Der Flächenpool NRW in wissenschaftlicher Betrachtung

Das Instrument Flächenpool NRW und die „Möglichkeiten eines eigentümerorientierten Verfahrens zur Brachflächenaktivierung für die Innenentwicklung“ wurden zum fachlichen Erkenntnisinteresse im Rahmen einer Diplomarbeit von Konstantin Klein an der Fakultät Raumplanung der TU Dortmund. Diese ist unlängst von Prof. Dr. Sabine Baumgart und Dipl. Ing. Thomas Lennertz begutachtet und mit der Note 1,3 beurteilt worden. Inwieweit der Verfahrensansatz des Flächenpool NRW geeignet ist, Flächeneigentümer für eine Zusammenarbeit zu gewinnen und wie es gelingt, mit allen Akteuren gemeinsame Entwicklungsperspektiven für die betrachteten Brachflächen zu erarbeiten, durchzieht die Arbeit als zentrale Fragestellung.

Von besonderem Interesse für die Projektverantwortlichen seitens des Flächenpool NRW sind dabei Kleins Schlussfolgerungen aus dem empirischen Teil seiner Arbeit, für den er Interviews mit Eigentümern und Kommunalvertretern verschiedener Pilotkommunen geführt und ausgewertet hat. Dezidiert heraus gearbeitet hat er beispielsweise die unterschiedlichen – quantitativen wie qualitativen – Informationsbedürfnisse auf Eigentümerebene. Seine Schlussfolgerung daraus bestätigt die Dialogorientierung des Flächenpool NRW: Kommunikationsprozesse sind geeignet, um Dynamik selbst in komplexe Konstellationen bei der Flächenreaktivierung zu bringen und von allen Akteuren mit getragene Entwicklungen in Gang zu setzen – es zahlt sich dementsprechend im Projekterfolg aus, die moderativen und mediativen Phasen weiter zu stärken und auszuformen. [zur BEG-Startseite]

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