KOOPERATIONSJAHR 2017: Weiterentwicklung des nordrhein-westfälischen Erfolgmodells

Bürgerwerkstatt auf dem Projektgelände Wedau
Im Ranking der unternehmensprägenden Vokabeln stünde „Kooperation“ bei der BEG spätestens in diesem Jahr unangefochten an der Spitze. Über die bisherigen 240 Kommunen des BahnflächenPool NRW hinaus hat die Gesellschafterversammlung der BEG NRW beschlossen, in allen anderen Kommunen in NRW eine Kooperation von BEG NRW und DB Immobilien zur Entwicklung von Bahnflächen, Bahnstrecken oder Empfangsgebäuden zu ermöglichen.

Für die Bahnflächenentwicklung in Duisburg-Wedau mit dem Ziel, rund 3.000 neue Wohneinheiten zu schaffen, wurde bereits 2014 das erste gemeinsame Projektteam mit Verantwortlichen seitens der DB Immobilien und der BEG gebildet. Dieser Prototyp hat klar gezeigt, welche Synergien und Dynamiken durch stringente Stärken- und Kompetenzennutzung beider Kooperationspartner entstehen. In Folge wurden für die interkommunale Wohnbaulandentwicklung in Bochum und Gelsenkirchen rund um den brachgefallenen Güterbahnhof Wattenscheid, den Radschnellweg 1 im Ruhrgebiet und für einen Kölner Standort – eine Kleingartenanlage in integrierter Lage – weitere Teams ins Leben gerufen. Die Pilotprojekte zeigen, dass die Kooperation zu einer win-win-Situation für beide Seiten führt und insbesondere die Städte und Gemeinden von der Unterstützung zur Realisierung ihrer Projekte profitieren. Komplexe Standorte in weiteren Kommunen sollen 2018 folgen.

Die Kooperation zwischen NRW.URBAN und der BEG NRW zum Flächenpool NRW ist im Vergleich zu den Neuerungen im Bahnflächpool NRW schon altbewährt. Seit dem ersten Aufrufverfahren 2014 haben sich 50 Städte und Gemeinden erfolgreich um das Unterstützungsangebot des Landes NRW beworben. An insgesamt 195 Standorten werden Entwicklungsmöglichkeiten brachgefallener oder untergenutzter Flächen geprüft und ggf. deren Aktivierung begleitet, an 87 Standorten mit 443 ha Fläche durch die BEG NRW. Die Projektleiter übernehmen die externe, neutrale Prozessmoderation, vermitteln zwischen den Interessen von Stadt und Flächeneigentümern und stoßen aufklärende Untersuchungen zur Überwindung möglicher Entwicklungshemmnisse an. Jüngst hat Ministerin Ina Scharrenbach eine neue Bewerbungsrunde eröffnet; die Bewerbungsmöglichkeit besteht bis zum 19. März 2018.

Fazit: Das städtbauliche Entwicklungspotenzial auf Bahn- und Brachflächen ist vor allem durch sachkundige Steuerung zu heben – und dieses besonders effizient, wenn alle Beteiligten kooperieren, um die Weichen gemeinsam auf den Projekterfolg zu stellen.

Die Geschäftsführung und das Team dankt allen Partnern für ein gutes Jahr 2017, wünscht besinnliche Feiertage und freut sich auf gemeinsame Erfolge in 2018! [zur BEG-Startseite]

RadBahn Münsterland: Ehrenamtliche Glanzleistung am und um den Bahnhof Darfeld

Der ehemalige Bahnhof Darfeld in Rosendahl liegt an einer stark frequentierten Strecke: Heute allerdings überwiegend von Radfahrern, die auf dem 40 km langen Alleenradweg „RadBahn Münsterland“ zwischen Coesfeld und Rheine unterwegs sind. Das historische Gebäude und sein gesamtes Umfeld werden mit hohem ehrenamtlichen Einsatz durch den „Heimatverein Darfeld e.V.“ gepflegt und stetig weiterentwickelt. Erich Gottheil war seinerzeit als Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters der Gemeinde maßgeblich an der Realisierung des interkommunalen Radweges beteiligt. Seite an Seite mit der BEG ist es gelungen, alle acht „Anliegerkommunen“ und zwei Kreise von dem infrastrukturellen Nutzen eines Radweges auf der stillgelegten Bahnstrecke zu überzeugen. 

Heute engagiert sich Erich Gottheil selbst im Heimatverein und führt vielfältige Projekte weiter, die von der Gemeinde Rosendahl oder vom Heimatverein Darfeld selbst durchgeführt wurden und werden, wie zum Beispiel der Generationenpark, das Haus der Wissenschaft, die Wiederverlegung von Schienen, die Restaurierung und Aufstellung von historischen Waggons oder das Betreiben des Bahnhofscafés. Seiner Meinung nach gilt für alle Einzelprojekte: 

„Ohne die RadBahn Münsterland wären sie nicht entstanden. Es ist für unser Darfeld, für unsere Gemeinde Rosendahl, aber auch für die Region ein wunderbares einzigartiges Ensemble entstanden. Die Umsetzung war aber nur durch das ehrenamtliche Engagement der Darfelder Bürgerinnen und Bürger sowie der Vereine möglich. Es wurden für alle Einzelprojekte weit über 10.000 ehrenamtliche Arbeitsstunden geleistet.“ Hierfür konnte der Heimatverein Darfeld im Jahre 2016 dann auch den Ehrenamtspreis des Landes NRW in Empfang nehmen.

Vor zwei Jahren wurde als weiteres Projekt der Bau eines Backhauses in Angriff genommen. Mit einer LEADER-Förderung und mit weiteren Zuschüssen der NRW-Stiftung, der Sparkassenstiftung und der Gemeinde Rosendahl wurde Ende 2016 eine Projektfinanzierung sichergestellt, hinzu kommen rund 15.000 Euro, die der Heimatverein Darfeld trotz der weitgehenden Realisierung in Eigenleistung zum Projekt beisteuern muss. Das Backhaus dient für Backkurse, zum Backen mit Kindern sowie zum Brotbacken mit anschließendem Verkauf; ein separates öffentliches Behinderten-WC entsteht zusätzlich. Mit dem Bau wurde am 01.03.2017 begonnen – mehr als 2.500 unentgeltliche Arbeitsstunden sind bereits in das in historischer Bauweise errichtete Backhaus geflossen - inzwischen ist es weitgehend fertiggestellt. Die offizielle Einweihung ist für den 29.04.2018 geplant. Gegenüber dem Backhaus auf der anderen Seite der RadBahn wird im kommenden Jahr das Projekt „Baukultureller Ruhe- und Unterstellraum an der RadBahn Münsterland“ in Angriff genommen, so dass auch hier sicherlich bereits zum Einweihungstermin ein Projektfortschritt erkennbar sein wird.

Geschäftsführer Thomas Lennertz und Projektleiter Klaus-Dieter Büttner wünschen voller Respekt und Anerkennung für das große ehrenamtliche Engagement vor Ort viel Erfolg bei allen weiteren Vorhaben – mögen die Aktivitäten des Heimatvereins Darfeld e.V. viele Nachahmer in anderen Städten und Gemeinden des Landes finden! [zur BEG-Startseite]

Witten: 4,2 Hektar neue Gewerbeflächen auf Bahnbrache

Die rund 4,2 Hektar große  Bahnbrache "Drei Könige", die östlich an die Innenstadt von Witten grenzt, ist am 06. Dezember in den Besitz der Stadt Witten übergegangen, nachdem der Kaufvertrag tags zuvor durch BEG und Stadt beurkundet wurde. 

Momentan noch die Eigenschaften einer "mustergültigen" Bahnbrache aufweisend, soll das Areal schon bald gemäß Bebauungsplan 247 N der Stadt Witten als Gewerbegebiet in bester Lage - entsprechend dem herrschenden Mangel an gewerblichen Bauflächen im Stadtgebiet - entwickelt werden. Das zukünftige Flächenangebot richtet sich dabei insbesondere an Handwerksfirmen und Dienstleistungsunternehmen. Aufgrund der Unrentierlichkeit des Projektes durch die fehlende äußere und innere Erschließung hat die Stadt Witten einen Zuwendungsantrag aus dem Städtebauförderungsprogramm „Aktive Stadtzentren“ gestellt und dafür prompt die Bewilligung erhalten. Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Fördermittel ist der Bau sowie auch die Abrechnung der Erschließungsstraße bis Ende des Jahres 2018. 

Aus gutem Grund haben deshalb die umfangreichen Bauarbeiten auf dem Gelände bereits begonnen. Die Arbeiten werden insgesamt vier bis fünf Monate in Anspruch nehmen. Reste von Gebäuden, die zum Teil unter der Erde liegen, müssen abgetragen werden, ebenso der Asphalt und die Tragschicht einer alten Straße. Außerdem befindet sich Müll im Boden, der herausgeholt und fachgerecht entsorgt werden muss. Zum Schluss wird der Boden begradigt und verdichtet, erst dann kann neu gebaut werden. [zur BEG-Startseite]

Kooperationsteam-Update zum 6-Seen-Wedau-Verfahrensstand

Am 6. Dezember lud das Team Wedau sämtliche an der Projektplanung „6-Seen-Wedau“ beteiligten Akteure zu einer ganztägigen Veranstaltung in die Tagungsräume der Jugendherberge im Duisburger Sportpark ein. Die Teilnehmer hatten Gelegenheit, durch umfassende Präsentationen der aktuellen Planungs- bzw. Arbeitsstände  ein ausführliches Projekt-Update zu erhalten. Ziel des Projektteams ist die Durchführung einer vorgezogenen Beteiligung der Träger öffentlicher Belange im Januar 2018. Diese Vorgehensweise nimmt zwar zunächst etwas mehr Zeit in Anspruch, minimiert aber gleichzeitig mögliche Zeitverzögerungen innerhalb des Bebauungsplanverfahrens.

Vertreter der involvierten Fachbereiche seitens der Stadt Duisburg, die beteiligten Gutachter sowie das Team Wedau stellten im Rahmen der Veranstaltung ihre bisher geleisteten Planungen und Untersuchungen sowie den diesbezüglichen Abstimmungsstatus vor. Im Anschluss an die jeweiligen Vorträge stellten sich die Referenten den Rückfragen aus dem Plenum. Insbesondere hier bot sich wiederum die Gelegenheit, weiteren Diskussions- und Abstimmungsbedarf aufzudecken, zumal es trotz des fortwährenden Austausches auf Arbeitsebene nicht immer gelingt, alle Akteure auf einheitlichem Wissensstand zu halten. Kein Wunder, wenn man die breit gefächerte Themenpalette betrachtet. Die Vielzahl der Teilnehmer und nicht zuletzt der gehaltenen Vorträge ließen einen klaren Rückschluss auf die Komplexität des Projektes zu. Die Themen reichten vom Bauplanungsrecht über Landschaftsplanung, Ergebnisse der Klima-, Boden- und Lärmgutachten, den Sachstand zum Thema Artenschutz, Entwässerungskonzept und Verkehrsplanung bis zum Sachstand der möglichen Reaktivierung der Ratinger Weststrecke. 

Da so viele Experten zeitgleich aufeinander trafen, war es nicht verwunderlich, dass sich im Anschluss an die offizielle Veranstaltung spontan der ein oder andere kleinere interdisziplinäre Arbeits- oder Diskussionskreis zwecks weiteren Austauschs an Ort und Stelle bildete. [zur BEG-Startseite]

Einzelhandel an der Schiene: Fachmarktzentrum ist komplett

Die Bauarbeiten für das Fachmarktzentrum auf dem rund 30.000 m² umfassenden ehemaligen Bahnhofsgelände in Halver an der Bahnhofstraße sind mit der Fertigstellung des neuen Kauflands abgeschlossen. Am Donnerstag, 29. November, folgte BEG-Geschäftsführer Volker Nicolaus der Einladung für das Pre-Opening des letzten großen Ankermieters im neuen Fachmarktzentrum an der Bahnhofstraße. 

Dass es überhaupt zur Umsetzung des ehrgeizigen Projektes kam, grenzt laut Kämmerer der Stadt Halver Markus Tempelmann in mancher Hinsicht an ein Wunder. Tempelmann begleitet das Projekt seit 2008 und wusste von allerlei Hürden – seien sie juristischer, erschließungs-, vergaberechtlicher oder ökonomischer Natur – zu berichten. Entsprechend sprach er allen „Ermöglichern“ großen Dank aus. 

Die BEG unterstützte mit umfassender eisenbahnrechtlicher Beratung im Rahmen der Umsetzung der planerischen Ziele seitens der Stadt sowie eines „Ringtausches“, der die Inanspruchnahme der dringend für die Erschließung des Großprojektes benötigten Flächen letztlich ermöglichte (wie berichtet 08/2015). Der damalige Beurkundungstermin zwischen der Stadt Halver, der BEG und der Schleifkottenbahn dauerte über sieben Stunden.

Bürgermeister Brosch, der bei der Eröffnung insbesondere auch die Verdienste seines Amtsvorgängers Dr. Eicker und seiner Unterstützer innerhalb der Verwaltung lobte, bezeichnete die Lage des neuen Fachmarktzentrums auf dem ehemaligen Bahnhofsgelände als ideal. „Wir wollten immer ein integriertes Fachmarktzentrum und keine Einkaufsmöglichkeit auf der grünen Wiese“, sagte er. Das umfangreiche Sortiment in den verschiedenen Läden bringe Halver als Einzelhandelsstandort klar nach vorn. Er selbst hofft auf „Kopplungseffekte“. Besucher des Fachmarktzentrums nähmen auch den im Umfeld angesiedelten Fachhandel wahr, glaubt er. „Das ist eine Chance für den bereits bestehenden Einzelhandel.“ 

Durch die Ansiedlung von Kaufland konnten 60 Arbeitsplätze geschaffen werden – im gesamten Fachmarktzentrum entstanden insgesamt rund 150 Arbeitsplätze. Das Lebensmittelangebot wird durch Haushaltswaren, Elektroartikel, Textilien, Schuhe, Schreibwaren und nicht zuletzt durch das Spielwarensegment, das nach Schließung der einzigen Verkaufsstelle der Stadt jetzt wieder seine Pforten öffnen konnte, ergänzt. Das gesamte Fachmarktzentrum verfügt über eine Bruttogrundfläche von rd. 11.400 m². Bauherr und Investor ist die Fünfzehnte Procom Invest GmbH &Co. KG mit Hauptsitz in Hamburg. Die Bauausführung wurde von Franzen Industriebau Rhein-Ruhr GmbH als Generalunternehmer mit Sitz in Oberhausen übernommen. [zur BEG-Startseite]

Ardex erwirbt Bahnflächen für eindrucksvolle Expansion


Bild:  obs/ARDEX GmbH/Gerhard Spangenberg Architekt
Für die geplante Expansion der Firma Ardex in Witten fehlte es dem international agierenden Bauchemiespezialisten an rund 10.000 m² „Verkehrsfläche“ – benötigt wurde diese für eine neue Werksstraße im Rahmen der beeindrucken Baumaßnahme zur Umsetzung eines ehrgeizigen Expansionsplanes. 

Für die BEG bot sich damit die Chance, dem Unternehmen mit einem rund 10.000 m² großen Areal bei der Realisierung seiner Pläne helfen zu können. Der Verkauf erforderte technische Anpassungen insbesondere der bestehenden Oberleitungsanlagen sowie die Berücksichtigung der Lastabtragungen durch den benachbarten Eisenbahnverkehr. Alle Restriktionen, die bei der Veräußerung von Bahnflächen immer wieder zum Thema werden, konnten im Rahmen der Kaufvertragsabwicklung überwunden werden, so dass nach intensiven Planungs- und Abstimmungsprozessen der Beurkundung schließlich nichts mehr im Wege stand. 

Eine 90 Meter hohe Hauptverwaltung, der Ausbau der Produktion und ein neues Logistikzentrum: Unter dem Projektnamen ,,Ardex-Campus" wird Ardex bis 2022 - das zumindest verspricht der Zeitplan - ein Projekt realisiert haben, das mit einem Gesamtvolumen von mehr als 100 Millionen Euro zu den größten der letzten Jahre im gesamten Ruhrgebiet gehört. Den Mittelpunkt bildet der neue, 24-geschossige und damit 90 Meter hohe Verwaltungs-Tower. Teil der Standortentwicklung ist auch die umfangreiche Modernisierung der Produktion und des Materialflusses sowie der Neubau eines Logistikzentrums. 

Bei der Planung legte Ardex großen Wert auf ein Gesamtkonzept für das Werksgelände und eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen in allen Bereichen. Dazu gehören die Modernisierung des gesamten Ardex-Areals an der Friedrich-Ebert-Straße und die Einbindung der bestehenden Gebäude in den neuen Campus. Alle Gebäude – auch für Logistik und Produktion – werden, einem städtebaulichen Konzept folgend, harmonisch aufeinander abgestimmt. Wichtig für die Planung waren zudem die Verkehrsentlastung und der Schallschutz für die Anwohner. Das Unternehmen schafft durch die Maßnahme bis zu 100 zusätzliche Arbeitsplätze in Witten. [zur BEG-Startseite]

Save the date: Bauland-Dialog NRW 2018 - 16. Feb. 2018 in Münster

Bauland-Dialog NRW 2018 – beraten, aktivieren, fördern

Bauland bildet das Fundament für Wohnraum, Arbeit, Heimat; die Nachfrage ist in vielen Städten und Gemeinden des Landes NRW kaum zu decken. Zugleich finden sich vielerorts Flächenpotenziale, deren Aktivierung noch nicht gelungen ist.

Wir wollen mit Ihnen – den Stadtgestaltern vor Ort – in einen neuen Dialog treten, Ihnen Möglichkeiten und Instrumente zur Unterstützung Ihrer Vorhaben praxisnah vorstellen, gemeinsam diskutieren und Einzelfälle erörtern.

Die Themen: Wie wird die Revitalisierung brachliegender Flächen durch das Land unterstützt? Mit welchen Ideen und Instrumenten kann neues Bauland für bezahlbaren Wohnraum geschaffen werden? Welche Formen der Wohnraumförderung passen zu welchem Vorhaben? Welche Beiträge kann die Städtebauförderung in NRW zur Baulandmobilisierung leisten? Wie forcieren wir die Innenentwicklung – etwa das Schließen von Baulücken oder die Aktivierung untergenutzter Flächen? Unter anderem diesen Fragen wird der Bauland-Dialog NRW 2018 nachgehen und dabei viel Raum für Austausch und Diskussionen bieten. 

Zielgruppe:
Der Bauland-Dialog NRW 2018 richtet sich an alle, die die Stadtentwicklung in den nordrhein-westfälischen Kommunen gestalten und verantworten.

Veranstalter:
Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW (MHKBG), NRW.BANK, NRW.URBAN, BEG NRW, AAV, Forum Baulandmanagement NRW und BLB NRW

Termin:
Freitag, 16. Februar 2018
NRW.BANK, Friedrichstraße 1, 48145 Münster

Ihre Ansprechpartnerinnen:
Jennifer Freckmann, Tel. 0201/747 66 - 22,
jennifer.freckmann@beg.nrw.de
Aurélia Ölbey, Tel. 0211/54 23 8 - 218,
aurelia.oelbey@nrw-urban.de

Das detaillierte Programm erscheint im Dezember 2017 auf www.nrw-flaechenpool.de.

Highlight für den RS1: Hochpromenade auf Viadukt der Rheinischen Bahn in Mülheim eröffnet

Auf dem Viadukt der ehemaligen Rheinischen Bahn ist ein Highlight für den Radschnellweg Ruhr (RS1) fertig gestellt worden. Die bereits befahrbare Strecke des RS1 zwischen Essen und dem Mülheimer Hauptbahnhof wurde um 650 Meter bis zur Ruhrpromenade verlängert und trotz des feuchten Herbstwetters unter großem Besucherandrang eröffnet. Staatssekretär Dr. Jan Heinisch, Oberbürgermeister Ulrich Stolten und RVR-Direktorin Karola Geiß-Netthöfel durchtrennten gemeinsam das rote Band, das den Blick von der neuen Hochpromenade auf die Innenstadt ebenso freigab wie auf die Ausgestaltung des Viaduktes für den Rad- und Fußverkehr.

Beete und Sitzgelegenheiten trennen den 4 Meter breiten Radweg von einem schmaleren Fußgängerbereich. Ein indirektes Beleuchtungskonzept mit LED unter Bänken, Geländern und Stelen soll auch in der Dämmerung eine sichere Atmosphäre schaffen. Ein digitales Display zählt die  Radler - jeweils täglich sowie die Summe seit Eröffnung - und auf der Fahrbahnoberfläche sind Querstreifen markiert, deren Abstand an Rastpunkten wie dem neuen "Stadtbalkon" enger werden, was die Radler zur Vorsicht und zur Temporeduzierung animieren soll. 

Die BEG koordinierte neben der initialen Steuerung und Beauftragung erforderlicher Gutachten und Untersuchungen die Kaufvertragsabwicklung mit der Stadt Mülheim sowie die Bewilligung von Fördermitteln: Finanziert wurde der Bau des Radweges aus der Städtebauförderung von Bund und Land und mit Mitteln des Regionalverbandes Ruhr (RVR).

Der Radschnellweg soll mit einer über 100 Kilometer langen Trasse ab 2020 die Städte zwischen Duisburg und Hamm verbinden. Mehr als 400.000 Arbeitsplätze liegen entlang des RS1. Mit der Trasse sollen mehr Pendler aufs Rad umsteigen als in jeder anderen Region Deutschlands. [Weitere Informationen: www.rs1.ruhr ] [zur BEG-Startseite]

Dieser Zug endet hier: Eine historische Dampflok ist im Hauptbahnhof Witten eingefahren

Eisenbahnfreunde, Bürgermeisterin & Projektermöglicher (c) NickB Photo
Zahlreiche Wittener verfolgten bereits am Morgen gespannt, wie ein Kran eine historische Lok innerhalb weniger Minuten genau in der Spur absetzte. Ihre letzten Meter legte die Lok dann am Nachmittag zurück, begleitet von Bürgermeisterin Sonja Leidemann, weiteren Projektpartnern und der entsprechenden Partystimmung. Bei Würstchen und Getränken feierte Markus Bürger, der den Bahnhof seinerzeit über die BEG erworben hat, mit den Eisenbahnfreunden, die die Lok im Jahr 2012 gekauft und seitdem mühevoll hergerichtet haben, mit Bauleuten, Sponsoren, Bürgern und Gästen. Auch Bürgermeisterin Leidemann spricht von einem absoluten Aushängeschild für die Stadt: Der Bahnhof sei schließlich die Pforte zur Stadt und die Lok das neue Prunkstück. „Meine Hochachtung, dass die Eisenbahnfreunde das Projekt gestemmt haben und sich von Schwierigkeiten nicht verunsichern ließen."

Bis Ende des Jahres sollen die letzten Arbeiten an der Lok und die meisten Bauarbeiten in der Bahnhofshalle abgeschlossen sein. Auch BEG-Projektleiter Carsten Kirchhoff freut sich sehr darüber, dass das ambitionierte Vorhaben gelungen ist und eine wohl einzigartige Ausstattung einer Aufenthaltshalle realisiert wurde. [weitere Informationen: www.efwitten.de/friedrich/ ]  [zur BEG-Startseite]

"6 Seen Wedau" präsentiert sich auf der Expo Real

Als „richtiges wohnungspolitisches Signal“ hat NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach die Entwicklung der ehemaligen Bahnflächen in Wedau gelobt. Sie war am ersten Messetag zu Gast auf der Münchener Immobilienmesse ExpoReal. 

Dort wurde am Stand der DB AG sowie auch am NRW-Gemeinschaftsstand das Großprojekt im Rahmen von zwei Veranstaltungen vorgestellt. Ministerin Scharrenbach lobte die qualitativ hochwertige Planung für das rund 60 Hektar große Areal des ehemaligen Rangierbahnhofs südlich der Wedauer Brücke und hob die regionale Bedeutung hervor. Unter der Regie von BEG, DB Immobilien Region West, Stadt Duisburg und GEBAG hat das Projekt 6 Seen Wedau die Errichtung von rund 3.000 Wohneinheiten zum Ziel. 

Darüber hinaus sollen Teile des 30-Hektar großen Nordareals (nördlich der Wedauer Brücke) für die Universität Duisburg-Essen (UDE) entwickelt werden. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde unterzeichnet, die Verhandlungen über den Grunderwerb laufen. In einem ersten Schritt soll ab 2018 der historische Gebäudekomplex des einstigen Ausbesserungswerks für junge, universitätsnahe Unternehmen hergerichtet werden. Geplant ist darüber hinaus ein Forschungszentrum für 3D-Druck – hier stehen allerdings die notwendigen Förderzusagen noch aus. Weitere denkmalgeschützte und prägende Gebäude, wie z.B. der Ziegelwasserturm, sollen erhalten bleiben und neuen Nutzungen zugeführt werden. 

„Die Ansiedlung der Universität Duisburg-Essen zeigt, dass wir das richtige Gespür hatten“, kommentierte Ute Möbus, Finanzvorstand der Grundstückseigentümerin DB Station&Service. Die Entwicklung des 60 Hektar großen Südareals hingegen gilt als das derzeit größte Wohnungsbauprojekt in NRW. Der rechtswirksame Bebauungsplan soll bis Ende 2018 stehen, die Bebauung anschließend in mehreren Abschnitten erfolgen.

Unter www.6-seen-wedau.de werden alle Projektfortschritte dokumentiert und zahlreiche Informationen rund um das Projekt zum Download angeboten. [zur BEG-Startseite]

Ratinger Weststrecke nimmt Fahrt auf

Nicht erst seit heute steht die Reaktivierung der Ratinger Westrecke auf der Agenda vieler Interessengruppen zwischen den Städten Düsseldorf und Duisburg. So zählten die Veranstalter mehr als 200 Teilnehmer, als am Mittwoch, 27. September, die zweite Demonstrationsfahrt der „Westbahn“ auf der Ratinger Weststrecke in Ratingen-Tiefenbroich startete.

Rund 140 Fahrgäste aus Verwaltung, Politik und Wirtschaft folgten der Einladung der Stadt Ratingen, der Standortinitiative Ratingen Tiefenbroich / West (InWest) sowie dem Unternehmensverband Ratingen (UVR) und kamen während der Fahrt über die konkreten Realisierungsmöglichkeiten ins Gespräch. Mit dabei waren auch 70 Bürger, die im Rahmen einer Verlosung „Fahrtickets“ gewonnen hatten. „Am liebsten hätten wir alle Bahn-Begeisterten mitgenommen, jedoch war die Resonanz noch größer als erwartet“, so der Ratinger Bürgermeister Klaus Pesch. Aber auch außerhalb des Zuges hatten sich Bahnliebhaber an vielen Stellen entlang der Strecke positioniert, um die historische Eisenbahn mit der schlichten Bezeichnung B 405, die eigens für die Fahrt von der Firma Railflex GmbH „gechartert“ wurde, aus der Entfernung miterleben zu können. 

Der heute längst nicht mehr alltägliche Zug entstand aus einem umgebauten Steuerwagen aus dem Jahre 1934. Von außen wurde Wert auf das originale Erscheinungsbild im Stil eines Triebwagens der Reichsbahn gelegt, im Inneren wird es dann aber wirklich originell und einzigartig: Das gesamte Interieur ist in Holz gehalten, die Polster und Gardinen runden die Wohlfühl-Atmosphäre ab. 

Ziel der Demonstrationsfahrt war es, das Thema „Westbahn“ erneut in den Fokus zu rücken und dabei noch einmal sämtliche Umsetzungsmöglichkeiten objektiv zur Diskussion zu stellen. Gleichzeitig sollte darauf hingewiesen werden, dass längst nicht mehr nur Ratinger Akteure „im Zug sitzen“. So haben insbesondere die Landeshauptstadt Düsseldorf sowie die Stadt Duisburg ein großes Interesse an einer Reaktivierung des Personenverkehrs auf der Ratinger Weststrecke. „Für die Flächenentwicklung in Wedau wäre die Wiederbelebung dieser Strecke ein ganz wichtiger Beitrag“, so Carsten Tum, Beigeordneter der Stadt Duisburg. Die geplanten Entwicklungen zwischen Wedau und Bissingheim wurden im vorbeifahrenden Zug durch Carsten Tum und BEG-Geschäftsführer Thomas Lennertz erläutert (Infos zum Projekt unter www.6-seen-wedau.de). Bedingt durch die enormen Ausmaße der Projektfläche konnte ein umfangreiches Paket an Informationen präsentiert werden, von dem sich auch Staatssekretär Dr. Jan Heinisch, Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, beeindruckt zeigte. "Schon aufgrund der vielen Wohnungen, mit deren Bau 2019 begonnen werden soll, muss auch die Reaktivierung der Strecke rasch angegangen werden", betonte er im Anschluss an die Besichtigung und sagte seine Unterstützung bei den weiteren Bemühungen zu.

Ginge es nach den Initiatoren der Fahrt, könnte die Westbahn schon bald regelmäßig Pendler und Bürger zwischen Düsseldorf und Duisburg transportieren. Dass dies grundsätzlich möglich ist, wurde durch die Zugfahrt – die auch durch den Staufenplatztunnel in Düsseldorf führte – eindrucksvoll unter Beweis gestellt. [zur BEG-Startseite]

Neue Chance für den Erndtebrücker Bahnhof

Bürgermeister Hennig Gronau (r.) mit Carsten Kirchhoff
Während der Erndtebrücker Bauausschuss zufrieden die nahezu abgeschlossene Bauausführung des neuen Park&Ride-Parkplatzes mit 64 PKW-Stellplätzen begutachtete, ist für die Empfangsgebäude-Sanierung ein Neustart erforderlich. Hoffnung für die Zukunft des Gebäudes macht jetzt, dass die Rückabwicklung des Kaufvertrags zwischen der DB Netz AG und den beiden Käufern nach einem Jahr gelungen ist. Geplant war eine Gastronomie- und Wohnnutzung; die Investoren entzweiten sich jedoch über Finanzen, Konzept und Renovierungsarbeiten und es kam zum Stillstand des Vorhabens.

Im Rahmen einer Pressekonferenz betonten Bürgermeister Hennig Gronau und BEG-Projektleiter Carsten Kirchhoff, dass sie auf einen Neubeginn mit einem Investor setzen, der es ernst mit dem Ziel meine, dem Bahnhof zu Umnutzung und ortsbildprägendem Glanz zu verhelfen. Zuversichtlich stimmt sie, dass die Verkehrsstation neben der P&R-Anlage mit neuen, modernen Bahnsteigen aufwartet. Zudem seien die Denkmal-Behörden sehr gesprächsbereit bezüglich der baulichen Umsetzung.

Das Bahnhofsgebäude sei mit seiner Substanz und typisch klassizistischen Fassade (erbaut 1914-1916) „problemlos sanierungsfähig“, äußert sich Kirchhoff. Es verfügt auf zwei Etagen über rund 675 Quadratmeter Nutzfläche – plus weitere 220 Quadratmeter im angebauten Güterschuppen. Die letzte Veräußerung erfolgte zum symbolischen Preis; die Sanierungskosten schätzt Kirchhoff auf etwa 1.500 bis 1.700 Euro pro Quadratmeter Fläche. [zur BEG-Startseite]

BEG NRW auf der EXPO REAL treffen








Auf der Müncher Immobilienmesse Expo Real (4.-6. Okt. 2017) präsentiert sich sowohl das Duisburger Stadtentwicklungsprojekt 6-Seen-Wedau mit dem 3D-Modell der geplanten Bahnflächen-Nachnutzung als auch der Flächenpool NRW mit einer offenen Gesprächsrunde am NRW-Gemeinschaftsstand (B1.321). Das vollständige Programm am Landesstand NRW finden Sie hier.

Für nähere Informationen und zur Verabredung zum persönlichen Austausch mit der BEG-Geschäftsführung und den Projektleitern setzen Sie sich gerne im Vorfeld mit uns in Verbindung: Per E-Mail oder telefonisch unter 0201 747 66-0  [zur BEG-Startseite]

Freie Fahrt über das Viadukt Wengern: für Radfahrer!

Elbschetalviadukt
Ein weiteres Teilstück des Rundkurses „Von Ruhr zur Ruhr“ wurde feierlich eröffnet. Bürgermeister Frank Hasenberg, Landrat Olaf Schade und zahlreiche Gäste, so auch BEG-Geschäftsführer Volker Nicolaus, feierten bei bestem Wetter, Grillgut und Musik die neuen 3,8 Kilometer zwischen Wetter-Wengern und Silschede.

Gegenüber der Presse äußerten sich die Bürger rundum positiv über das Infrastrukturangebot: Besondere Erwähnung fanden die Landschaft und Ruhe abseits der Hauptverkehrsstraßen, der Fernblick über die Ruhr, die Sicherung und Wiedernutzung des alten Bahnviadukts sowie die komfortable Asphaltierung. Die Zugangsrampen, Brückensanierungen und Verkehrssicherung schlugen dabei laut Ludger Siebert, Straßen NRW-Niederlassungsleiter für Südwestfalen, mit 2,4 Mio. Euro zu Buche.

Die frühere Elbschebahn von Witten nach Gevelsberg wurde 1979 stillgelegt, die Gleise bereits 1984 entfernt. Im Rahmen des Förderprogramms „Alleenradwege auf stillgelegten Bahnstrecken“ hat das Teilstück dazu beigetragen, den Ausbau von schnellen, verkehrssicheren Radwegeverbindungen in den vergangenen 10 Jahren immens zu stärken und so die Marke von über 1.000 km Bahntrassen-Radwegen in Nordrhein-Westfalen zu überschreiten [wie berichtet, vgl. 06/2014]. Bis 2020/2021 soll die Vervollständigung der Route vom ehmaligen Bahnhof Albringhausen bis Gevelsberg-West folgen. [zur BEG-Startseite]

Investor erwirbt Stellwerk in Rheinbach

Das seit Jahren funktionslose ehemalige Stellwerk der Deutschen Bahn am Übergang der Aachener Straße in Rheinbach kennen viele Bürger der Stadt aufgrund seiner zentralen Lage. Was Vielen ein Anliegen war, wird nun wahr: Der neue Eigentümer lässt das Bauwerk vollumfänglich sanieren. 

Seit einigen Jahren benötigt die Deutsche Bahn das 1960 erbaute Stellwerkshäuschen nicht mehr. Die Elektrifizierung des Stellwerks in Euskirchen machte die alte Technik überflüssig. Anfang des Jahres wurde das Gebäude als so genannte entbehrliche Immobilie der DB durch die BEG an das Swisttaler Unternehmen Jungholz-Immobilien verkauft. Der neue Eigentümer Hans-Peter Heinevetter verfolgt die Idee, zwei Büroeinheiten dort unterzubringen, die beiden jeweils 25 Quadratmeter großen Einheiten im Erd- und Obergeschoss könnten aber auch von einem Mieter genutzt werden. Baulich wird es gleichwohl durch die getrennten Eingänge jederzeit möglich sein, zwei Mieteinheiten im Gebäude zu integrieren. 

Derzeit lässt Heinevetter das Bauwerk von Grund auf sanieren und mit moderner Bürotechnik versehen - der durch die S 23 verursachte Bahnlärm wird durch den Einbau dreifach verglaster Fenster minimiert. Die eisernen Deckenschienen bleiben als Reminiszenz an die frühere technische Nutzung erhalten. Laut Heinevetter werden neue Sanitäranlagen und eine kleine Küche eingebaut, die mit Graffiti besprühte Außenfassade soll gründlich gereinigt werden. Sogar zwei Stellplätze werden auf dem kleinen Areal zur Verfügung stehen. Die Bauarbeiten sollen Ende September abgeschlossen sein, so dass die Immobilie voraussichtlich zum 1. Oktober bezugsfertig ist.

Dann ist es sicherlich nur noch eine Frage der Zeit, bis der passende Mieter für dieses außergewöhnliche Objekt gefunden ist. [zur BEG-Startseite]

6-Seen-Wedau: Ausstellung der Wettbewerbsergebnisse in der Liebfrauenkirche

Rund 500 Besucher zählte die Ausstellung am vorletzten Tag – eine Größenordnung, die belegt, dass zahlreiche Bürger das Angebot, ihren persönlichen Sachstand bezüglich des Großprojektes 6 Seen Wedau, speziell der Freiraumplanung (wie berichtet, 07/2017), zu vertiefen, tatsächlich auch nutzten. 

Immer mal wieder fanden sich kleinere Gruppen, aber auch einzelne Interessierte in dem für eine Kirche zwar nüchternen, jedoch beeindruckenden Gebäude am König-Heinrich-Platz ein, um die dort ausgestellten Entwürfe zu begutachten. 

Das denkmalgeschützte Gebäude eignet sich aufgrund seines kargen Inneren, aber auch seiner zentralen Lage und der angenehm kühlen Temperaturen perfekt für Ausstellungszwecke dieser Art. Seit dem Jahr 2014 steht mit der Liebfrauenkirche eine architektonische Landmarke als kultureller Veranstaltungsort zur Verfügung. So hatten die Ausstellungsbesucher - neben der Sichtung der Freiraumpläne - auch Gelegenheit, die kühne Architektur mit den einzigartigen transluziden Faltwerkwänden im Obergeschoss und die Innengestaltung mit zahlreichen Exponaten aus dem katholischen Pavillon der Weltausstellung von 1958 in Brüssel zu bewundern.

Die Wettbewerbsergebnisse stehen auch weiterhin online als download unter www.6-seen-wedau.de zur Verfügung. [Zurück zur Startseite]

Kleve: Stadt kauft BEV-Fläche und neue Eigentümer starten mit städtebaulicher Aufwertung im Bereich Post und Bahnhof

Ein ehemaliger, brachgefallener Sportplatz des  Bundeseisenbahnvermögens (BEV) wird als Erweiterungsfläche eines innenstadtnahen Gewerbegebiets mobilisiert. Dazu hat die Stadt Kleve selbst kürzlich den (Zwischen-) Erwerb beschlossen und getätigt. Darüber hinaus konnte die Stadt via BEG zusätzliche benachbarte Bahnflächen ankaufen und arbeitet jetzt die Bauleitplanung für das gesamte Gewerbegebiet aus.

Der Flächenpool NRW ermöglichte die Neuordnung durch die kooperative Übereinkunft mit dem BEV, die grundlegende Standortaufklärung, Kaufpreisfindung via gutachterlicher Wertermittlung und Begleitung der Vertragsverhandlungen als neutrale Instanz zwischen den beiden Parteien; das bahnbezogene Spezialwissen seitens der BEG beschleunigte den Projektablauf.

An einem weiteren Flächenpool NRW-Standort tritt der Bahnhofs-Käufer ebenfalls als Kooperationspartner bezüglich des Postgebäudes auf. Die Baumann und Wilmsen GbR wurde im Zuge des Besitzüberganges und im Rahmen ihrer Umnutzungskonzeption für das Empfangsgebäude durch die BEG unterstützt. Die Immobilienverwalter Baumann und Wilmsen planen die fachgerechte Sanierung der denkmalgeschützten Fassade, Umbauten für eine Büronutzung und die Eröffnung eines Cafés mit hoher Aufenthaltsqualität. Das ebenfalls erworbene Postgebäude stellt die GbR mittelfristig noch für die jetzige Nutzung als Postbank-Filiale im Erdgeschoss sowie als Unterkunft für Flüchtlinge in den Obergeschossen zur Verfügung. Mit der Sanierung des Empfangsgebäudes soll perspektivisch dem gesamten Bahnhofsumfeld eine Neugestaltung zuteil werden – auch unter Einbezug und Umnutzung des Postgebäudes. Der Flächenpool NRW begleitete die Abstimmung und Zusammenarbeit zwischen den neuen Eigentümern und der Stadt Kleve hinsichtlich der Gesamtstrategie für das Bahnhofsumfeld. [zum Flächenpool NRW] [zur BEG-Startseite]

Eigene Website für Großprojekt Duisburg-Wedau ist online

Die neue Internetpräsenz unter www.6-seen-wedau.de bietet interessierten Bürgerinnen und Bürgern ab sofort eine transparente und umfassende Informationsquelle zum Projektverlauf in Duisburg-Wedau. Auch für Investoren steht die Website in Zukunft als erste und zentrale Anlaufstelle Verfügung; alle bisher auf der BEG-Homepage veröffentlichen Informationen sind somit zur 6-Seen-Seite umgezogen. 

Das Team Wedau mit den Projektleitern Kerstin Liebenehm (DB Immobilien) und Klaus-Dieter Büttner (BEG NRW) ist künftig auch zentral über die E-Mail-Adresse info@6-seen-wedau.de erreichbar. [zur BEG-Startseite]

Planungswettbewerb um das beste Freiraumkonzept für Duisburg-Wedau: Jury kürt Preisträger

Die künftige Siedlungsentwicklung soll sich maßvoll in die bestehenden Strukturen integrieren. Eine anspruchsvolle, gut durchdachte Freiraumplanung ist insofern das Ziel des nun entschiedenen, mit insgesamt 157.000 Euro dotierten Wettbewerbs: Die Jury hat das Berliner Büro „Atelier Loidl“ mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

Das „Atelier Loidl Landschaftsarchitekten“ setzte sich gegen insgesamt 16 Mitbewerber durch. Den zweiten Preis erhielt das „team bbzl“, drittplatziert wurde das Büro „A24 Landschaft“. Die mit 13 Preisrichtern interdisziplinär seitens Stadt und Planung besetzte Jury resümierte einvernehmlich: „Eine gute Arbeit, die in ihrer klaren Art auch ohne ein aufgesetztes Highlight ein gutes und tragendes Konzept für den neuen Stadtteil bildet“.

Das Preisgericht begründete seine Entscheidung mit der soliden Planungsleistung und der vollumfänglichen Berücksichtigung der Auslobungsbedingungen sowohl hinsichtlich Freiraum- als auch Objektplanung. Anerkennungspreise für die schlüssigen Gesamtkonzepte im Rahmen der strikten Planungsvorgaben erhielten die drei Büros „Fugmann Janotta Partner“, „K1 Landschaftsarchitekten Kuhn Klapka“ und „lohrer.hochrein landschaftsarchitekten“.

Der Wettbewerb umfasste das Wegesystem und die Platzflächen, den Lärmschutzwall und die Siedlungsentwässerung, bis hin zu den freizeitorientierten Anlagen am Masurensee. Wichtig war, ein Leitbild für das Außengelände der Südfläche zu entwickeln und Aussagen zu den Funktionen und Qualitäten der einzelnen Flächen zu treffen. Außerdem war für die Flächen des ersten Bauabschnitts – die Uferpromenade am Masurensee und die sich anschließende Kanalachse – eine konkrete Planung zu erstellen, die in den Dialog mit der Öffentlichkeit und in das Bauleitplanverfahren einfließen wird. 

Hintergrund: Im Juni 2016 hat der Rat der Stadt Duisburg die Rahmenplanung zur Entwicklung der ehemaligen Bahnfläche in Duisburg Wedau genehmigt. Seitdem entwickelt das Projektteam Wedau - eine Kooperation zwischen der DB Immobilien und der BEG NRW  – das rund 90 Hektar große Areal des ehemaligen Rangierbahnhofs und lobte nun gemeinsam mit der Duisburger kommunalen Wohnungsbaugesellschaft GEBAG den Wettbewerb aus.

Die Wettbewerbsergebnisse finden Sie auch weiterhin online unter www.6-seen-wedau.de. [zur BEG-Startseite]

„Parship für die Fläche“: Erfolgreicher NRW-Beratungstag – Bauland aktivieren und fördern

In welcher Phase der Projektentwicklung können Städte und Gemeinden auf welches Förder- und Unterstützungsangebot zurück greifen? Die Antwort wurde den rund 200 Teilnehmern, davon 140 kommunalen Vertretern aus allen Regionen von Nordrhein-Westfalen, auf abwechslungsreiche Weise vermittelt: Die Veranstalter NRW.URBAN, NRW.BANK, BEG NRW, der AAV, die Regionalplanungsbehörden, das Forum Baulandmanagement und der BLB NRW verfolgten eine ganzheitliche Betrachtung via Podiums-Planspiel, Fachvorträgen in Einzelforen und bilateralen Schnellberatungen.

Die gezeigten Vorträge in den Themenbereichen „Initiieren – Entwicklungsperspektiven finden“, „Entscheiden – Standort planen und rechnen“ und „Investieren – Projekte erschließen und bauen“ stehen nun unter www.beg.nrw.de/aktuelles/kongress  zum Download zur Verfügung.  [zur BEG-Startseite]

Ausbildung bei der BEG NRW inklusive Station bei der Deutschen Bahn, DB Immobilien

Schloss Augustusburg und Bahnhof Brühl am Schloss
Auszubildende Janine Glose berichtet: "Seit 2015 bin ich als Auszubildende zur Kauffrau für Büromanagement bei der BEG tätig. Dort habe ich bereits viele Aufgabenbereiche kennen gelernt und unterstützen dürfen: Von der zentralen Team-Assistenz über Back Office-Tätigkeiten, vom Controlling über den Vertrieb bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit – ich staune selbst oft noch, wenn ich meinen heutigen Kenntnisstand mit dem vor zwei Jahren vergleiche. Aktuell hospitiere ich für fünf Wochen bei der DB Immobilien in Köln. Dort gewinne ich viele weitere neue Eindrücke und Erfahrungen. 

Insbesondere die Tätigkeiten im Bereich Assistenz und Sekretariat eines Großunternehmens interessieren mich sehr, da es hier deutliche Unterschiede zu einem vergleichsweise kleinen Unternehmen wie der BEG gibt. So lerne ich viele verschiedene Seiten meiner Ausbildungsschwerpunkte im Bereich Sekretariat/Assistenz sowie Marketing/Vertrieb kennen. Auch die Inhalte im Bereich Liegenschaftsmanagement und Facility Management werden mir sehr anschaulich vermittelt. Neben der inhaltlichen Tätigkeit empfinde ich auch das Kennenlernen und Zusammenarbeiten mit den DB-Kollegen und Kolleginnen als sehr hilfreich und motivierend.

Dass auch ich zum Betriebsausflug der DB Immobilien Region West nach Brühl eingeladen wurde, war für mich ein besonderes Highlight. Wir besichtigten das Schloss Augustusburg (Bild oben) mit seiner beeindruckenden Architektur, Malerei und Gartenlandschaft. Nach der Führung durch das Schloss fanden wir im Brühler Wirtshaus zusammen, welches 2015 im kernsanierten Empfangsgebäude eröffnet wurde (Bild unten). In gemütlicher Atmosphäre wurden 105 Personen mit leckeren Speisen und kühlen Getränken von sehr freundlichem Personal bedient und der schöne Tag gemeinsam gefeiert."

Auch zum neuen Lehrjahr (Beginn 01. September 2017) bildet die BEG wieder aus - hier geht es zur Ausschreibung: [Kauffrau / Kauffmann für Büromanagement bei der BEG NRW in Essen: IHK-Lehrstellenbörse]  [zur BEG-Startseite]

7. Essener Fimenlauf: Die Sport- und Spaßrunde wird immer beliebter

Zum dritten Mal ging ein Team der BEG NRW an den Start des Essener Firmenlaufs, welcher sich laut Veranstalter zu einem "Breitensport-Spektakel der Superlative" entwickelt hat - einer Mischung aus Leistungs- und Breitensport, aus Karneval und Volksfest, mit einem Teilnehmerrekord von über 10.000 gemeldeten Läuferinnen und Läufern aus 385 Firmen.

Bereits 38 Minuten nach Meldestart war der Firmenlauf vollständig ausgebucht - mitten im Online-Anmelde-Prozess des BEG-"Vorläufers" Uwe Käbe, so dass sogar ein paar Laufwillige unfreiwillig auf der Strecke blieben. Für alle anderen ging es am 28.6. um 19 Uhr auf der Huyssenallee in Höhe der Philharmonie los, bereits 15 Minuten erreichte der schnellste Läufer das 5 Kilometer entfernte Ziel im Grugapark. [zur BEG-Startseite]

Physiotherapiezentrum eröffnet in saniertem Empfangsgebäude Lennep

Am 13. Mai eröffneten Remscheids Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Lenneps Bezirksbürgermeister Markus Kötter und Architekt Torsten Pletsch zusammen mit den neuen Eigentümern und Nutzern Margarete und Ingo Brögelmann das Physiotherapiezentrum im ehemaligen, inzwischen rundum sanierten Lenneper Bahnhof. Die BEG hatte das Bahnhofsgebäude vor rund drei Jahren an das Ehepaar Brögelmann verkauft. 

Aufgrund der Bedeutung als stadtbildprägender Bestandteil des Bahnhofsbereichs in Remscheid Lennep, erfolgten Verkauf und Entwicklung der Immobilie in enger Abstimmung mit der Stadt Remscheid im Rahmen des „2. Empfangsgebäudepakets NRW“. Wesentliche Geschäftsgrundlage des Kaufvertrages war demzufolge eine Instandsetzungsverpflichtung sowie die Entwicklung und Wiedernutzung des Empfangsgebäudes durch die Käufer als Physiotherapie- und Rückenzentrum sowie Rehasportstätte inklusive Gerätetraining, Fitness- und Wellnessangebot, betrieblichem Gesundheitsmanagement, Logopädie und Ergotherapie sowie Café auf insgesamt ca. 1.000 m² Nutzfläche. 

Die Sanierungsverpflichtung umfasste insbesondere die Reparatur des Daches einschließlich Gauben und Uhrenturm, die Erneuerung der Fenster und Türen des Hauptgebäudes sowie des südlichen Anbaus, die Reinigung und der Neuanstrich der Fassaden, die Erneuerung der Haustechnik sowie die Umsetzung eines Brandschutzkonzeptes. Dies alles wurde vorbildlich realisiert. Nach der offiziellen Eröffnung konnte die Öffentlichkeit sich im Rahmen eines Tages der offenen Tür einen Eindruck vom genauso aufwändigen wie gelungenen Umbau im Inneren des denkmalgeschützten Gebäudes inklusive zahlreicher liebevoll restaurierter Details verschaffen. Hand in Hand mit Stadt und engagierten Eigentümern ist die Sanierung und Wiedernutzung des Empfangsgebäudes Remscheid Lennep zum Vorzeigeprojekt geworden. [zur BEG-Startseite]

Stadt Bünde wird Eigentümerin "ihres" Bahnhofs

Foto: Neue Westfälische / Gerald Dunkel
Carsten Kirchhoff, BEG-Projektleiter und zuständig für den Verkauf und die Entwicklung von insgesamt 126 entbehrlichen Empfangsgebäuden der DB in NRW, freute sich zusammen mit Bündes Bürgermeister Wolfgang Koch, dem Technischen Beigeordneten Andreas Siepenkothen, Peter Speckmann, Geschäftsführer der Kommunalbetriebe Bünde (KBB) und Ralf Brinkmann (ebenfalls KBB) sowie Martin Nowosad (Bahnhofsmanager) über die offizielle Übergabe des Bahnhofsgebäudes an die Stadt Bünde: Der goldene Schlüssel wurde jetzt per symbolischem Akt der Stadt offiziell überreicht. 

»Wir sehen den Bahnhof als Entree für Bünde, als eine Mobilitätsdrehscheibe und hatten immer Interesse an einem Erwerb«, betont Bürgermeister Koch. Carsten Kirchhoff betont ebenfalls die Vorteile eines kommunalen Erwerbs der meist historischen Bahnhofsgebäude: Die Gebäude würden so städtebaulich vernünftig eingebunden, kommunale Belange fänden schlicht mehr Berücksichtigung. Darüber hinaus rät Kirchhoff, das historische Bauwerk, mit dem sich viele Bünder identifizieren, nicht abzureißen, sondern behutsam zu sanieren. Vorbildlich instand gesetzt worden seien in Ostwestfalen beispielsweise die Empfangsgebäude Steinheim und Rheda-Wiedenbrück. 

Die Kommune wird das Bauwerk und den dazugehörigen Vorplatz optisch auf Vordermann bringen. In dem Zusammenhang soll ein Architektenwettbewerb ausgelobt werden. Die Ergebnisse könnten laut Verwaltung Anfang kommenden Jahres vorliegen. Mit diesen muss sich dann die Lokalpolitik befassen. Auch die Mieter sollen in den Prozess eingebunden werden - der Plan ist, das Gebäude in Zukunft wirtschaftlich zu betreiben. [zur BEG-Startseite]

Wedauer Kleingärtner gestalten konstruktiv mit

Rund 60 interessierte Kleingärtner fanden sich am 19. Mai im Pfarrheim der katholischen Kirche St. Raphael (Hermann-Grothe-Straße) ein, um sich über den aktuellen Planungssachstand „ihrer“ neuen Anlage zu informieren. 

Wie berichtet (05/2016) wird die momentan noch an der Masurenallee gelegene Kleingartenanlage im Rahmen der beschlossenen Wohnbebauung auf der südlichen Projektfläche umgesiedelt und in dem Zusammhang komplett neu geplant –  denn nach der im Rahmen des moderierten Planungsprozesses durchgeführten Befragung aller Kleingärtner wurde deutlich, dass lediglich 74 Pächter einen neuen Pachtvertrag abschließen wollen. Die neue Anlage wird ungeachtet dessen in Abstimmung mit dem Vorstand des Kleingartenvereins rund 100 Parzellen umfassen, so dass auf mögliche weitere Nachfragen entsprechend reagiert werden kann. Dabei bot und bietet sich den zukünftigen Pächtern der neuen Kleingärten auch weiterhin die Chance, sich intensiv am Planungs- und Gestaltungsprozess zu beteiligen.

Das neue ca. 2,5 Hektar große Areal befindet sich zukünftig im äußersten Süden der Projektfläche. Im Rahmen der Veranstaltung wurden die Teilnehmer durch das mit der Planung beauftragte Büro (brosk landschaftsarchitektur freiraumplanung / Essen) über die Details der Entwürfe aufgeklärt mit der anschließenden Gelegenheit zur Diskussion. Neben zwei ausgearbeiteten Grundrissvarianten standen dementsprechend vornehmlich Gestaltungsthemen bzgl. der Gartenhäuser, der Bepflanzung und Ausbildung der Wege sowie des Vereinsheims auf der Tagesordnung.

Den Pächtern wurde im Nachgang der Veranstaltung über ein ausreichend dimensioniertes Zeitfenster die Möglichkeit eingeräumt, die offenen Entscheidungsthemen untereinander weiter zu diskutieren und schließlich die Ergebnisse den verantwortlichen Planern mitzuteilen, damit sie innerhalb der Detailplanungen berücksichtigt werden können. [zur BEG-Startseite]

Teilnehmerrekord beim Vivawest-Ruhrgebietslauf - auch intern

Laut Veranstaltermeldungen gingen insgesamt über 9.000 Läufer an den Start - volle zehn davon waren BEG’ler in der Disziplin Firmen-Staffelmarathon. Teamgeist und die Freude an dem sportlichen Großereignis in und um den eigenen Arbeitsort standen wie in den Vorjahren an erster Stelle; die Kleinteams liefen die Staffelabschnitte á 15, 10, 11 und 5 km stets geschlossen bis zur nächsten Wechselstelle.

Für prominente Begleitung sorgten in diesem Jahr die Oberbürgermeisterstaffel. Neben Frank Baranowski aus Gelsenkirchen, Bernd Tischler aus Bottrop und Dr. Frank Dudda aus Herne war mit dem Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel auch ein „Nicht-Revierler“ dabei, um für das Revier und das Sportland Nordrhein-Westfalen zu werben - und für ein Düsseldorf, das mehr sein möchte als der "Schreibtisch des Ruhrgebiets". [zur BEG-Startseite]

Der NRW-BERATUNGSTAG FÜR KOMMUNEN – Bauland aktivieren und fördern! 30. JUNI 2017 in Düsseldorf

Welche Förder- und Unterstützungsangebote kommen für welche kommunalen Vorhaben in Frage? Am ersten NRW-Beratungstag will das MBWSV gemeinsam mit seinen Veranstaltungspartnern AAV, BEG, BLB, Forum Bauland, NRW.BANK, NRW.URBAN und der Staatskanzlei NRW diese und viele weitere Fragen beantworten. Ob es um die Eigentümerkommunikation, um Untersuchungen und Kostenberechnungen, Flächenrecycling, Planung oder Erschließung geht: Wir laden die Städte und Gemeinden des Landes NRW herzlich ein, sich sowohl in Vorträgen als auch in persönlichen, einzelfallbezogenen Beratungsgesprächen zu informieren, um Hürden und Herausforderungen der Flächenentwicklung gemeinsam zu bewältigen!

[VERANSTALTUNGS-PROGRAMM (PDF) ONLINE-ANMELDUNG] [zur BEG-Startseite]

Fotogalerie Polis Convention - Groschek: "Messe ist ein Geschenk für NRW"

Weitere Bilder vom NRW-Gemeinschaftsstand

 "Diese Messe sei ein Geschenk für die Stadtentwicklung in NRW", so die deutlichen Worte von von Messe-Schirmherr Michael Groschek. Die Frequentierung am NRW-Gemeinschaftstand suggeriert, dass dieses Geschenk bei den Empfängern auch angekommen ist: zur Fotogalerie.

Rund 180 Aussteller präsentierten sich in diesem Jahr auf rund 40% mehr Ausstellungsfläche als im Vorjahr. Die Messeteilnehmer als auch Aussteller wie die BEG, schätzen besonders die Möglichkeit, in hoher fachlicher und terminlicher Dichte Projekte mit vielen wichtigen Partnern vor Ort zu besprechen und voranzutreiben, in einem Akteurskreis, der Entwicklung, Planung und Finanzierung in NRW abbilde, aber auch den Flair des Veranstaltungsortes inklusives der vertretbaren Anreise. [zur BEG-Startseite]


17. und 18. Mai 2017: Stadtentwicklungsmesse Polis Convention - Rahmenprogramm am NRW-Stand steht!



Die diesjährige Stadtentwicklungsmesse Polis Convention in Düsseldorf steht kurz bevor (wie berichtet 03/2017) und der NRW-Gemeinschaftsstand hat ein abwechslungsreiches RAHMENPROGRAMM ausgearbeitet: Von Themen wie Stadtentwicklung auf Kleingärten über soziale Baulandentwicklung und Brachflächenmobilisierung für Flüchtlingsunterkünfte bis zu Neuigkeiten aus dem Flächenpool NRW [zum Stand-Programm, PDF].

Gerne laden wir Sie zu den Gesprächsrunden oder Besprechungen mit den jeweiligen Projektleitern ein. Kontaktieren Sie uns - wir freuen uns auf Sie! [www.polis-convention.de] [zur BEG-Startseite]

Hervorragende Neuigkeiten für den Flächenpool NRW-Standort Nordwalde, Ortskern: 3,2 Mio. Euro Fördermittel

Bürgermeisterin Sonja Schemmann mit Claus Ufermann (Nordwalde), Tobias Freerksen (IWB), Michael Schultze Rhonhof (IWB), Markus Klaus (Nordwalde), Henk Brockmeyer (BEG/ Flächenpool NRW),  Dr. Marc Dinkhoff (v.l.n.r.)
Die Förderung des Bürgerzentrums und der Ortskernumgestaltung ist bewilligt. Somit werden 60 Prozent der förderfähigen Summe vom Land übernommen. Insgesamt hat die Ortskernumgestaltung inklusive Bau des Bürgerzentrums ein Volumen von 5,3 Millionen Euro.

„Die Förderung für unsere Projekte zu erhalten ist der guten Zusammenarbeit mit unserem Beraterteam zu verdanken“, richtete Bürgermeisterin Sonja Schemmann Ihren Dank an Thomas Lennertz und Henk Brockmeyer für den Flächenpool NRW, Dr. Marc Dinkhoff als juristischer Berater sowie an das beauftragte Ingenieurbüro IWB. Die Landesförderung für den Flächenpool NRW-Standort Ortsmitte umfasst neben dem Neubau des Bürgerzentrum (wie berichtet 02/2017) auch die städtebaulichen Planungen und das Gestaltungskonzept für den öffentlichen Raum inklusive der Bürgerbeteiligung.

Anlässlich der Programmveröffentlichung sagte Bau- und Stadtentwicklungsminister Michael Groschek: „Wir wollen, dass unsere Stadtviertel und Wohnquartiere auch in Zukunft eine Heimat für ganz unterschiedliche Menschen bieten, für Junge und Alte, für Reiche und Arme, für Einheimische und Zugewanderte. Ich möchte mit einer vorsorgenden Stadtentwicklungspolitik Quartiere schaffen und erhalten, die zu guter Nachbarschaft einladen.“ Ein zentrales Handlungsfeld der Städtebauförderung 2017 ist die Um- und Neugestaltung des öffentlichen Raumes, die Herstellung von Barrierefreiheit/Barrierearmut und die energetische Erneuerung der sozialen Infrastruktur in den Quartieren – siehe Nordwalde. [zur BEG-Startseite]

Kaufvertragsabschluss in Münster: Realisierung der neuen Ostseite für den Hauptbahnhof startet

Die Deutsche Bahn und die BEG NRW, die Stadt Münster und der Projektentwickler Landmarken AG haben am 25. April 2017 die Grundstücksgeschäfte für die Bahnhofs-Ostseite notariell besiegelt. Das Vorhaben ist von großer Bedeutung für die Stadtentwicklung: Entstehen soll ein neues Quartier mit Hotel, Einkaufsmöglichkeit, einer zweiten Radstation, PKW-Parkflächen und 250 neuen Wohneinheiten. Eine verbesserte Querung der Gleise und damit Wegebeziehung zur Innenstadt sollen zudem Entwicklungsimpulse für das gesamte Umfeld setzen und das „hinter dem Bahnhof“ liegende Hansaviertel aufwerten. Insgesamt wird vor Ort ein hoher zweistelliger Millionenbetrag investiert.

Oberbürgermeister Markus Lewe freut sich auf den Baubeginn:
"Jetzt bekommt auch die bislang häufig nur als Rückseite betrachtete Ostseite des Bahnhofs nicht nur ein angemessenes, sondern ein hervorragendes neues Gesicht. Zusammen mit der neuen Westseite und den Maßnahmen der Stadt im Umfeld fügt sich alles zu einem ganzheitlichen Erscheinungsbild, das der Bedeutung unseres Hauptbahnhofs gerecht wird.“ Neben der zentralen Funktion als modernes Bahnhofsgebäude mit Fahrradparkhaus, Zugang zu den Bahnsteigen und unkomplizierter Unterquerung der Gleise bringe der Entwurf der Landmarken AG mit modernen Hotel- und Wohnkonzepten sowie einer Markthalle urbanes Leben an den Standort. Zudem werte das von kadawittfeldarchitektur entworfene Gebäudeensemble den Bremer Platz auf und schaffe eine attraktive Verbindung zwischen dem Hansaviertel und der Innenstadt.

Weitere Ausführungen und O-Töne des Tages:

Siegfried Thielen, Stadt Münster, Dezernent für Planungs- und Baukoordination:
„Die Entwicklung einer adäquaten Bebauung der Ostseite des Bahnhofs war das Ziel eines Investorenauswahlverfahrens, das gemeinsam von der Deutschen Bahn AG, der Bahnflächenentwicklungsgesellschaft NRW und der Stadt Münster durchgeführt wurde. Aus dem Verfahren ging die Landmarken AG als bestplatzierter Bieter hervor. Im Juni 2016 hatte der Rat der Stadt Münster dem Bauvorhaben grundsätzlich zugestimmt, im März 2017 folgte die Zustimmung zum Konzept der Landmarken AG und dem Abschluss des Kaufvertrages."

Timo Otten, DB Station&Service AG, Leiter Projektmanagement:
„Der Um- und Neubau der Verkehrsstation mit Tunnel, Aufzügen, Bahnsteigen und Gleisen ist bereits seit dem Jahr 2013 fertiggestellt und hat spürbare Verbesserungen für die Reisenden gebracht. Mit der städtebaulichen Ausgestaltung des Empfangsgebäudes und seines Umfeldes auf Ost- und Westseite genügt der Bahnhof nun den Ansprüchen der zahlreichen Reisenden".

Norbert Hermanns, Vorstandsvorsitzender der Landmarken AG:
„Mit seiner Multifunktionalität und Anziehungskraft fügt sich der Bahnhof in die lebendige Innenstadt und wird so selbst zum attraktiven Quartier. Das Projekt kann zur Blaupause für künftige Bahnhofsentwicklungen in Deutschland werden."

Volker Nicolaus, BEG-Geschäftsführer und Projektleiter Henk Brockmeyer:
 „Dieses gemeinsame, die Interessen der jeweiligen Beteiligten berücksichtigende Vorgehen von Bahn und Kommune ist ein gutes Beispiel eines kooperativen Verfahrens, wie wir es als gemeinsame Gesellschaft der Deutschen Bahn und des Landes NRW betreiben. Gerade in der zweiten, sehr intensiven Stufe des Verfahrens sowie in den Monaten vor Vertragsunterzeichnung konnten erhebliche städtebauliche, verkehrliche und technische Optimierungen des gemeinsamen Projektes erreicht werden“

Der Neubau des Empfangsgebäudes auf der Bahnhof-Westseite soll am 23. Juni feierlich eröffnet werden. Fließend dazu beginnen die ersten, bauvorbereitenden Maßnahmen auf der Ostseite. [zur BEG-Startseite]