Stadt Bünde wird Eigentümerin "ihres" Bahnhofs

Foto: Neue Westfälische / Gerald Dunkel
Carsten Kirchhoff, BEG-Projektleiter und zuständig für den Verkauf und die Entwicklung von insgesamt 126 entbehrlichen Empfangsgebäuden der DB in NRW, freute sich zusammen mit Bündes Bürgermeister Wolfgang Koch, dem Technischen Beigeordneten Andreas Siepenkothen, Peter Speckmann, Geschäftsführer der Kommunalbetriebe Bünde (KBB) und Ralf Brinkmann (ebenfalls KBB) sowie Martin Nowosad (Bahnhofsmanager) über die offizielle Übergabe des Bahnhofsgebäudes an die Stadt Bünde: Der goldene Schlüssel wurde jetzt per symbolischem Akt der Stadt offiziell überreicht. 

»Wir sehen den Bahnhof als Entree für Bünde, als eine Mobilitätsdrehscheibe und hatten immer Interesse an einem Erwerb«, betont Bürgermeister Koch. Carsten Kirchhoff betont ebenfalls die Vorteile eines kommunalen Erwerbs der meist historischen Bahnhofsgebäude: Die Gebäude würden so städtebaulich vernünftig eingebunden, kommunale Belange fänden schlicht mehr Berücksichtigung. Darüber hinaus rät Kirchhoff, das historische Bauwerk, mit dem sich viele Bünder identifizieren, nicht abzureißen, sondern behutsam zu sanieren. Vorbildlich instand gesetzt worden seien in Ostwestfalen beispielsweise die Empfangsgebäude Steinheim und Rheda-Wiedenbrück. 

Die Kommune wird das Bauwerk und den dazugehörigen Vorplatz optisch auf Vordermann bringen. In dem Zusammenhang soll ein Architektenwettbewerb ausgelobt werden. Die Ergebnisse könnten laut Verwaltung Anfang kommenden Jahres vorliegen. Mit diesen muss sich dann die Lokalpolitik befassen. Auch die Mieter sollen in den Prozess eingebunden werden - der Plan ist, das Gebäude in Zukunft wirtschaftlich zu betreiben. [zur BEG-Startseite]

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