfläche im Herzen des Stadtgebiets weicht einer attraktiven Neubebauung. Dank des Engagements aller Beteiligten wird selbst unsere Bahnhofsrückseite zum Aushängeschild“, findet Dr. Michael Zirbel, Fachbereichsleiter Stadtplanung bei der Stadt Gütersloh. [zur Startseite]

Die Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes in Bad Oeynhausen ist fertig

Vorplatz-Skizze, (c) Bad Oeynhausen
Die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes in Bad Oeynhausen ist abgeschlossen. Genau vor einem Jahr ist die Stadt Eigentümerin des Empfangsgebäudes geworden (wie berichtet, 01/2016). Der Stadt war es wichtig, den Bahnhof mit Hilfe des Erwerbs und einer passgenauen Fördermittelverzahnung wieder als vorzeigbare Visitenkarte zu gestalten. Die Umbauarbeiten hatten im Oktober begonnen und zum Kernziel, neue Platzqualität vor dem Bahnhof zu schaffen. Dazu soll er nur noch für Fußgänger passierbar sein und das „wilde“ Abstellen von Fahrrädern in insgesamt 60 überdachte Doppel-Fahrradstellplätze und Bügelrahmen auf der West- und Ostseite gelenkt werden. Weiterhin gibt es Abstellmöglichkeiten in der Radstation im Bahnhof.

Mit der Errichtung einer Taxiumfahrt wurde zum Jahresende die größte bauliche Maßnahme am Bahnhof fertiggestellt. Bürgermeister Achim Wilmsmeier gab sie zusammen mit Arnold Reeker, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung und Bauen, zum Jahresende symbolisch frei. Begleitet wurden sie von Gabriele Schmidt aus der Abteilung Stadt- und Verkehrsplanung und dem städtischen Bauleiter Jörg Domeyer. „Der Raum für Fußgänger und Taxifahrer ist nun deutlich voneinander getrennt“, teilte Arnold Reeker mit. Hinweistafeln wurden neu platziert und eine gründliche Reinigung vorgenommen.

Darüber hinaus hat der Vorplatz eine neue Möblierung aus langen Holzbänken in modernem Design bekommen und im Pflasterstein wurde ein Leitsystem für Menschen mit Sehbehinderungen eingearbeitet. Die sogenannten taktilen Elemente können mit einem Stock abgetastet werden und leiten vom Bahnhof in Richtung Innenstadt. Für die Tiefbauarbeiten hat die Stadt rund 200.000 Euro investiert. Dazu kommen noch einmal gut 50.000 Euro für die Fahrradabstellplätze und die „Möblierung" des Vorplatzes. 90 Prozent dieser Kosten wurden aus Fördermittel des Landes finanziert.

Die Prüfung seitens der Stadt, in wessen Regie die Sanierung des Empfangsgebäudes erfolgen soll, steht als Nächstes auf der bahnhofsbezogenen Agenda. [zur BEG-Startseite]

Praxis-Handbuch: Bahn frei! Bahnflächen und Infrastruktur im Konsens entwickeln

In eigener Sache: Das Handbuch „Bahn frei! Bahnflächen und Infrastruktur im Konsens entwickeln“ ist als neue Publikation der BEG NRW erschienen. Seine Zielrichtung ist es, den inzwischen in Nordrhein-Westfalen entstandenen Erfahrungsschatz allgemein zugänglich zu machen. Dazu sind in bislang nicht vorhandener Transparenz und Tiefe sämtliche Facetten einer gelingenden Bahnflächenentwicklung darlegt. Parallel dazu verweist eine Bildfülle neu genutzter Bahnflächen und -gebäude auf die konkreten Umsetzungserfolge.

In Kapitel 1 ist das Potenzial von Bahnflächen für eine nachhaltige und aktive Stadtentwicklung herausgearbeitet und in seiner Bedeutung zur Stärkung von Bahnhofsquartieren, Nutzungsverdichtungen im Innenbereich und des lokalen Infrastrukturangebots eingeordnet. Die Genese der zugrunde liegenden Partnerschaft zwischen der DB AG und dem Land NRW erläutert das 2. Kapitel. In Kapitel 3 verdichtet sich der gesammelte Erfahrungsschatz zu einer Vielzahl von Empfehlungen, welche als pointierte Spielregeln formuliert sind. Das Gesamtmodell aus vertraglichem Konstrukt, Liegenschaftspaketen und (ehemals) begleitendem Forum ist der Schwerpunkt in Kapitel 4. Kapitel 5 mündet schließlich in der ausdrücklichen Ermutigung, kooperative Modelle auch über NRW hinaus anzugehen.

In Zuge der Veröffentlichungserstellung ist auch das Logo der BEG mit Augenmaß weiterentwickelt und den grafischen Anforderungen der Zeit angepasst worden. Die Grafikdatei zur Verwendung in Print- und Onlinemedien, um auf eine Kooperation mit der BEG hinzuweisen, steht hier zum Download bereit [BEG-Logo].

Die [PDF-Fassung] der gesamten Veröffentlichung ist im Info-Bereich eingestellt, die Druckfassung kann per Mail an [info@beg.nrw.de] angefordert werden. [zur BEG Startseite]