Stadt Geilenkirchen hat ein Schmuckkästchen aus dem Bahnhof gemacht

Diese Schmuckkästchen-Assoziation sprach der BEG- Geschäftsführer Thomas Lennertz der Stadt Geilenkirchen im Rahmen der offiziellen Wiedereröffnung des Empfangsgebäudes mit großer Anerkennung aus. 1899 wurde das Jugendstil-Bauwerk errichtet, 100 Jahre später drohte der Verfall, heute erstrahlt es in vollkommen neuem Glanz. Zwei Jahre haben Umbau und Sanierung in Anspruch genommen, rund 1,25 Millionen Euro sind investiert worden. Das Ergebnis überzeugt Bürgermeister Thomas Fiedler vor allem durch „die positive Veränderung des Stadtbildes“ sowie der „perfekten Mischung aus Funktionalität und anspruchsvoller Architektur“ - einerseits barrierefrei und mit modernster Haustechnik ausgestattet, andererseits das wieder hergestellte, historische Erscheinungsbild des Bahnhofs mit seinen Rundbogenfenstern und Gesimsen. Das gelungene Tor für Geilenkirchen werde Reisende neugierig auf einen Besuch in der Stadt machen und parallel das Reisen mit der Bahn wieder attraktiver erscheinen lassen.

Den täglich rund 3.000 Reisenden bietet das zweigeschossige Bahnhofsgebäude auf einer Gesamtnutzfläche von 800 m² nun Einiges: Ein mit Sitzbänken und Stehtischen möblierter Wartebereich, das Schnellrestaurant McDonalds, Café, Bäckerei, Zeitschriften- und Tabakwarenverkauf. Das alle Seiten zufriedenstellende Ergebnis bestätigt einmal mehr, dass Empfangsgebäude in den Händen der Kommunen hervorragend aufgehoben sind. Mit Unterstützung der BEG NRW, des Landes und der Deutschen Bahn werden maßgeschneiderte Gesamtkonzeptionen entwickelt und den Bürgern neues Identifikationspotenzial mit ihrer Stadt gestiftet. Hauptmieterin des Gebäudes ist nun die frühere Eigentümerin – die DB Station & Service AG. Sie bringt ihre Kontakte und das KnowHow aus funktionierenden Vermietungskonzepten aus anderen Städten und Gemeinden ein. [zur BEG-Startseite]

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