Die Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes in Bad Oeynhausen ist fertig

Vorplatz-Skizze, (c) Bad Oeynhausen
Die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes in Bad Oeynhausen ist abgeschlossen. Genau vor einem Jahr ist die Stadt Eigentümerin des Empfangsgebäudes geworden (wie berichtet, 01/2016). Der Stadt war es wichtig, den Bahnhof mit Hilfe des Erwerbs und einer passgenauen Fördermittelverzahnung wieder als vorzeigbare Visitenkarte zu gestalten. Die Umbauarbeiten hatten im Oktober begonnen und zum Kernziel, neue Platzqualität vor dem Bahnhof zu schaffen. Dazu soll er nur noch für Fußgänger passierbar sein und das „wilde“ Abstellen von Fahrrädern in insgesamt 60 überdachte Doppel-Fahrradstellplätze und Bügelrahmen auf der West- und Ostseite gelenkt werden. Weiterhin gibt es Abstellmöglichkeiten in der Radstation im Bahnhof.

Mit der Errichtung einer Taxiumfahrt wurde zum Jahresende die größte bauliche Maßnahme am Bahnhof fertiggestellt. Bürgermeister Achim Wilmsmeier gab sie zusammen mit Arnold Reeker, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung und Bauen, zum Jahresende symbolisch frei. Begleitet wurden sie von Gabriele Schmidt aus der Abteilung Stadt- und Verkehrsplanung und dem städtischen Bauleiter Jörg Domeyer. „Der Raum für Fußgänger und Taxifahrer ist nun deutlich voneinander getrennt“, teilte Arnold Reeker mit. Hinweistafeln wurden neu platziert und eine gründliche Reinigung vorgenommen.

Darüber hinaus hat der Vorplatz eine neue Möblierung aus langen Holzbänken in modernem Design bekommen und im Pflasterstein wurde ein Leitsystem für Menschen mit Sehbehinderungen eingearbeitet. Die sogenannten taktilen Elemente können mit einem Stock abgetastet werden und leiten vom Bahnhof in Richtung Innenstadt. Für die Tiefbauarbeiten hat die Stadt rund 200.000 Euro investiert. Dazu kommen noch einmal gut 50.000 Euro für die Fahrradabstellplätze und die „Möblierung" des Vorplatzes. 90 Prozent dieser Kosten wurden aus Fördermittel des Landes finanziert.

Die Prüfung seitens der Stadt, in wessen Regie die Sanierung des Empfangsgebäudes erfolgen soll, steht als Nächstes auf der bahnhofsbezogenen Agenda. [zur BEG-Startseite]

Keine Kommentare:

Kommentar posten