Wildnis in Radevormwald

So wie der frühere Flächenbedarf der Bahn eng mit der industriellen Blüte des Landes verbunden war, so münden heutige Flächenfreisetzungen in umgekehrter Weise immer wieder auch in biologischer Aufwertung. Auf solche ökologischen Erfolge können Käufer, Kommune, Land und Deutsche Bahn sodann gleichermaßen stolz sein – jüngst geschehen in Radevormwald.

Der als Rundfunk-Redakteur und engagierter Naturschützer bekannte Mark vom Hofe erwarb über die BEG eine rd. 3,2 Hektar große Fläche entlang einer stillgelegten Bahnstrecke im topographisch bewegten Außenbereich der Stadt Radevormwald. Neben dem Vorsitz der Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt NRW und des Bergischen Naturschutzvereins gehört der neue Großgrundbesitzer den Stiftungsräten der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW sowie der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft an.

Herr vom Hofe plant nun, die Fläche in eine Waldgenossenschaft einzubringen – entstanden ist dieser Zusammenschluss auf Initiative des Bergischen Naturschutzvereins, um eine artenreiche Waldstruktur nachhaltig zu sichern. Darüber hinaus arbeitet er eng mit dem LANUV (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz) zusammen und wünscht sich, der Bahnwald möge künftig echte „Wildnis in NRW“ werden. [Weitere Informationen unter www.lanuv.nrw.de und www.naturschutzinformationen-nrw.de] [zur BEG-Startseite]

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