Treffen Sie uns auf EXPO REAL 2019!

Die Nutzung und Aktivierung von Bauland an der Bahn ist aktueller denn je. Projektleiter der BEG für Ihre und unsere Projekte rund um Bahnflächen und Bauland an der Schiene treffen Sie auch in diesem Jahr wieder auf der Expo Real am 07. und 08. Oktober 2019 in München. Für Terminvereinbarungen, insbesondere mit BEG-Geschäftsführern Henk Brockmeyer und Thomas Lennertz, setzen Sie sich gerne im Vorfeld mit uns in Verbindung: Per E-Mail oder telefonisch unter 0201 747 66-0.

Besonders möchten wir Sie auf das Programm am Gemeinschaftsstand B1.321 seitens NRW.URBAN, NRW.BANK, NRW.INVEST, Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW,  Architektenkammer NRW und VdW Rheinland hinweisen und freuen uns auf Ihren Besuch!


Nachhaltige Baulandmobilisierung und Bodenpolitik
Montag, 7. Oktober 2019, 12 Uhr

Lösungen für die Wohnungsknappheit zu finden ist eine gemeinsame Aufgabe von Land und Kommunen – welche Vorstellungen und Anforderungen sehen Kommunen und welche Maßnahmen bietet das Land?

Diskussionsteilnehmer
  • Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW 
  • Ludger Kloidt, Geschäftsführer NRW.URBAN
  • Thomas Lennertz, Geschäftsführer BEG NRW
  • Matthias Peck, Beigeordneter für Wohnungsversorgung, Immobilien und Nachhaltigkeit der Stadt Münster
  • Stefan Raetz, Bürgermeister Stadt Rheinbach, Vorsitzender Forum Baulandmanagement und Beiratsmitglied Bau.Land.Partner

Bau.Land.Partner: Standorte aktivieren, Konsens erreichen, Perspektiven entwickeln
Dienstag, 8. Oktober 2019, 10 Uhr

Der Schlüssel zur Aktivierung brachliegender Flächen liegt im Dialog, in der Berücksichtigung aller Interessen. Wie hilft Bau.Land.Partner, Entwicklungshemmnisse auszuräumen und Lösungen zu finden, wo zuvor keine absehbar waren?
  • Dr. Jan Heinisch, Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW
  • Franz Meiers, NRW.URBAN
  • Henk Brockmeyer, Geschäftsführer BEG NRW


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Landesinitiative Bauland an der Schiene: Weitere Termine verfügbar, erste Rahmenplanungen starten

Mehr Flächen in nahverkehrs-freundlichen Lagen für eine Wohnbaunutzung verfügbar zu machen, ist das Gebot der Stunde, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Um mit allen Entscheidungsträgern am Runden Tisch über solche Flächenpotenziale zu sprechen, möchten wir Sie an die Einladung zum Baulandgespräch  erinnern! Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen (MHKBG) wird sich an allen Standorten, an denen sich Wohnbauentwicklung einvernehmlich als planerische Option erweist, zu 50 % an den Kosten von Rahmenplanungen oder Strukturkonzepten beteiligen. Zur Vereinfachung der Leistungsinanspruchnahme nach europäischer Vergabeordnung wurde der Ausschreibungsprozess landesseitig übernommen, sodass die Städte und Gemeinden nun ohne weiteren Vergabeaufwand ein Büro aus einem leistungsstarken Pool von zehn etablierten Planungsbüros wählen und direkt beauftragen können.

Bislang wurden bereits über 70 Gespräche mit interessierten Städten und Gemeinden aus allen Regionen des Landes geführt, um Baulandpotenziale im Umkreis von bis zu 3 Kilometer um Haltepunkte des Schienenpersonenennahverkehrs gemeinsam zu erörtern. Die gesprächsteilnehmenden Institutionen sind: Die jeweilige Stadt / Gemeinde, ggfls. Kreis • Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen • Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen • Bezirksregierung bzw. Regionalverband Ruhr • Zweckverbände Nahverkehr • DB Station & Service AG • DB Immobilien • Region Köln/Bonn e.V. • BEG NRW

Für die vorausschauende Verzahnung von Mobilität und Siedlungsentwicklung ist der Austausch mit den Zweckverbänden und der Deutschen Bahn von besonderer Bedeutung: Für die verkehrlichen Machbarkeitsstudien zum Ausbau von Strecken (Taktungen, Elektrifizierung, etc.) sind die Ein- und Aussteigerpotenziale zentral. Der Wissenstransfer von möglichen weiteren Baulandpotenzialausweisungen in der Nähe von Haltepunkten – inklusive einer ersten fachkundigen Einschätzungen von den Bezirksregierungen bzw. dem Regionalverband Ruhr – kann die Beurteilung der Machbarkeit und damit den Weg zur Mobilitätswende Schritt für Schritt positiv beeinflussen. Interessierte Kommunen, die diese Chance nutzen möchten, finden online die aktuell noch verfügbaren  Termine: www.baulandbahn.nrw 

Das MHKBG hat die Landesinitiative "Bauland an der Schiene“ 2018 ins Leben gerufen und sämtliche Unterstützungsangebote für die Mobilisierung von Flächen an der Bahn als „Bau.Land.Bahn“-Werkzeuge nochmals gebündelt und gestärkt (wie berichtet).  [zur BEG-Startseite]

Start der Abrissarbeiten für Solinger Hotelneubau

Am Solinger Hauptbahnhof tun sich seit Tagen neue Perspektiven auf. Denn nachdem im Frühjahr bekannt geworden ist, dass auf der Rückseite des Bahnhofs bis zum Jahr 2021 ein modernes Mittelklasse-Hotel mit knapp 160 Betten entstehen soll (wie berichtet 04/2019), haben nun die vorbereitenden Arbeiten für das Hotelprojekt begonnen. 

Der erste Teil des alten Gebäudes an der Ostseite des Hauptbahnhofs ist abgebrochen. Trotz der noch ausstehenden Baugenehmigung ist die Hoteleröffnung für Mitte 2021 vorgesehen. Nach Aussage der Stadtverwaltung ist das Baugenehmigungsverfahren auf gutem Weg und wird vermutlich auch keine Auswirkung auf den geplanten Baubeginn des 20 Millionen Euro Projektes noch im ersten Quartal des kommenden Jahres haben. An der Ostflanke des Hauptbahnhofs klafft mittlerweile eine nicht mehr zu übersehende Lücke. Denn wie das für den Hotelneubau verantwortliche Architekturbüro mitteilte, wurde zuletzt der erste Teil eines alten Gebäudes abgerissen. „Wir liegen voll und ganz im Zeitplan“, ließ das Unternehmen jetzt verlauten. 

Das Hotelprojekt ist ein integraler Bestandteil in dem Bestreben, das Viertel östlich des Solinger Hauptbahnhofs nachhaltig aufzuwerten. In den zurückliegenden Jahren verlegte bereits der Software-Entwickler Codecentric seinen Hauptsitz nach Ohligs-Ost. Und erst vor wenigen Wochen, Anfang Juli, wurde im alten Kugelgasbehälter das neue Galileum seiner Bestimmung übergeben. Das nach Angaben der Betreiber modernste Planetarium mit angeschlossener Sternwarte in Deutschland soll in Zukunft viele zusätzliche Besucher nach Solingen locken – diese könnten dann idealerweise in dem neuen Hotel übernachten – neben den zahlreichenden Geschäftsreisenden, der eigentlichen Hauptzielgruppe der Betreiber. [zur BEG-Startseite]