Rahmenvertragsinitiative: Auftakt als Digitalkongress - online am 31. März 2020

In der Krise steckt auch die Chance, alte Denkmuster abzulegen und neue Wege auszuprobieren. So plant das MHKBG NRW zusammen mit NRW.URBAN und der BEG NRW den nächsten Meilenstein "Rahmenvertragsinitiative Bauleitplanung" als Digitalkongress, online am 31. März ab 13.00 Uhr.

Seien Sie dabei!

Weitere Informationen finden Sie hier.

Kontakt

Doris Kern, MHKBG, Referat 525
Tel. 0211/8618-5619
Doris.Kern[at]mhkbg.nrw.de

Organisation

Jennifer Freckmann, BEG NRW
Tel. 0211/74766-22
jennifer.freckmann[at]beg.nrw.de

Umgang mit Corona: Wir sind weiterhin für Sie erreichbar!

Das Coronavirus stellt auch unser Unternehmen vor enorme Herausforderungen. Derzeit hat der Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Projektpartnerinnen und Projektpartber die höchste Priorität. Deshalb haben wir viele Projekttermine und geplante Veranstaltungen vorerst ausgesetzt. Erforderliche Abstimmungen führen wir gerne über Telefon- oder Videokonferenzen durch und koordinieren diese auf Wunsch.

Nach wie vor sind wir erreichbar und ansprechbar. Wir nutzen flexible Arbeitsmodelle und stellen so sicher, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, bei denen dieses inhaltlich und fachlich möglich ist, auch von zu Hause oder unterwegs arbeiten können, so dass Sie uns weiterhin gut telefonisch oder per Email erreichen. Sollte die gewünschte Kontaktperson nicht verfügbar sein, gewährleisten wir, dass Ihre Nachricht an info@beg.nrw.de mit einer kurzen Schilderung Ihres Anliegens in jedem Fall bearbeitet wird. [zur BEG-Startseite]

Bauland an der Schiene – Update | Anmeldungen noch möglich

Von den im Rahmen der Landesinitiative „Bauland an der Schiene“ angeschriebenen 254 Kommunen haben sich bis dato 92 zum Baulandgespräch angemeldet, insgesamt 91 Gespräche haben zum jetzigen Zeitpunkt stattgefunden. Dabei wurden rund 570 potenzielle Entwicklungsflächen um insgesamt 175 Haltepunkte identifiziert, die zunächst im Hinblick auf Verfügbarkeit und Eignung für den Wohnungsbau untersucht werden müssen. Die Flächen bewegen sich dabei meist in einer Größenordnung zwischen einem und 35 Hektar. 

Aus den 91 geführten Baulandgesprächen resultierten bereits 140 Angebote für Rahmenplanungen bzw. Strukturkonzepte – davon sind 24 Rahmenplanungen sowie ein Strukturkonzept bereits in Bearbeitung, ausgeführt von den zehn Rahmenvertragspartnerbüros (siehe auch 07/2019). Freie Termine für Baulandgespräche 2020 finden sich im Onlinekalender der BEG.

In vielen Kommunen sind damit die ersten wichtigen Schritte mit Blick auf die Realisierung von qualitätsvollen Wohnbauprojekten an der Schiene in Nordrhein-Westfalen erfolgt. Alle bereits informierten Kommunen in Nordrhein-Westfalen haben im laufenden Jahr weiterhin die Möglichkeit, sich für ein Baulandgespräch anzumelden (hier). 

Hintergrund: Mehr Flächen in nahverkehrsfreundlichen Lagen für eine Wohnbaunutzung verfügbar zu machen, ist das Gebot der Stunde, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Um mit allen Entscheidungsträgern am Runden Tisch über solche Flächenpotenziale zu sprechen, stehen weitere Terminangebote zur Verfügung. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen (MHKBG) beteiligt sich an allen Standorten, an denen sich Wohnbauentwicklung einvernehmlich als planerische Option erweist, zu 50 % an den Kosten von Rahmenplanungen oder Strukturkonzepten. 

Zur Vereinfachung der Leistungsinanspruchnahme nach europäischer Vergabeordnung wurde der Ausschreibungsprozess landesseitig übernommen, so dass die Städte und Gemeinden nun ohne weiteren Vergabeaufwand ein Büro aus einem leistungsstarken Pool von zehn etablierten Planungsbüros wählen und direkt beauftragen können. [zur BEG-Startseite]

31. März in Dortmund | Digitaler Auftakt zur Rahmenvertragsinitiative Bauleitplanung

Zur erfolgreichen Bauleitplanung sind neben der Planungsleistung regelmäßig eine Vielzahl an Fachgutachten, z.B. im Bereich des Arten-, Immissions-, Boden- und Klimaschutzes, des Verkehrs oder Einzelhandels erforderlich. Die Erstellung von Leistungsverzeichnissen, die Ausschreibung und Vergabe von Gutachten und Planungen sind in der Regel zeitaufwändig und binden wichtige und knappe personelle Ressourcen. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen will die Kommunalverwaltungen mit einem rahmenvertraglich gesicherten Expertenpool für Planungs- und Gutachterleistungen in die Lage versetzen, die Bauleitplanverfahren zu beschleunigen ohne auf Qualität verzichten zu müssen. 


 Dienstag, 31. März 2020 | ab 13 Uhr
Online unter: www.baulandleben.nrw


In einem interaktiven Prozess mit Ihnen als Verantwortliche sowie Anwendende wollen wir den Vergabeprozess verschlanken und Ihnen Gelegenheit geben, sich konzeptionell einzubringen. Mit den kommunalen Spitzenverbänden und der Architekten- sowie der Ingenieurkammer Nordrhein-Westfalen wurde im Vorfeld das Vorhaben abgestimmt; sie werden das weitere Vorgehen unterstützend begleiten.

Die „Rahmenvertragsoffensive Bauleitplanung“ ist ein Teil von „Bau. Land. Kommunal“, das zur Landesinitiative „Bau. Land. Leben“ gehört. Mit dieser Landesinitiative stellen wir unseren Kommunen in Nordrhein-Westfalen Instrumente zur Verfügung, um Sie vor Ort bei der Aktivierung von Grundstücken zu begleiten.

Veranstalter und Kontakt:

Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit NRW.URBAN und BEG NRW.

Ihre Ansprechpartnerin:
Doris Kern (Referat 525)
Tel. 0211/8618-5619

Neues Tor zur Innenstadt: Bahnhofsentwicklung in Coesfeld ist beispielhaft!

Ministerin Ina Scharrenbach mit MdL Wilhelm Korth, dem stellvertrenden Bürgermeister Gerrit Tranel und BEG-Geschäftsführer Henk Brockmeyer (Bild oben, v.l.n.r.) begehen den ersten Spatenstich mit den Investoren H+T Konzeptbau sowie Architekturbüro Evers Architekten Partnerschaft (Bild unten)
Mit dem neuen Jahr haben die Vorarbeiten für das neue Tor Coesfelds zur Innenstadt begonnen. Am 10. Februar 2020 besucht Ministerin Ina Scharrenbach, Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, die Stadt zum ersten Spatenstich für das lokale Großprojekt.

„Sehr vorausschauend hat die Stadt Coesfeld eine städtebauliche und verkehrliche Gesamtstrategie für den gesamten Bahnhofsbereich verfolgt und steht nun vor der baulichen Abrundung im Herzen der Stadt. Das finde ich beispielhaft!“ Mit diesen Worten würdigt Ministerin Scharrenbach das große Engagement insbesondere seitens Stadtverwaltung und Kommunalpolitik. 

Auch der stellvertretende Bürgermeister Gerrit Tranel freut sich über den Meilenstein: „Wir sind davon überzeugt, dass wir mit unseren heutigen Projektpartnern, mit Unterstützung der Bahnflächenentwicklungsgesellschaft und der Deutschen Bahn die Weichen rund um den Bahnhof optimal gestellt haben! Besonderer Dank gilt auch den Mitgliedern des Rates und dem Gestaltungsbeirat, die diese Entwicklung so konstruktiv unterstützt haben.“ 

Dem stimmt Henk Brockmeyer, Geschäftsführer der BahnflächenEntwicklungsGesellschaft NRW (BEG), gerne zu: „Rund um die modernisierte Verkehrsstation wächst ein neues attraktives Bahnhofsumfeld, ein Tor sowohl zur Stadt wie auch zur Bahn. Gemeinsam ist es uns gelungen, die zentralen Bahnhofsfunktionen für Reisende wie auch für die Anwohner nachhaltig zu stärken.“ 

Wolfang Hoffschlag und Heinrich Temmink, Geschäftsführer der Firma H+T Konzeptbau aus Vreden, realisieren die neue Immobilie gemeinsam mit dem ortsansässigen Architekturbüro Evers Architekten Partnerschaft. Entgegen erster Überlegungen, Teilbereiche des alten Bahnhofs in das Konzept zu integrieren, wurden die Bestandsgebäude, die sich bei intensiven Untersuchungen als marode herausgestellt haben, inzwischen komplett entfernt. „Zukünftig soll ein urbaner Nutzungsmix das Bahnhofsquartier beleben und als attraktive Adresse etablieren. Vorgesehen sind ein Fahrradparkhaus, Gastronomie, Praxen, Büros, Beratung und auch Wohnnutzung“ führt Johannes Evers aus.

Erste Mietverträge sind bereits abgeschlossen – zum Beispiel mit der Deutschen Bahn, die das Reisezentrum auch im neuen Gebäude weiterhin betreiben wird. [zur BEG-Startseite]