Nicht bundeseigene Eisenbahn investiert auf BEG-Fläche

Hagen. Investitionen in einer Gesamthöhe von 10 Mio. Euro hat die Ansiedlung der Abellio Rail NRW, einem Tochterunternehmen der Abellio Deutschland, auf einem 12.000 qm großen Gelände in Hagen-Eckesey mit sich gebracht. Mit der Fertigstellung einer neuen, 105 Meter langen Werkstatthalle ist das Areal inzwischen vollkommen renoviert und umgebaut. In der Halle sollen die Züge gewartet und repariert werden, die u.a. zwischen Hagen, Siegen, Essen, Bochum und Gelsenkirchen verkehren. Die Einweihungsfeier in der vergangenen Woche bleibt den Rednern, Mitarbeitern und geladenen Gästen wie dem BEG-Geschäftsführer Volker Nicolaus wahrscheinlich durch das erste Einrollen eines Abellio-Zuges – durch eine Kartonwand – in guter Erinnerung.

Die Abellio hat in den vergangenen Jahren in Gelände, Gebäude, Zuwegung und Infrastruktur investiert – doch keinesfalls minder wichtig: Rd. 50 neue Arbeitsplätze sind am Betriebssitz in Hagen bereits entstanden. „Und noch in diesem Jahr werden wir Schulabgängern Ausbildungsplätze in der Instandhaltung und im Eisenbahnbetrieb anbieten“ konnte Abellio Rail NRW-Geschäftsführer Ronald Lünser bekannt geben. Der zuletzt amtierende Vorsitzende des Ausschusses für Bauen und Verkehr im Landtag NRW, Wolfgang Röken, betonte vor Ort: „Die Abellio leistet einen ganz wichtigen Beitrag zum Erhalt und zur Fortentwicklung unseres vielfältigen Verkehrssystems in NRW. NRW braucht solche Unternehmen.“ Daher waren die Landespolitik und die BEG NRW seinerzeit beim Erwerb der erforderlichen Flächen aus dem Eigentum der DB AG gerne behilflich, so Röken weiter.

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