Kunststück geglückt: Einvernehmliche und reibungslose Rückgabe der Kleingärten in Wedau

Erste Priorität im Zuge der Baurechtschaffung für 6 Seen Wedau hatte – nicht nur auf politischer Seite – immer auch das Einvernehmen mit den auf der Fläche beheimateten 236 Pächtern von insgesamt 243 Gärten. Die zunächst dominierenden Befürchtungen vor Konflikten und Unstimmigkeiten konnten durch die seit 2016 informative und kontinuierliche Begleitung durch die BEG ausgeräumt werden. Man könnte auch sagen: Die Rückgabe der Gärten läuft gerade wie am Schnürchen - uns das im allseitigen Einvernehmen. 

Naturgemäß überwogen anfangs Skepsis und Vorbehalte - die Sorge vor dem Verlust der oft über Jahrzehnte lieb gewonnenen und meist genauso liebevoll gepflegten Gartenparzellen prägte die Stimmung unter den betroffenen Pächtern. In der Vergangenheit barg die Herbeiführung einer Entscheidung über den Erhalt von Kleingärten oder deren zukünftige Bebauung vielerorts immer wieder enormes Konfliktpotenzial. Meist erscheint eine für alle Beteiligten glückliche Lösung eher unrealistisch. 

Die BEG nahm die Herausforderung einer „friedlichen Lösung“ indessen gerne an. Nachdem der Rat der Stadt Duisburg im Januar 2020 den Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan beschlossen hatte, luden Klaus-Dieter Büttner und Dinah Graniki im Februar 2020 alle Gärtner schriftlich zu insgesamt 10 Veranstaltungen ins Vereinsheim ein, um ihre Umsetzungsstrategie vorzustellen. Auf diese Art und Weise konnte sichergestellt werden, dass jeder einzelne Pächter tatsächlich erreicht wird. So wurden insgesamt 170 Einzelgespräche geführt, 238 Wertermittlungen beauftragt, individuelle Prioritäten abgefragt und Terminvereinbarungen vorgenommen. Darüber hinaus standen natürlich die vertraglichen Regelungen im Mittelpunkt. 

Mittlerweile haben 228 Pächter die so genannte Aufhebungsvereinbarung (siehe auch 05/2020) unterschrieben – für die Auszahlungen der in den Wertermittlungen ermittelten Entschädigungen und ggf. Bonuszahlungen, die unter bestimmten Voraussetzungen als freiwillige Leistung der DB AB hinzukommen, wurde ein Anderkonto bei einem Rechtsanwalt eröffnet. Dieser kann auf diese Weise eingehenden Zahlungen freigeben und an die Pächter weiterleiten. Voraussetzung für die Zahlung ist eine ordnungsgemäße Übergabe, die während des Termins protokollarisch festgehalten wird. 

Seit April dieses Jahres laufen die Abnahmen der Gärten, an denen grundsätzlich - neben dem jeweiligen Pächter - Vertreter von BEG, GEBAG und der Bahn-Landwirtschaft beteiligt sind. Die Termine finden im vierwöchigen Rhythmus jeweils am Monatsende statt. Zum 30.11. werden alle Gärten an die GEBAG übergeben sein. Bis dato haben sich rund 70 Pächter für eine Parzelle in der neuen Kleingartenanlage gemeldet - diese soll Ende September 2020 fertiggestellt sein. [zur BEG-Startseite]

Neubau des Paderborner Hauptbahnhofs in trockenen Tüchern

Am Abend des 25.06. ist die finale Entscheidung für den Neubau des Paderborner Hauptbahnhofes im Rat der Stadt gefallen. Entstehen wird an dieser Stelle ein architektonisch anspruchsvoll gestaltetes modernes Gebäude inklusive einer großzügigen und transparenten Empfangshalle (siehe auch 03/2019). 

Nutzungen wie das Reisezentrum, öffentliche WC-Anlagen und Angebote zur Gepäckaufbewahrung werden einen direkten Zugang von der Empfangshalle aus ermöglichen.
In den oberen Etagen des neuen Bahnhofsgebäudes sollen ein Hotelbetrieb sowie diverse Büroflächen den Nutzungsmix komplettieren.

Doch damit steht für den gesamten Bereich rund um den „alten“ Hauptbahnhof voraussichtlich für die nächsten zwei Jahre eine Zwischenlösung an, denn die Fertigstellung des Neubaus ist erst für Ende 2022 vorgesehen. In dieser Zeit muss der Baustellenverkehr sowie auch die Versorgung der Pendler gewährleistet werden. Wo momentan noch Busbahnhof und Taxistand beheimatet sind, wird zu diesem Zweck ein kleines Containerdorf für Bäcker, Schnellimbiss und Kiosk entstehen. Bis es allerdings so weit ist, muss zunächst die Fläche vor dem Bahnhof hergerichtet sowie Wasser-, Strom- und Entsorgungsleitungen verlegt werden. Momentan wird mit der Interimslösung erst Anfang 2021 gerechnet. 

Ein weiteres wichtiges Thema ist der Umgang mit den Fahrradabstellmöglichkeiten. Eine bewachte Anlage wird 200 Fahrräder aufnehmen können und dank weiterer Abstellmöglichkeiten auf der gegenüberliegenden Straßenseite kommen vermutlich rund 200 hinzu. Die Option einer zusätzlichen Erweiterung der vorhandenen Fahrradabstellplätze vor dem Finanzamt wird zurzeit noch geprüft. [zur BEG-Startseite]

Landesinitiative „Bauland an der Schiene“: Havixbeck wird Modellprojekt

Foto/Rahmenplanung: DeZwarteHond, Köln
Fast schon in Rekordgeschwindigkeit wurde im Rahmen der Landesinitiative "Bauland an der Schiene" des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen der erste Rahmenplan-Entwurf für eine rund 20 Hektar große Fläche an der Münsterstraße entwickelt. Erst Anfang des Jahres hatte die Gemeinde Havixbeck das Büro "DeZwarteHond" beauftragt – und schon am 28. Mai wurde der Entwurf im Bauausschuss im Forum der Anne-Frank-Schule vorgestellt. Stadtplaner und Architekt Matthias Rottmann hielt einen engagierten Vortrag zur möglichen Entwicklung des Gebiets zwischen Münsterstraße und Bahnhof. 

Hintergrund: Die Gemeinde Havixbeck hatte im März 2019 das eines moderierten Baulandgespräches im Rahmen der Landesinitiative Bauland an der Schiene genutzt, um ihre Flächenpotenziale mit guter Anbindung an Schienenhaltepunkte unter Teilnahme aller beteiligten Akteure am Runden Tisch zu erörtern (wie berichtet, 04/2019). Moderation und Gesamtkoordination liegen beim MHKBG in Kooperation mit der BEG NRW, ebenso wie die 50%ige Finanzierung, Vergabe und Begleitung gegebenenfalls erforderlicher städtebaulicher Rahmenplanungen. Die unmittelbare, fachübergreifende Erörterung optimiert die Ergebnisfindung und beschleunigt den Abstimmungsweg für verbindliche Entscheidungen. 

Recht bald entpuppte sich das münsterländische Havixbeck als Gemeinde mit Modellcharakter: Der Fläche zwischen Münsterstraße und Bahnhof wurde – neben dem Bahnhofsumfeld, für das ebenfalls eine Rahmenplanung erstellt wurde – die besondere Eignung für das Landesinstrument bescheinigt. Denn Wohnraummangel herrscht zweifellos auch im Münsterland: „Die Nachfrage nach Wohnraum in unserer Gemeinde mit ihrer familienfreundlichen Infrastruktur sowie der Nähe zu Münster ist ungebrochen hoch“, weiß Bürgermeister Klaus Gromöller und freut sich über die erfolgreiche Bewerbung für die Landesinitiative. Im Einzugsbereich der Universitätsstadt Münster könnte Havixbeck in Zukunft Wohnraumpotenzial für Pendler bieten, die an Ort und Stelle beste Voraussetzungen für die effiziente Nutzung des schienengebundenen Personennahverkehrs vorfinden werden und insbesondere auch für die Nachfrager interessant werden, die sich den knappen und teuren Wohnraum in Münster nicht leisten können. 

Der nun vorgestellte Rahmenplanentwurf sieht sowohl Einfamilien- als auch Doppel- und Reihenhäuser vor und enthält zudem Mehrfamilienhäuser in Blockbauweise mit Hofbildung, mit der eine für das Münsterland ungewohnte Dichte realisiert werden könnte – auch hier gäbe es laut Gromöller die entsprechende Nachfrage. Über „normale“ Wohnformen hinaus könnten ebenso Projekte wie Mehrgenerationenwohnen, Seniorenwohnen und Baugruppen oder aber auch andere soziale Einrichtungen wie Kindertagesstätten entstehen. Was am Ende realisiert wird, wird erst innerhalb des weiteren Planungsprozesses erkennbar werden. Es bleibt also spannend in Havixbeck. [zur BEG-Startseite]

Solinger Hotelprojekt an der Schiene nimmt Fahrt auf

Solingen Bf
Die Stadt Solingen, Deutsche Bahn AG und BEG auf der Ostseite des Hauptbahnhofes in Ohligs Platz für ein Hotel mit über 150 Zimmern geschaffen, die Baugenehmigung wird laut Stadt in diesen Tagen erteilt.

Investoren des rund 20-Millionen-Euro-Projekts sind Karsten Monke, Inhaber des Architekturbüros Archwerk, und Marc Thiel, Geschäftsführer der Seneca Advisors GmbH in Berlin. Die ersten Übernachtungen sollen 2022 möglich werden. Das Hotel in Ohligs richtet sich vor allem an Messegäste in Köln und Düsseldorf und sollen hier für verkehrlich gelungene Anbindung sorgen. Via Schiene sind beide Städte in rund 25 Minuten erreichbar.

Im Zuge des Hotel-Neubaus wird auch der dortige Vorplatz auf der Ostseite des Hauptbahnhofes neu gestaltet, Städtebaufördermittel sind bereits bewilligt. [zur BEG-Startseite]

6 Seen Wedau: Die Bagger rollen!


Das Großprojekt 6 Seen Wedau hat aufgrund seines Projektumfangs momentan gleich mehrere „Baustellen“ vorzuweisen. „Aktuell wird das Gelände mit Hilfe eines Georadars bis zu drei Meter tief abgesucht“, berichtet GEBAG-Sprecherin Gerhild Gössing. Gesucht wird nach Blindgängerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg sowie anderen Gegenständen aus Metall, denn nur die werden von dem Georadar erfasst. Zunächst gab es auch keine Funde - bis zum Morgen des 13. Mai: Nach einem Bombenfund mitten auf der Projektfläche kam der Kampfmittelräumdienst des Landes NRW zum Einsatz. Glücklicherweise blieben die Anwohner aufgrund der Lage des Blindgängers von einer Evakuierung verschont.

Weitere Arbeiten sind mit der Errichtung der neuen Gärten auf der südlichen Projektfläche in vollem Gange (siehe kleines Foto). Die Entwässerungsleitungen sind bereits gelegt - schon Ende September soll die gesamte Anlage inklusive Vereinsheim fertiggestellt sein. BEG-Projektleiter Klaus-Dieter Büttner sowie Dinah Graniki haben im Vorfeld rund 200 Einzelgespräche mit den Pächtern geführt und dazu mehrere „Beratungstage“ im Vereinsheim ihrer Anlage organisiert. Im Vordergrund stand dabei die umfassende Information aller Pächter über ihre Möglichkeiten im Zuge der Kündigung der bestehenden Pachtverträge. Aktuell wurden Aufhebungsvereinbarungen an alle Pächter versendet - sie regeln detailliert die Ausschüttung von Entschädigungs- und Bonuszahlungen sowie die dazu notwendigen Voraussetzungen. 

Auf der riesigen Projektfläche wird aber nicht nur gebaut, sondern auch abgerissen. Das abgebildete Foto zeigt den Abbruch der ehemaligen Lehrwerkstatt, in der fast jeder Beschäftigte des Duisburger Ausbesserungswerkes in der Vergangenheit seine Berufslaufbahn begann. Aktuell werden zudem die Baustraßen errichtet, die in der Summe eine Strecke von insgesamt 2,5 Kilometern bilden werden. Für Ende 2020 ist dann der Baubeginn der Haupterschließungsstraße von der Wedauer Brücke Richtung Süden geplant. Mit der größten Baustelle kann der Statusbericht dann abgeschlossen werden: In diesen Tagen wird das Fundament für den Lärmschutzwall errichtet. Das ebenso mächtige wie beeindruckende Bauwerk soll bereits im Herbst 2021 fertig sein. [zur BEG-Startseite]

Wohnen, Arbeiten, Verkehr & Grün: Integrierte Bahnflächenentwicklung in Geldern

Die Innentwicklung und Bahnflächenentwicklung gehen in Geldern seit Langem Hand in Hand. Durch die gelungene Kombination von Städtebaufördermitteln und Verkehrsförderung wurden in  Begleitung durch die BEG das Empfangsgebäude und das gesamte Bahnhofumfeld mit Finanzamt und Polizei sowie dem  unmittelbar angrenzenden Wohngebiet "Am Nierspark" als hervorragendes Beispiel für integrierte Siedlungsentwicklung an der Schiene ertüchtigt.

Das Grundstücksportfolio der Stadt aus ehemaligen Bahnflächen ist nun um einen früheren Bahndamm reicher. Der Stadtentwicklungsausschuss hat beschlossen, das rund 660 Meter lange Trassengrundstück "Am Holländer See" mit seinem ökologisch wertvollen Strauch- und Baumbestand zu erwerben und zugunsten der weiteren Entwicklung des Niersparks zu sichern.  [zur BEG-Startseite]

Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten – verkauft! DB Immobilien und BEG erproben gemeinsam alternative Vertriebswege

Bauland mit Entwicklungshemmnissen oder gar „schwierige“ Grundstücke? So etwas gibt es gar nicht! So oder so ähnlich könnten die Vertreter von DB Immobilien und BEG gedacht haben, als sie Ende des letzten Jahres das Gelände der Gewerbe Immobilienmesse Duisburg (GIMDU) im CityPalais der Mercatorhalle verlassen haben. 

Insgesamt fünf teils bebaute, teils unbebaute BEG-Vertriebsobjekte aus unterschiedlichen Regionen Nordrhein-Westfalens (Geldern, Remscheid, Schwerte und Wuppertal), die sich aufgrund ihrer komplexen Eigenschaften innerhalb des üblichen Vertriebsweges als Ladenhüter entpuppt hatten, hatte die BEG dem renommierten Berliner Auktionshaus Karhausen AG zum Auktionstermin gemeldet. In Kooperation mit der DB Immobilien stimmten sich die Projektverantwortlichen im Vorfeld auf Grundlage eines Einlieferungsvertrages zu den insgesamt acht Auktionsobjekten ab (DB Immobilien meldete ebenfalls drei Objekte an) - lediglich eines von ihnen fand an diesem Versteigerungstag keinen Erwerber. 

Ein Ergebnis, das durchaus positiv überraschte und durch die maßgebliche Vorarbeit der DB Immobilien erst möglich wurde. Eines der insgesamt vier versteigerten BEG-Objekte wurde im Nachgang der Auktion ("after-sales") verkauft, wodurch die Vertriebsquote schließlich 80% erreichte. 

Entsprechend hoch fiel auch die "Zufriedenheitsquote" innerhalb des Bau.Land.Bahn-Teams der BEG aus - insbesondere mit Blick auf den erfolgreich erprobten alternativen Vertriebsweg. Die Einlieferung mindestens vier weiterer Auktionsobjekte ist über das Grundstücksauktionshaus „Westdeutsche Grundstücksauktion AG“ geplant. Von der dortigen für den 12. Juni 2020 geplanten Auktion im Hilton Hotel der Kölner Innenstadt erhofft sich die BEG einen ähnlichen Vertriebserfolg. Weitere Informationen finden sich hier: [https://www.wdga-ag.de/] [zur BEG-Startseite]

Ein Rahmen für’s Planen: Auftakt als Digitalkongress - online seit 31. März 2020

In der Krise steckt auch die Chance, alte Denkmuster abzulegen und neue Wege auszuprobieren. So plante das MHKBG NRW zusammen mit NRW.URBAN und der BEG NRW den Auftakt zur "Rahmenvertrags-Initiative Bauleitplanung" als Digitalkongress, online seit dem 31. März 2020.

"Weniger Bürokratie + mehr Beinfreiheit für Kommunen = schnellere Verfahren für den Wohnungsbau, das ist die einfache Formel der neuen Landesinitiative zur Bauleitplanung. 750.000 Euro stellen wir dafür zur Verfügung. Das wird ein echter Gewinn für unsere Städte und Gemeinden!“, verkündete Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen zum Start der neuen Initative des Landes zur Bauleitplanung.

Alle Vortragsvideos, Präsentationen und aktuelle Informationen finden Sie hier.

Blieben Sie auf dem Laufenden!

[zur BEG-Startseite]

Umgang mit Corona: Wir sind weiterhin für Sie erreichbar!

Das Coronavirus stellt auch unser Unternehmen vor  Herausforderungen. Der Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Projekt-partnerinnen und Projektpartner die höchste Priorität.  Deshalb prüfen wir die Erforderlichkeit jeder Präsenz-Besprechung und Veranstaltung und favorisieren Abstimmungen über Telefon- oder Videokonferenzen - und koordinieren diese gerne auf Wunsch.

Nach wie vor sind wir erreichbar und ansprechbar. Wir nutzen flexible Arbeitsmodelle, so dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, bei denen dieses inhaltlich und fachlich möglich ist, auch mobil bzw. von zu Hause arbeiten können, so dass Sie uns weiterhin gut telefonisch und per Email erreichen.

Sollte die gewünschte Kontaktperson nicht verfügbar sein, gewährleisten wir, dass Ihre Nachricht an info@beg.nrw.de mit einer kurzen Schilderung Ihres Anliegens in jedem Fall bearbeitet wird. [zur BEG-Startseite]

Bauland an der Schiene – Update | Anmeldungen noch möglich

Von den im Rahmen der Landesinitiative „Bauland an der Schiene“ angeschriebenen 254 Kommunen haben sich bis dato 92 zum Baulandgespräch angemeldet, insgesamt 91 Gespräche haben zum jetzigen Zeitpunkt stattgefunden. Dabei wurden rund 570 potenzielle Entwicklungsflächen um insgesamt 175 Haltepunkte identifiziert, die zunächst im Hinblick auf Verfügbarkeit und Eignung für den Wohnungsbau untersucht werden müssen. Die Flächen bewegen sich dabei meist in einer Größenordnung zwischen einem und 35 Hektar. 

Aus den 91 geführten Baulandgesprächen resultierten bereits 140 Angebote für Rahmenplanungen bzw. Strukturkonzepte – davon sind 24 Rahmenplanungen sowie ein Strukturkonzept bereits in Bearbeitung, ausgeführt von den zehn Rahmenvertragspartnerbüros (siehe auch 07/2019). Freie Termine für Baulandgespräche 2020 finden sich im Onlinekalender der BEG - die Durchführung kann auch als Videokonferenz erfolgen.

In vielen Kommunen sind damit die ersten wichtigen Schritte mit Blick auf die Realisierung von qualitätsvollen Wohnbauprojekten an der Schiene in Nordrhein-Westfalen erfolgt. Alle bereits informierten Kommunen in Nordrhein-Westfalen haben im laufenden Jahr weiterhin die Möglichkeit, sich für ein Baulandgespräch anzumelden (hier). 

Hintergrund: Mehr Flächen in nahverkehrsfreundlichen Lagen für eine Wohnbaunutzung verfügbar zu machen, ist das Gebot der Stunde, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Um mit allen Entscheidungsträgern am Runden Tisch über solche Flächenpotenziale zu sprechen, stehen weitere Terminangebote zur Verfügung. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen (MHKBG) beteiligt sich an allen Standorten, an denen sich Wohnbauentwicklung einvernehmlich als planerische Option erweist, zu 50 % an den Kosten von Rahmenplanungen oder Strukturkonzepten. 

Zur Vereinfachung der Leistungsinanspruchnahme nach europäischer Vergabeordnung wurde der Ausschreibungsprozess landesseitig übernommen, so dass die Städte und Gemeinden nun ohne weiteren Vergabeaufwand ein Büro aus einem leistungsstarken Pool von zehn etablierten Planungsbüros wählen und direkt beauftragen können. [zur BEG-Startseite]

31. März in Dortmund | Digitaler Auftakt zur Rahmenvertragsinitiative Bauleitplanung

Zur erfolgreichen Bauleitplanung sind neben der Planungsleistung regelmäßig eine Vielzahl an Fachgutachten, z.B. im Bereich des Arten-, Immissions-, Boden- und Klimaschutzes, des Verkehrs oder Einzelhandels erforderlich. Die Erstellung von Leistungsverzeichnissen, die Ausschreibung und Vergabe von Gutachten und Planungen sind in der Regel zeitaufwändig und binden wichtige und knappe personelle Ressourcen. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen will die Kommunalverwaltungen mit einem rahmenvertraglich gesicherten Expertenpool für Planungs- und Gutachterleistungen in die Lage versetzen, die Bauleitplanverfahren zu beschleunigen ohne auf Qualität verzichten zu müssen. 


 Dienstag, 31. März 2020 | ab 13 Uhr
Online unter: www.baulandleben.nrw


In einem interaktiven Prozess mit Ihnen als Verantwortliche sowie Anwendende wollen wir den Vergabeprozess verschlanken und Ihnen Gelegenheit geben, sich konzeptionell einzubringen. Mit den kommunalen Spitzenverbänden und der Architekten- sowie der Ingenieurkammer Nordrhein-Westfalen wurde im Vorfeld das Vorhaben abgestimmt; sie werden das weitere Vorgehen unterstützend begleiten.

Die „Rahmenvertragsoffensive Bauleitplanung“ ist ein Teil von „Bau. Land. Kommunal“, das zur Landesinitiative „Bau. Land. Leben“ gehört. Mit dieser Landesinitiative stellen wir unseren Kommunen in Nordrhein-Westfalen Instrumente zur Verfügung, um Sie vor Ort bei der Aktivierung von Grundstücken zu begleiten.

Veranstalter und Kontakt:

Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit NRW.URBAN und BEG NRW.

Ihre Ansprechpartnerin:
Doris Kern (Referat 525)
Tel. 0211/8618-5619

Neues Tor zur Innenstadt: Bahnhofsentwicklung in Coesfeld ist beispielhaft!

Ministerin Ina Scharrenbach mit MdL Wilhelm Korth, dem stellvertrenden Bürgermeister Gerrit Tranel und BEG-Geschäftsführer Henk Brockmeyer (Bild oben, v.l.n.r.) begehen den ersten Spatenstich mit den Investoren H+T Konzeptbau sowie Architekturbüro Evers Architekten Partnerschaft (Bild unten)
Mit dem Jahreswechsel haben die Vorarbeiten für das neue Tor Coesfelds zur Innenstadt begonnen. Am 10. Februar 2020 besuchte Ministerin Ina Scharrenbach, Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, die Stadt zum ersten Spatenstich für das lokale Großprojekt.

„Sehr vorausschauend hat die Stadt Coesfeld eine städtebauliche und verkehrliche Gesamtstrategie für den Bahnhofsbereich verfolgt und steht nun vor der baulichen Abrundung im Herzen der Stadt. Das finde ich beispielhaft!“ Mit diesen Worten würdigte Ministerin Scharrenbach das große Engagement insbesondere seitens Stadtverwaltung und Kommunalpolitik. 

Auch der stellvertretende Bürgermeister Gerrit Tranel freute sich über den Meilenstein: „Wir sind davon überzeugt, dass wir mit unseren heutigen Projektpartnern, mit Unterstützung der BahnflächenEntwicklungsGesellschaft und der Deutschen Bahn die Weichen rund um den Bahnhof optimal gestellt haben! Besonderer Dank gilt auch den Mitgliedern des Rates und dem Gestaltungsbeirat, die diese Entwicklung so konstruktiv unterstützt haben.“ 

Dem stimmte Henk Brockmeyer, Geschäftsführer der BahnflächenEntwicklungsGesellschaft NRW (BEG), gerne zu: „Rund um die modernisierte Verkehrsstation wächst ein neues attraktives Bahnhofsumfeld, ein Tor sowohl zur Stadt wie auch zur Bahn. Gemeinsam ist es uns gelungen, die zentralen Bahnhofsfunktionen für Reisende wie auch für die Anwohner nachhaltig zu stärken.“ 

Wolfang Hoffschlag und Heinrich Temmink, Geschäftsführer der Firma H+T Konzeptbau aus Vreden, realisieren die neue Immobilie gemeinsam mit dem ortsansässigen Architekturbüro Evers Architekten Partnerschaft. Entgegen erster Überlegungen, Teilbereiche des alten Bahnhofs in das Konzept zu integrieren, wurden die Bestandsgebäude, die sich bei intensiven Untersuchungen als marode herausgestellt haben, inzwischen komplett entfernt. „Zukünftig soll ein urbaner Nutzungsmix das Bahnhofsquartier beleben und als attraktive Adresse etablieren. Vorgesehen sind ein Fahrradparkhaus, Gastronomie, Praxen, Büros, Beratung und auch Wohnnutzung“ führte Johannes Evers aus.

Erste Mietverträge sind bereits abgeschlossen – zum Beispiel mit der Deutschen Bahn, die das Reisezentrum auch im neuen Gebäude weiterhin betreiben wird. [zur BEG-Startseite]

Ersatztermin folgt | Bauland-Dialog Nordrhein-Westfalen 2020: Baulandentwicklung erleichtern

Der Bauland-Dialog Nordrhein-Westfalen 2020 richtet sich an alle, die Stadtentwicklung in den nordrhein-westfälischen Kommunen mitgestalten und verantworten. Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, möchte hiermit weitere Impulse setzen, die Baulandentwicklung „an den richtigen Stellen“ verantwortungsvoll voranzubringen, gemeinsam zu erleichtern und zu beschleunigen.

Denn gerade die Innenentwicklung birgt besondere Herausforderungen. Wir möchten Ihnen aufzeigen, welche Instrumente im Werkzeugkoffer des Landes Nordrhein-Westfalen zur Verfügung stehen, um diese Herausforderungen vor Ort zu bewältigen. Vor allem wollen wir mit Ihnen in den Dialog treten und Ihre Ideen und prioritären Themen erfahren, um die Werkzeuge auch zukünftig gemeinsam bedarfsgerecht weiterzuentwickeln.

Merken Sie sich den Veranstaltungstermin vor, wenn diese Themen Sie ebenso wie uns bewegen!

  •  „Mehr Wohnraum gerne, aber nicht hier!“ – Wie überzeugen wir Kommunalpolitik, Bürgerinnen und Bürger?
  •  „Baulandpotenzial ist vorhanden, nur nicht verfügbar!“ – Wie erreichen wir Wirtschaftlichkeit oder die Mitwirkung von Grundstückseigentümern?
  •  „Die Prozesse dauern zu lange und wir sind bereits an der Kapazitätsgrenze!“ – Welche Unterstützung ist nötig und möglich? 


 Interessensmeldung unter www.baulandleben.nrw
Ersatztermin folgt


Ihre Veranstalter:
  • Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW
  • NRW.BANK
  • NRW.URBAN
  • BEG NRW
  • AAV - Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung
  • Forum Baulandmanagement NRW
Ihre Ansprechpartnerinnen:

Witten – Drei Könige: Beispielhafte Gewerbe-Baulandentwicklung an der Schiene

v.l.n.r.: MdL Nadja Büteführ, Niederlassungsleiter Karl-Heinz Behrens (Deutsche Post/ DHL), Geschäftsführer Henk Brockmeyer (BEG), Ministerin Ina Scharrenbach (MHKBG), Bürgermeisterin Sonja Leidemann, Stadtbaurat Stefan Rommelfanger (Stadt Witten), Geschäftsführer Franz Meiers (NRW.URBAN), Amtsleiterin Anja Reinken (Stadt Witten)
Auf geschichtsträchtigem Boden gaben Ministerin Ina Scharrenbach und Bürgermeisterin Sonja Leidemann gemeinsam mit der Deutschen Post AG ein feierliches Startsignal für die Zukunft – der Weg dorthin war zeitweise ein Kraftakt. Von jeher sind Informations- und Warenaustausch das Herzstück einer florierenden Wirtschaft. Die Deutsche Post AG betreibt diesen Austausch wie kein anderes Unternehmen in Deutschland und zieht nun mit einem modernen Verbund-Zustellstützpunkt auf eine Fläche im Herzen der Stadt Witten – und schafft zusätzliche Arbeits- und Ausbildungsplätze.

Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, eröffnete das neue Gewerbegebiet „Drei Könige“ am 16. Januar 2020 gemeinsam mit Bürgermeisterin Sonja Leidemann, Stadtbaurat Stefan Rommelfanger, Karl-Heinz Behrens, dem Leiter der Niederlassung Essen der Deutschen Post AG sowie BEG-Geschäftsführer Henk Brockmeyer feierlich. Zu Gast waren zahlreiche Projektbegleiter seitens der Landes- und Kommunalpolitik, der Landestochter NRW.URBAN, der Stadtverwaltung, des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe und künftige Investoren. Von dem insgesamt 31.000 Quadratmeter großen, einzigartigen Gewerbegebiet mit „archäologischem Fenster“ sind aktuell bereits zwei Drittel vermarktet.

„Brachflächen sind offene Wunden in den Herzen unserer Städte. Ihre Wiederbelebung ist ein verbindendes Ziel des Landes und der Kommunen. In Witten ist eine große Herausforderung bewältigt worden: Nach unterschiedlichen intensiven früheren Nutzungen ist jetzt viel Bauland in guter Lage verfügbar. Das hat die Stadt allein nicht geschafft, sondern Unterstützung durch die Städtebauförderung und Bahnflächenentwicklung bekommen. So kann es gehen: Hand in Hand – und dann entsteht auf einem traditionsreichen Standort eine moderne Nutzung“, erläuterte Ministerin Scharrenbach.

„Drei Könige“ florierte bereits im 19. Jahrhundert mit beginnender Industrialisierung und beherbergte die die beiden Hüttenwerke Steinhäuser und Bessemer Hütte. Nach dem Niedergang der Schwerindustrie wurde der insgesamt rund 50.000 Quadratmeter große Standort bis in die 1980er Jahre eisenbahnbetrieblich genutzt.

Bürgermeisterin Leidemann freute sich sehr über den Zuspruch für diese zukunftsgerechte wie nachhaltige Flächenpolitik der Stadt Witten. „Wir als Stadt Witten haben mit der BEG als Partnerin auf unserer Seite frühzeitig erkannt, wie wichtig es ist, Brachflächen im städtischen Konzept zu nutzen, einer weiteren Versiegelung der Landschaft vorzubeugen und damit zukunftsorientiert zu handeln.“ Nicht nur „Drei Könige“, auch das Erfolgsprojekt „Rheinischer Esel“, der komfortable Radweg nach Bochum sowie das Ärztezentrum auf dem Areal des ehemaligen Güterbahnhofs Witten-Ost seien angegangen worden. „Am heutigen Tag können wir vermelden, dass in den letzten 20 Jahren alle größeren brach gefallenen Flächen in Witten reaktiviert wurden“, erklärte Stadtbaurat Rommelfanger.  [zur BEG-Startseite]

Veranstaltungshinweis für Kommunen: Rahmenvertragsinitiative Bauleitplanung - Auftakt am 31. März 2020

Zur erfolgreichen Bauleitplanung sind neben der Planungsleistung oftmals eine Vielzahl an Fachgutachten, z.B. im Bereich des Arten-, Immissions-, Boden- und Klimaschutzes, des Verkehrs oder Einzelhandels erforderlich. Die Erstellung von Leistungsverzeichnissen, die Ausschreibung und Vergabe von Gutachten und Planungen sind in der Regel zeitaufwändig und binden wichtige und knappe personelle Ressourcen.
Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen will die Kommunalverwaltungen mit einem rahmenvertraglich gesicherten Expertenpool für Planungs- und Gutachterleistungen in die Lage versetzen, die Bauleitplanverfahren zu beschleunigen, ohne auf Qualität verzichten zu müssen. Bitte merken Sie sich daher schon heute den Termin für die zentrale Auftaktveranstaltung vor:

Kongress und Werkstatt zur Rahmenvertragsoffensive Bauleitplanung am Dienstag, 31. März 2020

Über das Programm und den Veranstaltungsort werden Sie unter www.baulandleben.nrw rechtzeitig informiert.

In einem interaktiven Prozess mit den kommunal Verantwortlichen sowie Anwendende soll der  Vergabeprozess verschlankt und Gelegenheit gegeben werden, sich konzeptionell einzubringen. Mit den kommunalen Spitzenverbänden und der Architekten- sowie der Ingenieurkammer Nordrhein-Westfalen wurde im Vorfeld das Vorhaben abgestimmt; sie werden das weitere Vorgehen unterstützend begleiten.

Die „Rahmenvertragsoffensive Bauleitplanung“ ist ein Teil von „Bau. Land. Kommunal“, das zur Landesinitiative „Bau. Land. Leben“ gehört. Die Initiative stellt den Kommunen in Nordrhein-Westfalen Instrumente zur Verfügung, um vor Ort bei der Aktivierung von Grundstücken zu unterstützen.

Kontakt:
Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen
Frau Doris Kern (Referat 525)
Tel. 0211/8618-5619
E-Mail: Doris.Kern@mhkbg.nrw.de

Abriss am Coesfelder Bahnhof geht in den Endspurt

© H+T Konzeptbau GmbH & Co. KG
Der Abriss des ehemaligen Coesfelder Bahnhofsgebäudes nähert sich dem Ende. Zuletzt arbeitete sich der Bagger durch den noch verbliebenen Anbau. Intensive Untersuchungen am Gebäude haben ergeben, dass ein Erhalt der maroden Immobilie keine Alternative ist. Ein Investor aus Vreden wird im Anschluss den neuen Bahnhof für Coesfeld bauen. 

Nachdem die Entkernungsarbeiten von außen bisher kaum sichtbar waren, wird seit Kurzem schweres Gerät eingesetzt, um das alte Gebäude vollständig abzureißen. Mit der Bahnhofshalle in der Mitte wurde angefangen, weil in diesem Bereich kein Keller vorhanden ist – im Gegensatz zu den Gebäuden links und rechts. Das Baugenehmigungsverfahren für den Neubau hingegen läuft noch. Da sei man in den letzten Zügen - die wesentlichen Punkte aber sind laut 1. Beigeordneten Thomas Backes geklärt. Kompliziert seien vor allem die brandschutzrechtlichen Fragen gewesen. 

95% des Bau- und Abbruchabfalls werden durch das beauftragte Abrissunternehmen recycelt – in den nächsten Wochen wird alles säuberlich getrennt. Das Kupfer des Türmchens ist bereits an einen Altmetallhändler verkauft. Investor Wolfgang Hoffschlag aus Vreden hofft, dass er direkt nach dem erfolgten Abbruch Ende Januar/Anfang Februar mit dem Neubau loslegen kann: „Wenn die Baugenehmigung vorliegt, sollen auch die Verträge mit den Mietinteressenten unterzeichnet werden“, so Hoffschlag. 

Die Stadt Coesfeld und die DB Station & Service AG hatten im Vorfeld in Zusammenarbeit mit dem Investor, der Firma H+T Konzeptbau aus Vreden, die Entwicklung des Bahnhofsbereiches geplant. Ziel war ein städtebauliches Konzept, das zum einen den Bahnhof als Verkehrsschnittstelle und Eintrittstor zur Stadt aufwertet und zum anderen einen attraktiven Aufenthaltsbereich schafft. Darüber hinaus sollte ein Nutzungskonzept diesen weitestgehend brachliegenden Innenstadtbereich mit neuen Funktionen und Nutzungen wiederbeleben. Nach intensiven, mehrmonatigen Planungs- und Abstimmungsgesprächen zwischen der Stadt Coesfeld, der BEG NRW sowie der Eigentümerin Deutsche Bahn dem Investor stand schließlich fest: Die Coesfelder Architekten Evers Architekten Partnerschaft EAP würden das neue Gesicht des Bahnhofsquartiers gestalten. 

Trotz des ein oder anderen wehmütigen Abschieds vom alten Gebäude: wenn demnächst statt der Abrissbagger die ersten Baumaschinen zum Einsatz kommen, wird die Vorfreude auf die Umsetzung der gelungenen Entwürfe sicherlich schnell Überhand gewinnen. [zur BEG-Startseite]