Gelungene Fahrt zu Projekten der Quartiers- und Flächenentwicklung, der Empfangsgebäudesanierung, des Infrastruktur- und Alleenradwegebaus...

Zufriedene Referenten, Teilnehmer und Organisatoren hat die Fachexkursion an den Niederrhein hinterlassen, zudem eine Fülle von Impressionen - wie unsere Bilderauswahl zeigt. Gemeinsame Veranstalter waren das  nun offiziell beendete Forum Bahnflächen NRW und die BEG NRW.

Am Standort Geldern begrüßte  Bürgermeister Ulrich Janssen die Anwesenden, dann eröffneten der Bau- und Verkehrsminister Michael Groschek, für den DB-Konzern Peter Müllerleile, der Forumsvorsitzende Bürgermeister Jenz Rother und BEG-Geschäftsführer Thomas Lennertz mit Ihren Beiträgen die Veranstaltung. Das Finanzamt Geldern, in dessen Konferenzraum die Exkursion ihren inhaltlichen Ausgangspunkt nahm, steht zugleich als Pionierbau für die Bahnflächen- und Quartiersentwicklung jenseits der Schiene. Rundgänge entlang des Baugebietes "Nierspark", durch die besonders illuminierte Personenunterführung bis hin zum Empfangsgebäude und dem Bahnsteig führten die Teilnehmer  von der Vergangenheit bis in die Zukunft. Möglich wurde dieses mit Hilfe von Präsentationen zur Vorher-Situation und Planmaterial auf Tablet-Computern, die den Teilnehmern vorab ausgehändigt wurden.

In Begleitung von Staatssekretär Gunther Adler und Bürgermeister Dr. Axel Stibi lag das technisch unterstützte Augenmerk in Kevelaer besonders auf dem sanierten Empfangsgebäude, dem baukulturellen Anspruch der Personenüberführung und kontinuierlich auf Fragen des Fördermanagements, dessen "Kombinations-Erfolge" im Bereich der Bahnhofsentwicklung und den noch bestehenden Herausforderungen.

In Kleve weihten Staatssekretär Adler und Bürgermeister Theodor Brauer gemeinsam mit den Exkursionsteilnehmer ein neues Teilstück des Alleenradweges Xanten-Kleve entlang des Bahnhofs sowie die frisch fertig gestellte Park&Ride-Anlage feierlich ein. Nach einem kurzen Exkurs zu einem der Flächenpool NRW-Pilotstandorte nahm der informationsreiche Tag seinen Ausklang mit einer gemeinsamen Draisinenfahrt nach Kranenburg. Bei der "Grenzland-Drainsine" handelt es sich um ein hervorragend angenommenes Freizeit- und Tourismusangebot, das einstmal mit der BEG auf den Weg gebracht wurde.

Sowohl seitens der Landes- als auch DB-Spitze wurden im Rahmen der Veranstaltung die Ansichten bekräftigt, NRW nehme im Umgang mit den nicht betriebsnotwendigen Bahnflächen und -gebäuden eine Vorreiterrolle ein und dem Engagement des Landes gelte ein bundesweiter Vorbildcharakter. [zur BEG-Startseite]

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