Einladung & Programm: Bauland-Dialog NRW 2019 – (Bau)Land in Sicht?

In weiten Teilen des Landes Nordrhein-Westfalen ist Baulandmobilisierung das Gebot der Stunde, ganz besonders für den Wohnungsbau. Gleichzeitig ist die Fläche ein knappes Gut, mit dem sparsam umzugehen ist. Wie begegnet das Land Nordrhein-Westfalen den aktuellen Herausforderungen? Welche Unterstützungsangebote können Städte und Gemeinden abrufen, um neues Bauland für Wohnen und Gewerbe zu schaffen? Und wie lässt sich dabei der Freiraum schonen?
  • Termin: 8. Februar 2019
  • Veranstaltungsort: NRW.BANK, Kavalleriestraße 22, 40213 Düsseldorf
  • Zum Anmeldeformular

Programm

9.30 Uhr | Eintreffen der Teilnehmer

10.00 Uhr | Begrüßung und Einleitung

  • Moderation: Petra Voßebürger, IKU Dialoggestalter
  • Dietrich Suhlrie, NRW.BANK, Mitglied des Vorstandes

10.05 Uhr | Ministerinnen im Dialog

Bauland in Sicht! Impulse für eine verantwortungsvolle Flächennutzung im Spannungsfeld von Baulandmobilisierung und Freiraumwahrung:
  • Ministerin Ina Scharrenbach, Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen (MHKBG)
  • Ministerin Ursula Heinen-Esser, Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen  (MULNV)

10.25 Uhr | Kurzstatements

Bauland an den richtigen Stellen identifizieren und realisieren
  • Landesinitiative Bauland an der Schiene in Weilerswist
    Thomas Lennertz, BEG NRW
  • Flächenpool NRW in Eschweiler und Wenden
    Franz Meiers, NRW.URBAN
  • Kooperative Baulandentwicklung und Standortcheck Wohnen
    Ludger Kloidt, NRW.URBAN
  • Stadtentwicklung mit Bahnflächen in Münster
    Henk Brockmeyer, BEG NRW
  • Wohnraumförderung und Städtebauförderung in Recklinghausen
    Kay Noell, MHKBG NRW
  • „Moderne Schule“ und Kommunal Invest in Münster-Wolbeck
    Dr. Jörg Hopfe, NRW.BANK
  • Neues Land auf alten Flächen – Flächenrecycling und Altlastensanierung in Solingen
    Dr. Roland Arnz, AAV – Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung
  • Brachflächenerfassung am Beispiel Solingen
    Prof. Dr. Jens Utermann, MULNV
  • Forum Baulandmanagement NRW
    Bürgermeister Stefan Raetz, Stadt Rheinbach
10.40 Uhr | Flächenportal NRW und Baulandportal NRW: Beratung digital & analog

10.45 Uhr | Speed-Consulting

11.15 Uhr | Foren und Beratung

Forum A1: Bauland identifizieren
Thomas Lennertz, BEG NRW
(Moderation)

Landesinitiative Bauland an der Schiene, Dr. Jan Hogen, MHKBG NRW

Flächenpool NRW, Heinz Weifels, NRW.URBAN, Barbara Eickelkamp, BEG NRW

Standortcheck Wohnen, Jens Kohnen, NRW.URBAN

Stadtentwicklung auf Bahnflächen, Henk Brockmeyer, BEG NRW

Brachflächenerfassung, Klaus-Jürgen Berief, Plan-Zentrum Umwelt GmbH

Forum Baulandmanagement NRW
Forum B1: Bauland realisieren
Franz Meiers, NRW.URBAN
(Moderation)

Neues Land auf alten Flächen, Dr. Roland Arnz, AAV, Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung

Kooperative Baulandentwicklung, Ludger Kloidt, NRW.URBAN

Wohnraumförderung, Kay Noell, MHKBG

Städtebauförderung, Christian Meyer, MHKBG NRW

Finanzierung kommunaler Infrastruktur, Thomas Kull, NRW.BANK

12.30 Uhr | Speed-Consulting und Mittagsimbiss

13.15 Uhr | Foren und Beratung

Forum A2: Bauland identifizieren
Thomas Lennertz, BEG NRW
(Moderation)

Landesinitiative Bauland an der Schiene, Dr. Jan Hogen, MHKBG NRW

Flächenpool NRW, Heinz Weifels, NRW.URBAN, Barbara Eickelkamp, BEG NRW

Standortcheck Wohnen, Jens Kohnen, NRW.URBAN

Stadtentwicklung auf Bahnflächen, Henk Brockmeyer, BEG NRW

Brachflächenerfassung, Klaus-Jürgen Berief, Plan-Zentrum Umwelt GmbH

Forum Baulandmanagement NRW
Forum B2: Bauland realisieren
Franz Meiers, NRW.URBAN
(Moderation)

Neues Land auf alten Flächen, Dr. Roland Arnz, AAV Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung

Kooperative Baulandentwicklung, Ludger Kloidt, NRW.URBAN

Wohnraumförderung, Kay Noell, MHKBG

Städtebauförderung, Christian Meyer, MHKBG NRW

Finanzierung kommunaler Infrastruktur, Thomas Kull, NRW.BANK

14.45 Uhr | Resümee und Ausblick im Kurzinterview

Rudolf Graaff, Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen

Individuelle und fallbezogene Kurzberatung finden Sie parallel zu den Foren und in den Pausenzeiten hier:

10.15 - 15.15 Uhr | Speed-Consulting

  • Flächenpool NRW (Peter Driesch, NRW.URBAN, André Stangier, BEG NRW)
  • Kooperative Baulandentwicklung (Dr. Franz-Josef Lemmen, NRW.URBAN)
  • Landesintiative Bauland an der Schiene (Jennifer Matthäus, BEG NRW)
  • Stadtentwicklung auf Bahnflächen (Carsten Kirchhoff, Uwe Käbe, BEG NRW)
  • Flächenrecycling und Altlastensanierung (Dr. Andrea Holzapfel, Ann-Katrin Stolze, Sabine Schidlowski-Boos, AAV)
  • Standortcheck Wohnen (Kirsten Liene, NRW.URBAN)
  • Wohnraumförderung (Rainer Janssen, MHKBG NRW)
  • Städtebauförderung (Cord-Rüdiger Carl, MHKBG NRW)
  • Förder- und Finanzierungsberatung (Hans Borchart, Tobias Maatz, NRW BANK)
  • Brachflächenerfassung (Dr. Heinz Neite, LANUV)
  • Unterstützungsangebote Klimaanpassung (Dr. Nicole Müller, LANUV)
  • Projekt-Check - Flächenplanungen vorprüfen (Dr. Andrea Dittrich-Wesbuer, ILS)

Anmeldung

Der Bauland-Dialog NRW 2019 richtet sich an alle, die Stadtentwicklung in den nordrhein-westfälischen Kommunen mitgestalten und verantworten. Ihre Fragen an uns: Wir möchten uns mit Ihnen über Herausforderungen und Lösungen austauschen und uns dabei möglichst auf die tatsächlichen Fragen und Probleme bei Ihnen vor Ort beziehen.
  • Schreiben Sie uns bitte auf, für welche Frage Sie aktuell eine Lösung suchen, wenn es darum geht, Bauland zu identifizieren, Standorte zu prüfen, zu untersuchen und beteiligte Akteure zu moderieren.
  • Schreiben Sie uns bitte ebenfalls auf, für welche Frage Sie aktuell eine Lösung suchen, wenn es darum geht, Bauland zu realisieren, zu planen, zu erschließen und zu finanzieren.
Wir möchten Sie einladen, uns Ihre Fragen über die Anmeldeplattform mit in die Vorbereitung zu geben!

Veranstalter

Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW, NRW.BANK, NRW.URBAN, BEG NRW, AAV - Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung und Forum Baulandmanagement NRW in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW

Ihre Ansprechpartnerinnen

Grundstücksvergabeverfahren für Nahversorgungszentrum 6 Seen Wedau

Das Grundstücksvergabeverfahren für das geplante Nahversorgungszentrum südlich der Wedauer Brücke ist seit Anfang Dezember im Gange - in Kürze wird mit der Auswertung der Bewerbungsunterlagen begonnen. 

Aus Gründen der Qualitätssicherung hat der Grundstückseigetümer sich dazu verpflichtet, die Vergabe von Bauvorhaben in wettbewerbsähnlichen Verfahren oder Wettbewerben durchzuführen, bei dem in Konkurrenz verschiedener Investoren sowie Architekturentwürfe eine Auswahlmöglichkeit besteht. Im Gegenzug wurde auf gestalterische Festsetzungen im Bebauungsplan weitestgehend verzichtet. 

Das Grundstücksvergabeverfahren für das neue Nahversorgungszentrum bildet den Auftakt zur Realisierung dieses bedeutenden Stadtentwicklungsprojekts. Das Nahversorgungszentrum wird als Zentrum für das neue 6-Seen-Quartier, aber auch für Wedau und Bissingheim dienen und die städtebauliche und gestalterische Visitenkarte des Projektes sein. Der über dieses Verfahren gesuchte Entwurf sollte daher hohe Ansprüche an Gestaltung, Architektur, Einbindung in Umgebung, Integration von Platz- und Grünflächen etc. erfüllen. Die prägenden Bestandsbauten (historisches Stellwerk und BASA Gebäude) sollen sinnvoll in den Entwurf integriert werden. Mit der Realisierung des Nahversorgungszentrums durch den Investor soll im Jahr 2021 begonnen werden. Weitere Informationen zum Projekt 6 Seen Wedau finden Sie unter www.6-seen-wedau.de. [zur BEG-Startseite]

Weiteres Trassenteilstück in Gelsenkirchen wird offiziell Bestandteil des Radschnellwegs Ruhr

Mit einer Länge von insgesamt rund 101 Kilometern soll der Radschnellweg Ruhr (RS1) zukünftig von Duisburg über Mülheim, Essen, Gelsenkirchen und Bochum bis nach Hamm führen und wird so nach seiner Fertigstellung insgesamt zehn Stadtzentren verbinden. Mehr als 1,6 Millionen Menschen leben im engeren Einzugsbereich der geplanten Trasse, so das Ergebnis einer Machbarkeitsstudie des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Die Experten des RVR gehen davon aus, dass täglich zwischen 1.000 und 2.000 Radfahrer den Radschnellweg auf Gelsenkirchener Stadtgebiet befahren werden. 

Umso erfreulicher, dass jetzt – neben zahlreichen bereits realisierten Teilstücken – ein weiterer 2,1 Kilometer langer Streckenabschnitt des RS1 in Gelsenkirchen Ückendorf kurz vor der Umsetzung steht: Am 19. Dezember wurde der Kaufvertrag zwischen DB AG und Landesbetrieb Straßenbau NRW (Straßen.NRW) über ein weiteres rund zwei Kilometer langes Teilstück in Gelsenkirchen-Ückendorf zwischen B 227 und Ückendorfer Straße beurkundet und damit auch der Grundstein für dessen Bau gelegt. Der RS1 wird als Kooperationsprojekt von DB Immobilien und BEG NRW gemeinsam begleitet. 

Die BEG untersuchte die technische Machbarkeit des Projektes und beauftragte für das insgesamt 5,8 Hektar umfassende Liegenschaftspaket neben der Wertermittlung auch vier Brückengutachten - dies alles erfolgte in enger Abstimmung mit DB Immobilien und Straßen.NRW als Träger der Maßnahme. Auf Gelsenkirchener Gebiet sind insgesamt fünf Zufahrten zwischen Hattinger Straße und Ückendorfer Straße vorgesehen. Der Verkauf des direkt anschließenden Streckenabschnitts von der Ückendorfer Straße bis zur A40 in Bochum soll in diesem Jahr erfolgen. [zur BEG-Startseite]