Im März startet der Umbau des Empfangsgebäudes und Bahnhofsvorplatzes in Mechernich, nachdem das ortansässige Familien-Busunternehmen „Schäfer-Reisen“ die Immobilie über die BEG erworben hat. Gemeinsam wurden im letzten Jahr technische Vorprüfungen und Gutachten erörtert sowie die Nutzungskonzeption entwickelt.
Die gesamte Stadt Mechernich wird sich voraussichtlich bereits Ende 2010 über das aufgewertete Tor zur Stadt freuen können: Geplant ist eine von Glas dominierte „Gleis-Passage“, die eine Nutzungsmischung aus kleinem Geschäft, Bistro und Reiseshop mit Fahrkartenangebot beherbergen soll. Und die BEG ist sehr zufrieden darüber, künftig auch am Mechernicher Beispiel demonstrieren zu können, wie der Verkauf eines Empfangsgebäudes an Private zu einer Bereicherung des Gemeinwohls führt, wenn er zielgerichtet gesteuert wird. Die Stadt hat in den letzten Jahren umfangreiche Flächen über die BEG erworben und darauf u.a. das Park-Ride-Angebot erweitert.
Schlüsselposition für Meckenheim
In einem symbolischen Akt überreichten Geschäftsführer Thomas Lennertz und Projektleiter Carsten Kirchhoff (BEG) der Stadt Meckenheim das historische Bahnhofsgebäude: Jetzt halten Bürgermeister Bert Spilles und Beigeordneter Detlev Koch den Schlüssel in der Hand, um den Bahnhofsbereich zu einem ansprechenden Eingangsbild zur Stadt aufzuwerten und ein städtebauliches Gesamtkonzept umzusetzen – der neue Investitionsschwerpunkt soll das Bindeglied zum kommunalen Prestigevorhaben „nördliche Stadterweiterung“ schaffen.
Die Kommune hat ein Gesamtpaket von 20.000 Quadratmeter erworben: Es umfasst das Empfangsgebäude mit über 5.300 qm Flächen im direkten Bahnhofsumfeld sowie weitere 5.500qm im Bereich der geplanten, nördlichen Stadterweiterung. Das gemeinsam ausgearbeitete städtebauliche Konzept bekommt Realisierungshilfe vom Land: 85% der Kosten für die neue Park&Ride-Anlage werden z.B. über den Zweckverband Nahverkehr Rheinland gefördert.
Der schnelle Startschuss zur Umsetzung konnte durch das engagierte Zusammenspiel aller Beteiligten erfolgen: Nachdem die Stadt Meckenheim die grundlegende BEG-Konsensvereinbarung unterzeichnet hatte, hat die BEG in einem transparenten Prozess die Steuerung der Technik-Termine mit den zuständigen DB-Fachdiensten, der gutachterlichen Altlasten- und Abfallerkundungen, des Förderkonzepts, der Planung zur Stellwerks-Verlagerung sowie der Erstellung von Wert- und Baugutachten übernommen.
Flächenpool NRW: Klares Ausschussvotum in Nordwalde
Der Flächenpool NRW ist ein neues Instrumentarium der Landesregierung, um die Wiedernutzung brach gefallener Flächen voranzutreiben und den Freiraumverbrauch deutlich zu reduzieren. Mit der Ausformung und Anwendung des Flächenpools sind die landesbeteiligten Gesellschaften NRW.Urban und BEG beauftragt. Die Münsterländer Gemeinde Nordwalde ist die Kleinste von insgesamt zehn Pilotkommunen. Nach ersten Vorgesprächen in der Verwaltung, haben Geschäftsführer Thomas Lennertz (BEG) und Projektleiter Henk Brockmeyer (BEG) die Flächenpool-Strategie für Nordwalde am 18.02.2010 dem Planungsausschuss vorgestellt.
Im Kern geht es um das Angebot seitens des Flächenpools, in enger Zusammenarbeit mit Kommunalplanung und Eigentümern realistische Nutzungsperspektiven für „Problemflächen“ zu entwickeln und zu vereinbaren – vorausgesetzt, die Gemeinde ist dazu bereit, dem Innenbereich ausdrücklich Vorrang vor einer weiteren Entwicklung im Außenbereich einzuräumen. Die Leistungen des Flächenpools bezuschusst das Land, hinzu kommt eine anteilige und stufenweise Refinanzierung durch die Kommune und die Eigentümer. Für die Pilotphase wurden in Nordwalde zunächst ca. 6 Hektar Brachflächen verteilt auf 4 Standorten im Stadtgebiet ausgewählt. Im Anschluss an die Präsentation des Flächenpools NRW, sprach sich der Ausschuss einstimmig für eine Unterzeichnung der, für das weitere Verfahren maßgeblichen, Konsensvereinbarung aus. Fraktionenübergreifend herrschte Zufriedenheit über die Pilotphasen-Beteiligung und den damit verbundenen Chancen für die künftige städtebauliche Entwicklung Nordwaldes.
Startschuss am Güterbahnhof Lippstadt
Die Realisierungsphase für das Projekt "Neues Einkaufen südliche Altstadt" in Lippstadt läuft an. Der Stadtrat stimmte Ende Dez. 2009 dafür, das rund 35.000 qm große Güterbahnhofs-Gelände, nebst weiteren Flächen im Stadtgebiet, von der BahnflächenEntwicklungsGesellschaft NRW mbH (BEG) zu erwerben. Die BEG hatte zuvor gemeinsam mit der Stadt Lippstadt im Rahmen eines städtebaulichen Wettbewerbs die Planungsperspektiven geklärt sowie gutachterlich die Kosten für die Maßnahmen ermittelt, die erforderlich sind, um die Fläche der kommunalen Planungshoheit zuzuführen.
Die Stadt Lippstadt wird in einem europaweiten, zweistufigen Verfahren einen Investor für das geplante Einzelhandelsprojekt suchen. Die Fläche wird unter Inanspruchnahme von Städtebauförderungsmitteln neu erschlossen. Damit werden auch die Anstrengungen der Stadt Lippstadt unterstützt, die Altstadt durch die Aufwertung der innerstädtischen Randlage zu stärken und einen städtebaulichen Zusammenhang zur Fußgängerzone zu erzeugen. Ein Zuwendungswendungsbescheid des Landes in Höhe von 804.000 Euro liegt bereits vor.
Die Stadt Lippstadt wird in einem europaweiten, zweistufigen Verfahren einen Investor für das geplante Einzelhandelsprojekt suchen. Die Fläche wird unter Inanspruchnahme von Städtebauförderungsmitteln neu erschlossen. Damit werden auch die Anstrengungen der Stadt Lippstadt unterstützt, die Altstadt durch die Aufwertung der innerstädtischen Randlage zu stärken und einen städtebaulichen Zusammenhang zur Fußgängerzone zu erzeugen. Ein Zuwendungswendungsbescheid des Landes in Höhe von 804.000 Euro liegt bereits vor.
Rheinischer Esel: AlleenRadwege-Bau beginnt
Die alte Bahntrasse „Rheinischer Esel“ wird bis zum Sommer 2011 Witten und Bochum-Langendreer als Radweg verbinden. Dieser Lückenschluss für das vorhandene Radwegenetz entsteht auf einer Länge von 5,6 Kilometern und ist mit 2,5 Millionen Euro förderfähig aus dem Handlungsprogramm Alleenradwege NRW. Rechzeitig vor der Nistschutzzeit, in der nicht mehr gerodet werden darf, beginnt nun der Freischnitt vom Pflanzenwuchs. Mit der Aktivierungshilfe durch die BEG NRW sowie dem Engagement der Wittener und Bochumer Verwaltungsspitze, konnte die Umsetzung nur 18 Monate nach der Auftaktpräsentation durch die BEG im Rat der Stadt Witten beginnen. Die Wahrung erhaltenswerter Bahnrelikte ist ein Standard, den das Alleenradwegeprogramm einfordert und der den Freizeitwert der neuen Infrastruktur zusätzlich steigern wird. [Bildquelle: www.derwesten.de vom 12.01.2010]
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