Bahnhof in Wilnsdorf-Rudersdorf soll Schmuckstück werden

Ein weiterer Bahnhof wird in absehbarer Zeit in neuem Glanz erstrahlen: mit dem Ankauf des Empfangsgebäudes Wilnsdorf-Rudersdorf durch die Gemeinde Rudersdorf sind die Weichen für die Sanierung des Empfangsgebäudes und die städtebauliche Aufwertung des Bahnhofsumfeldes gestellt. Der Beurkundung des Kaufvertrages ging eine enge Abstimmung zwischen Gemeinde, BEG, DB Netz AG und DB Immobilien voraus.
 
Bereits im vergangenen Jahr hatten die beteiligten Akteure intensive Gespräche zur Entwicklung des Bahnhofs in Rudersdorf mit dem Ziel einer städtebaulichen Aufwertung und tragfähigen, wirtschaftlichen Nutzung geführt. Die entsprechenden vorbereitende Gutachten zum Bahnhofsgebäude wurden durch die BEG beauftragt und aus Landesmitteln finanziert. Die vorbereitenden Maßnahmen und Planungen zur Medientrennung und Anpassung der Bahntechnik in dem unter Denkmalschutz stehenden Gebäude erfolgten in enger Abstimmung mit der Gemeinde Wilnsdorf, der DB Netz AG und der DB Station&Service AG. Analog zu den „Empfangsgebäudepaketen NRW“ wurde gemeinsam mit der Gemeinde ein Begutachtungsverfahren durchgeführt, in dessen Rahmen ein neutrales Bausubstanz- und Marktwertgutachten erstellt wurde. Nach erfolgter gemeinsamer Plausibilisierung hat die Gemeinde Wilnsdorf die Gelegenheit ergriffen und das von BEG und DB eingeräumte Vorkaufsrecht zum ermittelten Marktwert genutzt, so dass der Kaufvertrag schließlich im Juni 2021 geschlossen werden konnte. 

Das rund 800 m² große Grundstück umfasst das denkmalgeschützte Gebäudeensemble aus dem Jahr 1915 mit einer Gesamtnutzfläche von rund 530 m² sowie den Vorplatz zur Bahnhofstraße. Die Gemeinde beabsichtigt jetzt eine umfassende Sanierung und Renovierung des denkmalgeschützten Empfangsgebäudes. Die DB Netz AG wird für Teilbereiche des Erdgeschosses mit bahnbetrieblichen Technikräumen zukünftig Mieterin der Gemeinde und – nach Verlagerung von Teilen der Bahnbetriebsanlagen – andere bisher genutzte Nebenräume im Erdgeschoss aufgeben können. Diese Teilflächen sowie das gesamte Obergeschoss stehen dann nach Umbau und Sanierung für neue Nutzungen zur Verfügung, u.a. für zwei Büroeinheiten. Und nicht zuletzt wird der Neu- und Ausbau von Bike&Ride sowie Park&Ride-Anlagen die Qualität und Attraktivität des Bahnhofs für Reisende und Kundschaft erhöhen und Empfangsgebäude sowie Vorplatz insgesamt wieder zu einer Visitenkarte der Gemeinde machen. [zur BEG-Startseite]

Horn- Bad Meinberg: Investitionen in Bahnhofsumfeld

Nicht nur in Horn - Bad Meinberg hat die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs und damit auch die Nachfrage nach P+R-Möglichkeiten in den letzten Jahren stark zugenommen. Die bestehende aktuell rd. 30 Stellplätze umfassende P+R-Anlage wird jetzt von der Stadt ausgebaut. 
Die Pendler wird es freuen, denn der Platz reicht bei Weitem nicht aus - viele von ihnen parken deshalb momentan noch auf den angrenzenden unbefestigten Bahnflächen. Die geplanten Ausbauarbeiten schaffen etwa 2.000 m² an zusätzlichem Parkraum – was wiederum 40-50 zusätzlichen Stellplätzen entspricht. Die neue Anlage soll mit einer Asphaltoberfläche und einer modernen, effizienten Beleuchtung ausgestattet werden. 

Möglich wird die Erweiterung, nachdem die Stadt im Jahr 2019 die benötigten Flächen von der Deutschen Bahn über die BEG NRW erworben hat. Auch das Empfangsgebäude ist mittlerweile im Eigentum der Stadt. Als erster Schritt wird nun die Verkehrsschnittstelle modernisiert - im März vergangenen Jahres beschloss der Ausschuss für Verkehr und Sanierung das entsprechende Bauprogramm. Die beim Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe beantragten Fördermittel wurden bewilligt – die Kosten belaufen sich laut Mitteilung der Stadt auf rund 400.000 Euro. 

Die Bauarbeiten sollen Anfang Mai beginnen und voraussichtlich bereits Ende Juli abgeschlossen sein. Die Stadt bittet um Verständnis für etwaige Einschränkungen während der Bauphase. In dieser Zeit ist der Parkplatz am Bahnhof nicht nutzbar und es kann nur eine begrenzte Anzahl von Ersatzparkplätzen in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof zur Verfügung gestellt werden. Mittelfristig wird die DB in einem weiteren Schritt die Bahnsteige modernisieren. [zur BEG-Startseite]

Dülmen: Erstes digitales Beteiligungsverfahren im Rahmen von „Bauland an der Schiene“

 Abb.: Stadt Dülmen
Die Stadt Dülmen startete als erste teilnehmende Kommune im Rahmen der Initiative „Bauland an der Schiene“ ein digitales Beteiligungsverfahren zum Rahmenplan „Baumschulenweg“: Vom 15. März bis zum 11. April waren drei Planentwürfe über die Homepage der Stadt für Dülmens Bürgerinnen und Bürger abrufbar. Diese hatte die Stadt erstmals Ende Februar im Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung präsentiert. 

Die Pläne wurden für die Beteiligung der Öffentlichkeit nicht nur mit weitergehenden Informationen versehen – auch mehrere Videobeiträge erklärten anschaulich, was hinter dem Projekt und den drei Entwürfen steckt. „Bauland an der Schiene kann ein sehr wichtiges Projekt für unsere Stadt werden. Deshalb möchte ich alle Bürgerinnen und Bürger ermutigen, sich die Entwürfe anzuschauen und uns Meinungen, Wünsche und Anregungen mitzuteilen“, so Bürgermeister Carsten Hövekamp. 

Die Stadt hat sich zum Ziel gesetzt, im Rahmen der landesweiten Initiative „Bauland an der Schiene“ Wohnraum in unmittelbarer Nähe zum Haltepunkt zu entwickeln. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf einer 17 Hektar großen Fläche entlang des Baumschulenweges und der Industriestraße. Für ganz unterschiedliche Zielgruppen sollte hier - in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof - die Nutzung des Schienenpersonennahverkehrs zukünftig keine Hürde mehr darstellen, sondern im Idealfall selbstverständlich sein. Mit Blick auf die Entwicklung eines lebendigen Quartiers sollen zusätzlich Flächen für Dienstleistungen, Bildung, Spiel, Sport und Erholung entstehen. 

In diesen Tagen beginnt die Auswertung aller eingegangenen Rückmeldungen. Im nächsten Schritt erarbeitet das mit der Planung beauftragte Büro „Pesch & Partner“ in Abstimmung mit der Stadt dann aus den drei Planentwürfen einen Rahmenplan. Dieser soll Grundlage für die weitere Ausgestaltung der zukünftigen Entwicklungen werden und der Politik voraussichtlich im Juni 2021 zum Beschluss vorgelegt werden. [zur BEG-Startseite]


BEG-Verkauf leistet Beitrag zur Deckung des Betreuungsbedarfs in Wuppertal

Vor rund einem Jahr fehlten in Wuppertal noch rund 1.000 Betreuungsplätze für Kinder. Zumindest einen kleinen Schritt in Richtung der angestrebten Betreuungsquote von 99 Prozent ist die Stadt aktuell durch den geplanten Bau einer Kindertageseinrichtung an der Langobardenstraße gekommen.

Rund 3.600 m² konnte die BEG dort an einen Investor veräußern, der zugleich die erforderlichen Abriss- und Räumungsarbeiten auf der zukünftigen Projektfläche übernimmt. Ein kleiner Teil der dort angesiedelten Kleingärten wird – nach fairer Entschädigung im Einvernehmen mit den Kleingärtnern und Kleingärtnerinnen - weichen. Für die verbliebenen Gärten wird der Investor aufgrund der veränderten Erschließungssituation eine neue Zuwegung inkl. Strom- und Wasseranschlüssen herstellen. 

Die konkrete Planung der zukünftigen 6-Gruppen-Kindertagesstätte wird aktuell mit der Stadt Wuppertal abgestimmt. Zuvor hatten BEG und Stadt hinsichtlich Planung und Investorensuche eng kooperiert. Die Realisierung der Kita wird zumindest einen Beitrag zur Entschärfung der angespannten Situation im Wuppertaler Kinderbetreuungssektor leisten können. [zur BEG-Startseite]

[18.03.] Save the date: Bauland-Dialog Nordrhein-Westfalen 2021: Entwicklung erleichtern

Tagung und Dialog digital - wir freuen uns auf Ihre Teilnahme am 18. März 2021! 

"Entwicklung erleichtern und die richtige Nutzung am richtigen Ort ermöglichen" sind die großen Ziele der Veranstaltung. Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, lädt daher ein, den aktuellen Werkzeugkoffer mit seinen vielfältigen Unterstützungsmöglichkeiten sowie viele pragmatische Wege aus der kommunalen Praxis heraus kennenzulernen - um die Baulandentwicklung verantwortungsvoll voranzubringen und zu beschleunigen. 

Der digitale Bauland-Dialog Nordrhein-Westfalen 2021 richtet sich an alle, die Stadtentwicklung in den nordrhein-westfälischen Kommunen mitgestalten und verantworten. Er bietet umfassende Möglichkeiten, sich zu informieren, Fragen im Vorfeld oder live zu stellen, miteinander in den Dialog zu treten oder eine bilaterale Kurzberatung zu konkreten, aktuellen Herausforderungen im Einzelfall einzuholen. 

Merken Sie sich den 18. März 2021 unbedingt vor, wenn Sie diese Themen ebenso bewegen wie uns: 

  • „Mehr Wohnraum gerne, aber nicht hier!“ – Wie überzeugen wir Kommunalpolitik, Bürgerinnen und Bürger von Dichte-Qualitäten? 
  • „Baulandpotenzial ist vorhanden, nur nicht verfügbar!“ – Wie gehen wir mit unklarer Wirtschaftlichkeit um oder erreichen die Mitwirkung von Grundstückseigentümer/innen? 
  • „Die Prozesse dauern und wir sind bereits an der Kapazitätsgrenze!“ – Welche Unterstützung ist nötig und möglich? 

Den Link zum vollständigen Programm und zur Anmeldung finden Sie ab Ende Februar 2021 unter https://www.baulandleben.nrw/veranstaltungen/bauland-dialog-nordrhein-westfalen-2021/. Die Teilnehmer/innen-Zahl ist nicht begrenzt. Die Veranstaltungsteilnahme ist kostenlos. [zur BEG-Startseite]