Witten – Drei Könige: Beispielhafte Gewerbe-Baulandentwicklung an der Schiene

v.l.n.r.: MdL Nadja Büteführ, Niederlassungsleiter Karl-Heinz Behrens (Deutsche Post/ DHL), Geschäftsführer Henk Brockmeyer (BEG), Ministerin Ina Scharrenbach (MHKBG), Bürgermeisterin Sonja Leidemann, Stadtbaurat Stefan Rommelfanger (Stadt Witten), Geschäftsführer Franz Meiers (NRW.URBAN), Amtsleiterin Anja Reinken (Stadt Witten)
Auf geschichtsträchtigem Boden gaben Ministerin Ina Scharrenbach und Bürgermeisterin Sonja Leidemann gemeinsam mit der Deutschen Post AG ein feierliches Startsignal für die Zukunft – der Weg dorthin war zeitweise ein Kraftakt. Von jeher sind Informations- und Warenaustausch das Herzstück einer florierenden Wirtschaft. Die Deutsche Post AG betreibt diesen Austausch wie kein anderes Unternehmen in Deutschland und zieht nun mit einem modernen Verbund-Zustellstützpunkt auf eine Fläche im Herzen der Stadt Witten – und schafft zusätzliche Arbeits- und Ausbildungsplätze.

Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, eröffnete das neue Gewerbegebiet „Drei Könige“ am 16. Januar 2020 gemeinsam mit Bürgermeisterin Sonja Leidemann, Stadtbaurat Stefan Rommelfanger, Karl-Heinz Behrens, dem Leiter der Niederlassung Essen der Deutschen Post AG sowie BEG-Geschäftsführer Henk Brockmeyer feierlich. Zu Gast waren zahlreiche Projektbegleiter seitens der Landes- und Kommunalpolitik, der Landestochter NRW.URBAN, der Stadtverwaltung, des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe und künftige Investoren. Von dem insgesamt 31.000 Quadratmeter großen, einzigartigen Gewerbegebiet mit „archäologischem Fenster“ sind aktuell bereits zwei Drittel vermarktet.

„Brachflächen sind offene Wunden in den Herzen unserer Städte. Ihre Wiederbelebung ist ein verbindendes Ziel des Landes und der Kommunen. In Witten ist eine große Herausforderung bewältigt worden: Nach unterschiedlichen intensiven früheren Nutzungen ist jetzt viel Bauland in guter Lage verfügbar. Das hat die Stadt allein nicht geschafft, sondern Unterstützung durch die Städtebauförderung und Bahnflächenentwicklung bekommen. So kann es gehen: Hand in Hand – und dann entsteht auf einem traditionsreichen Standort eine moderne Nutzung“, erläuterte Ministerin Scharrenbach.

„Drei Könige“ florierte bereits im 19. Jahrhundert mit beginnender Industrialisierung und beherbergte die die beiden Hüttenwerke Steinhäuser und Bessemer Hütte. Nach dem Niedergang der Schwerindustrie wurde der insgesamt rund 50.000 Quadratmeter große Standort bis in die 1980er Jahre eisenbahnbetrieblich genutzt.

Bürgermeisterin Leidemann freute sich sehr über den Zuspruch für diese zukunftsgerechte wie nachhaltige Flächenpolitik der Stadt Witten. „Wir als Stadt Witten haben mit der BEG als Partnerin auf unserer Seite frühzeitig erkannt, wie wichtig es ist, Brachflächen im städtischen Konzept zu nutzen, einer weiteren Versiegelung der Landschaft vorzubeugen und damit zukunftsorientiert zu handeln.“ Nicht nur „Drei Könige“, auch das Erfolgsprojekt „Rheinischer Esel“, der komfortable Radweg nach Bochum sowie das Ärztezentrum auf dem Areal des ehemaligen Güterbahnhofs Witten-Ost seien angegangen worden. „Am heutigen Tag können wir vermelden, dass in den letzten 20 Jahren alle größeren brach gefallenen Flächen in Witten reaktiviert wurden“, erklärte Stadtbaurat Rommelfanger.  [zur BEG-Startseite]

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