Solinger Hotelprojekt an der Schiene nimmt Fahrt auf

Solingen Bf
Die Stadt Solingen, Deutsche Bahn AG und BEG auf der Ostseite des Hauptbahnhofes in Ohligs Platz für ein Hotel mit über 150 Zimmern geschaffen, die Baugenehmigung wird laut Stadt in diesen Tagen erteilt.

Investoren des rund 20-Millionen-Euro-Projekts sind Karsten Monke, Inhaber des Architekturbüros Archwerk, und Marc Thiel, Geschäftsführer der Seneca Advisors GmbH in Berlin. Die ersten Übernachtungen sollen 2022 möglich werden. Das Hotel in Ohligs richtet sich vor allem an Messegäste in Köln und Düsseldorf und sollen hier für verkehrlich gelungene Anbindung sorgen. Via Schiene sind beide Städte in rund 25 Minuten erreichbar.

Im Zuge des Hotel-Neubaus wird auch der dortige Vorplatz auf der Ostseite des Hauptbahnhofes neu gestaltet, Städtebaufördermittel sind bereits bewilligt. [zur BEG-Startseite]

6 Seen Wedau: Die Bagger rollen!


Das Großprojekt 6 Seen Wedau hat aufgrund seines Projektumfangs momentan gleich mehrere „Baustellen“ vorzuweisen. „Aktuell wird das Gelände mit Hilfe eines Georadars bis zu drei Meter tief abgesucht“, berichtet GEBAG-Sprecherin Gerhild Gössing. Gesucht wird nach Blindgängerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg sowie anderen Gegenständen aus Metall, denn nur die werden von dem Georadar erfasst. Zunächst gab es auch keine Funde - bis zum Morgen des 13. Mai: Nach einem Bombenfund mitten auf der Projektfläche kam der Kampfmittelräumdienst des Landes NRW zum Einsatz. Glücklicherweise blieben die Anwohner aufgrund der Lage des Blindgängers von einer Evakuierung verschont.

Weitere Arbeiten sind mit der Errichtung der neuen Gärten auf der südlichen Projektfläche in vollem Gange (siehe kleines Foto). Die Entwässerungsleitungen sind bereits gelegt - schon Ende September soll die gesamte Anlage inklusive Vereinsheim fertiggestellt sein. BEG-Projektleiter Klaus-Dieter Büttner sowie Dinah Graniki haben im Vorfeld rund 200 Einzelgespräche mit den Pächtern geführt und dazu mehrere „Beratungstage“ im Vereinsheim ihrer Anlage organisiert. Im Vordergrund stand dabei die umfassende Information aller Pächter über ihre Möglichkeiten im Zuge der Kündigung der bestehenden Pachtverträge. Aktuell wurden Aufhebungsvereinbarungen an alle Pächter versendet - sie regeln detailliert die Ausschüttung von Entschädigungs- und Bonuszahlungen sowie die dazu notwendigen Voraussetzungen. 

Auf der riesigen Projektfläche wird aber nicht nur gebaut, sondern auch abgerissen. Das abgebildete Foto zeigt den Abbruch der ehemaligen Lehrwerkstatt, in der fast jeder Beschäftigte des Duisburger Ausbesserungswerkes in der Vergangenheit seine Berufslaufbahn begann. Aktuell werden zudem die Baustraßen errichtet, die in der Summe eine Strecke von insgesamt 2,5 Kilometern bilden werden. Für Ende 2020 ist dann der Baubeginn der Haupterschließungsstraße von der Wedauer Brücke Richtung Süden geplant. Mit der größten Baustelle kann der Statusbericht dann abgeschlossen werden: In diesen Tagen wird das Fundament für den Lärmschutzwall errichtet. Das ebenso mächtige wie beeindruckende Bauwerk soll bereits im Herbst 2021 fertig sein. [zur BEG-Startseite]

Wohnen, Arbeiten, Verkehr & Grün: Integrierte Bahnflächenentwicklung in Geldern

Die Innentwicklung und Bahnflächenentwicklung gehen in Geldern seit Langem Hand in Hand. Durch die gelungene Kombination von Städtebaufördermitteln und Verkehrsförderung wurden in  Begleitung durch die BEG das Empfangsgebäude und das gesamte Bahnhofumfeld mit Finanzamt und Polizei sowie dem  unmittelbar angrenzenden Wohngebiet "Am Nierspark" als hervorragendes Beispiel für integrierte Siedlungsentwicklung an der Schiene ertüchtigt.

Das Grundstücksportfolio der Stadt aus ehemaligen Bahnflächen ist nun um einen früheren Bahndamm reicher. Der Stadtentwicklungsausschuss hat beschlossen, das rund 660 Meter lange Trassengrundstück "Am Holländer See" mit seinem ökologisch wertvollen Strauch- und Baumbestand zu erwerben und zugunsten der weiteren Entwicklung des Niersparks zu sichern.  [zur BEG-Startseite]

Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten – verkauft! DB Immobilien und BEG erproben gemeinsam alternative Vertriebswege

Bauland mit Entwicklungshemmnissen oder gar „schwierige“ Grundstücke? So etwas gibt es gar nicht! So oder so ähnlich könnten die Vertreter von DB Immobilien und BEG gedacht haben, als sie Ende des letzten Jahres das Gelände der Gewerbe Immobilienmesse Duisburg (GIMDU) im CityPalais der Mercatorhalle verlassen haben. 

Insgesamt fünf teils bebaute, teils unbebaute BEG-Vertriebsobjekte aus unterschiedlichen Regionen Nordrhein-Westfalens (Geldern, Remscheid, Schwerte und Wuppertal), die sich aufgrund ihrer komplexen Eigenschaften innerhalb des üblichen Vertriebsweges als Ladenhüter entpuppt hatten, hatte die BEG dem renommierten Berliner Auktionshaus Karhausen AG zum Auktionstermin gemeldet. In Kooperation mit der DB Immobilien stimmten sich die Projektverantwortlichen im Vorfeld auf Grundlage eines Einlieferungsvertrages zu den insgesamt acht Auktionsobjekten ab (DB Immobilien meldete ebenfalls drei Objekte an) - lediglich eines von ihnen fand an diesem Versteigerungstag keinen Erwerber. 

Ein Ergebnis, das durchaus positiv überraschte und durch die maßgebliche Vorarbeit der DB Immobilien erst möglich wurde. Eines der insgesamt vier versteigerten BEG-Objekte wurde im Nachgang der Auktion ("after-sales") verkauft, wodurch die Vertriebsquote schließlich 80% erreichte. 

Entsprechend hoch fiel auch die "Zufriedenheitsquote" innerhalb des Bau.Land.Bahn-Teams der BEG aus - insbesondere mit Blick auf den erfolgreich erprobten alternativen Vertriebsweg. Die Einlieferung mindestens vier weiterer Auktionsobjekte ist über das Grundstücksauktionshaus „Westdeutsche Grundstücksauktion AG“ geplant. Von der dortigen für den 12. Juni 2020 geplanten Auktion im Hilton Hotel der Kölner Innenstadt erhofft sich die BEG einen ähnlichen Vertriebserfolg. Weitere Informationen finden sich hier: [https://www.wdga-ag.de/] [zur BEG-Startseite]

Ein Rahmen für’s Planen: Auftakt als Digitalkongress - online seit 31. März 2020

In der Krise steckt auch die Chance, alte Denkmuster abzulegen und neue Wege auszuprobieren. So plante das MHKBG NRW zusammen mit NRW.URBAN und der BEG NRW den Auftakt zur "Rahmenvertrags-Initiative Bauleitplanung" als Digitalkongress, online seit dem 31. März 2020.

"Weniger Bürokratie + mehr Beinfreiheit für Kommunen = schnellere Verfahren für den Wohnungsbau, das ist die einfache Formel der neuen Landesinitiative zur Bauleitplanung. 750.000 Euro stellen wir dafür zur Verfügung. Das wird ein echter Gewinn für unsere Städte und Gemeinden!“, verkündete Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen zum Start der neuen Initative des Landes zur Bauleitplanung.

Alle Vortragsvideos, Präsentationen und aktuelle Informationen finden Sie hier.

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