BEG-Team macht sich fit für Notfälle und lebensbedrohliche Situationen

Fit für den Fall von medizinischen Notfällen fühlt sich ab sofort das Team der BEG, nachdem es einen eintägigen Erste-Hilfe-Kurs im Rahmen einer Inhouse-Fortbildung absolvieren durfte. Fast die gesamte Belegschaft nahm das Angebot dankend an, die zumeist weit zurückliegenden Kenntnisse zum Thema Erste Hilfe aufzufrischen bzw. professionell zu vertiefen. 

Von den grundsätzlichen Anforderungen an den Ersthelfer über Maßnahmen bei Bewusstlostigkeit sowie Herz-Lungen-Wiederbelebung, korrekte Ausführung der stabilen Seitenlage bis zu allgemeinen Regeln und Maßnahmen zur Wundversorgung erhielten die BEGler von der „Pro Life Gesellschaft für Notfall- und Gesundheitsschulungen“ wertvolle theoretische und praktische Einblicke. Dabei konnte jeder Mitarbeiter die wichtigsten Maßnahmen unter Anleitung selbst erproben. 

Abschließend wurden etwaige Berührungsängste gegenüber dem seit Jahren bei der BEG stationierten Defibrillator abgebaut. Alle Teilnehmer wurden in den Umgang mit dem „Schockgeber“, der die Chancen einer erfolgreichen Herz-Lungen-Wiederbelebung verbessert, detailliert eingewiesen, so dass sich die BEG-Besucher künftig (auch) in Sachen Notfallversorgung gut aufgehoben fühlen können. [zur BEG-Startseite]

Expo Real 2018: BEG-Gesprächsrunden rund um die Baulandaktivierung

Ministerin Ina Scharrenbach, MHKBG, Ute Möbus, Vorstand DB S&S und Thomas Lennertz, Geschäftsführer BEG NRW, sehen Vorteile für alle in mehr Bauland an der Schiene und besprechen den Weg dorthin (Moderation: Petra Voßebürger, 2.v.l.)

Die hohe städtebauliche Qualität und der Vermarktungsstart für das Großprojekt sind die Themen von Staatssekretär Dr. Jan Heinisch, MHKBG, Ute Möbus, Vorstand DB S&S und Oberbürgermeister Sören Link, Stadt Duisburg

Franz Meiers, NRW.URBAN, Hermann Gödde, Beigeordneter der Stadt Eschweiler, Rita Schulde Böeing, Erste Beigeordnete der Stadt Hamm, Staatssekretär Dr. Jan Heinisch, MHKBG, Bernd Grotefeld, Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und Thomas Lennertz, BEG NRW, (v.l.n.r.) erklären das Zusammenwirken von Land, Kommunen und Grundstückseigentümern im Flächenpool NRW.

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Bauland an der Schiene: Anmeldung AB SOFORT für ALLE Kommunen der Regierungsbezirke Köln und Düsseldorf möglich!

Bebaubare Grundstücke sind ein Engpass beim Schaffen von mehr Wohnraum: 247 Städte und Gemeinden mit Haltepunkten an der Schiene haben die Einladung von Ministerin Ina Scharrenbach, Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, zu Baulandgesprächen an Haltepunkten der Schiene  erhalten:

1. Was ist terminvorbereitend erforderlich? Wenig! Wählen Sie über den Internet-Kalender einen der zur Verfügung stehenden Termine und übermitteln Sie uns spätestens 10 Tage im Voraus Ihren FNP.

2. Was sind die Hintergründe? Die Landesregierung legt besonderes Augenmerk auf die gezielte Entwicklung von bezahlbarem Bauland im Einzugsbereich von Haltestellen des schienengebundenen Personennahverkehrs (SPNV). Dies soll die angespannten Wohnungsmärkte ebenso wie den Verkehrsträger Straße entlasten. Integrierte Konzepte und kurze, fachübergreifende Abstimmungswege sollen den Umsetzungserfolg erhöhen. Die unmittelbare Erörterung von Entwicklungsmöglichkeiten im großzügigen Radius um Haltepunkte mit allen Beteiligten verkürzt die Abstimmungswege für verbindliche Entscheidungen. Dies betrifft die Siedlungsentwicklung, aber auch die Feststellung von infrastrukturellen Investitionsbedarfen und die Berücksichtigung von Mobilitätskonzepten, die vor Ort mitgedacht und verfolgt werden. Die heutige Verzahnung von Fachplanungen und Flächenentwicklung entscheidet darüber, ob künftiges Mobilitätsverhalten auf die Schiene ausgerichtet wird. Deshalb müssen die Handlungsbedarfe systematisch erörtert und in den Fokus gerückt werden.

3. Welche Flächen kommen in die Betrachtung? Suchraum ist in der Regel der Ein-Kilometer-Radius um bestehende SPNV-Haltepunkte oder potenzielle DB-Haltepunkte mit Finanzierungsperspektive aus Landes- und Bundesmitteln oder der Stationsoffensive der DB S&S AG. Im Radius bis zu drei Kilometern findet die Qualität der intermodalen Anbindung an den Haltepunkt Berücksichtigung. Haltestellen an Überland-Straßenbahnen mit interkommunaler Verbindungsfunktion können in Ausnahmefällen zur gesamtstädtischen Priorisierung mitbetrachtet werden. Im Fokus sind dabei alle Flächen über ein Hektar Größe, bei denen die Stadt oder Gemeinde Chancen für eine weitere Siedlungsentwicklung bzw. eine Aktivierung im Zuge der Innenentwicklung sieht sowie Flächen, die im Blickfeld der Regionalplanungsbehörden sind.

4. Ist die Landesinitiative mit Fördermitteln ausgestattet? Das Land NRW fördert städtebauliche Rahmenplanungen zur Konkretisierung der Perspektiven für Siedlungsentwicklungen an Haltepunkten des SPNV. Bei Erforderlichkeit kann die BEG NRW 50 % der anfallenden Planungskosten sowie die Ausschreibung, Vergabe sowie Prüfung der Planungsleistungen übernehmen. Rahmenplanungen an Haltepunkten von Straßenbahnen sind nicht förderfähig.

5. Wer sitzt mit am Tisch? Optimalerweise die kommunale Bauderzernentin/ der Baudezernent in Begleitung der Kreisverwaltung; das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW; das Ministerium für Verkehr des Landes NRW; das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz; die Bezirksregierung/ Regionalplanung; der Zweckverband Nahverkehr bzw. Verkehrsverbund; die DB Station & Service AG; die DB Immobilien (Liegenschaften); die Region Köln/Bonn e.V. (bei Gesprächen im Regierungsbezirk Köln); die BEG NRW (Moderation und Gesamtkoordination). 

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.beg.nrw.de

Treffen Sie die BEG NRW auf der EXPO REAL 2018 !

Saniertes Empfangsgebäude Brühl (Foto: Stefan Klink)
Termine für Ihren Messekalender:

Mo, 08. Okt. 2018, 15.30 Uhr, Stand B2.120 (Deutsche Bahn AG):

Landesinitiative „Bauland an der Schiene“

Ministerin Ina Scharrenbach, Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, Ute Möbus, Vorstandsmitglied der DB Station & Service AG und Thomas Lennertz, BEG-Geschäftsführer, stellen die Landesinitiative „Bauland an der Schiene“ vor. Informieren Sie sich vor Ort oder nutzen Sie direkt den Internet-Kalender und vereinbaren einen der noch zur Verfügung stehenden Termine für ein Baulandgespräch!

Mo, 08. Okt. 2018, 16.00 Uhr, B2.120 (Deutsche Bahn AG):

6 Seen Wedau: Stadtentwicklung auf 90 Hektar Bahnfläche

Lassen Sie sich den aktuellen Stand der Entwicklung von 90 Hektar ehemaliger Bahnflächen in Duisburg-Wedau vorstellen! Dr. Jan Heinisch, Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link und Ute Möbus, Vorstandsmitglied der DB Station & Service AG, besprechen den Start des Investorenauswahlverfahrens für das Nahversorgungszentrum, mit dem vor allem das zukünftige, gemischt genutzte Stadtquartier mit bis zu 3.000 Wohneinheiten ein attraktives Angebot erhält.

Di, 09. Okt. 2018, 10.30 Uhr, Stand B1.321 (Gemeinschaftsstand Nordrhein-Westfalen):

Mit dem Flächenpool NRW neues Bauland ermöglichen

Wie können Sie mit dem Flächenpool NRW Flächenpotenziale im Innenbereich identifzieren, neue Nutzungsperspektiven entwickeln und umsetzen? Antworten liefern Dr. Jan Heinisch, Staatssekretär MHKBG NRW, Franz Meiers, Geschäftsführer NRW.URBAN und Thomas Lennertz, Geschäftsführer BEG NRW, im Gespräch mit Hermann Gödde, Technischer Beigeordneter Eschweiler, Rita Schulze Böing, Erste Beigeordnete Hamm und Bernd Grotefeld, Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA).

Individuelle Gesprächsvereinbarungen:

Telefonisch unter 0201 74766-0 oder per E-Mail info@beg.nrw.de

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Hauptbahnhof Münster Ostseite wird das „Hansator“ zur Stadt – Baugenehmigung erteilt

Auf der Projektfläche v.l.n.r: Henk Brockmeyer (BEG NRW), Bahnhofsmanager Michael Jansen (DB S&S), Volker Nicolaus (BEG NRW), Jan Grzesik und Christian Hehemann (beide Landmarken AG), Foto: Landmarken AG
Das „Hansator“ wird zukünftig den attraktiven Übergang zwischen Stadt und Schienenverkehr auf der Ostseite des Hauptbahnhofs bilden. Auf 8.200 m² Bahn- und Brachfläche entsteht ein gemischtes Stadtquartier mit anspruchsvoller Architektur und Flächen für Wohnen, Gastronomie, Handel und Hotelerie und setzt eine städtebauliche Klammer zur innenstadtzugewandten Bahnhofsseite.

Der neue Name unterstreicht nebst eigenem Logo die Verbindung des urbanen Hansaviertels mit dem Zentrum. Im Rahmen eines Pressetermins vor Ort am 19.09.2018 erläuterte der Kreis der Projektbeteiligten seitens der Stadt Münster, der Landmarken AG, der DB Station&Service und der BEG NRW den Projektfortschritt und verkündete den Eingang der Baugenehmigung. Die förmliche Freistellung der ehemaligen Bahnfläche von Bahnbetriebszwecken wurde kurz zuvor durch das Eisenbahnbundesamt erteilt.

Die Grundstücksgeschäfte für die Bahnhofs-Ostseite wurden zwischen der Stadt Münster, der Deutschen Bahn und der BEG NRW 2017 mit dem Projektentwickler Landmarken AG abgeschlossen; die Landmarken AG ging gemeinsam mit kadawittfeldarchitektur als Gewinner eines gemeinsamen Investorenauswahlverfahrens hervor (vgl. frühere Berichte). Unmittelbar nach Beendigung der Arbeiten auf der Westseite begann die Baustelleneinrichtung auf der Ostseite. Unerwartet hohen Aufwand erzeugte für die BEG NRW dabei zuletzt die Steuerung der Kampfmittelbeseitigungsmaßnahmen: Auf dem gesamten Gelände wurden hunderte Sondierungsbohrungen vorgenommen, die sich insbesondere im Böschungsbereich aufgrund konkreter Verdachtspunkte technisch sehr anspruchsvoll gestalteten - Rampen mussten gebaut und Fahrleitungsmasten versetzt werden. Die letzten Auswertungsergebnisse stehen noch aus, so dass die Baugrube voraussichtlich im ersten Quartal 2019 vorbereitet sein wird.

In Summe zeigt sich im reibungslosen Ineinandergreifen aller Projektstufen einmal mehr die hohe Bedeutung des frühzeitigen und kontinuierlichen Dialogs aller Beteiligten. [zur BEG-Startseite]