6-Seen-Wedau: Ausstellung der Wettbewerbsergebnisse in der Liebfrauenkirche

Rund 500 Besucher zählte die Ausstellung am vorletzten Tag – eine Größenordnung, die belegt, dass zahlreiche Bürger das Angebot, ihren persönlichen Sachstand bezüglich des Großprojektes 6 Seen Wedau, speziell der Freiraumplanung (wie berichtet, 07/2017), zu vertiefen, tatsächlich auch nutzten. 

Immer mal wieder fanden sich kleinere Gruppen, aber auch einzelne Interessierte in dem für eine Kirche zwar nüchternen, jedoch beeindruckenden Gebäude am König-Heinrich-Platz ein, um die dort ausgestellten Entwürfe zu begutachten. 

Das denkmalgeschützte Gebäude eignet sich aufgrund seines kargen Inneren, aber auch seiner zentralen Lage und der angenehm kühlen Temperaturen perfekt für Ausstellungszwecke dieser Art. Seit dem Jahr 2014 steht mit der Liebfrauenkirche eine architektonische Landmarke als kultureller Veranstaltungsort zur Verfügung. So hatten die Ausstellungsbesucher - neben der Sichtung der Freiraumpläne - auch Gelegenheit, die kühne Architektur mit den einzigartigen transluziden Faltwerkwänden im Obergeschoss und die Innengestaltung mit zahlreichen Exponaten aus dem katholischen Pavillon der Weltausstellung von 1958 in Brüssel zu bewundern.

Die Wettbewerbsergebnisse stehen auch weiterhin online als download unter www.6-seen-wedau.de zur Verfügung. [Zurück zur Startseite]

Kleve: Stadt kauft BEV-Fläche und neue Eigentümer starten mit städtebaulicher Aufwertung im Bereich Post und Bahnhof

Ein ehemaliger, brachgefallener Sportplatz des BEV (Bundeseisenbahnvermögen) wird als Erweiterungsfläche eines innenstadtnahen Gewerbegebiets mobilisiert. Dazu hat die Stadt Kleve selbst kürzlich den (Zwischen-) Erwerb beschlossen und getätigt. Darüber hinaus konnte die Stadt via BEG zusätzliche benachbarte Bahnflächen ankaufen und arbeitet jetzt die Bauleitplanung für das gesamte Gewerbegebiet aus. Der Flächenpool NRW ermöglichte die Neuordnung durch die kooperative Übereinkunft mit dem BEV, die grundlegende Standortaufklärung, Kaufpreisfindung via gutachterlicher Wertermittlung und Begleitung der Vertragsverhandlungen als neutrale Instanz zwischen den beiden Parteien; das bahnbezogene Spezialwissen seitens der BEG beschleunigte den Projektablauf.

An einem weiteren Flächenpool NRW-Standort tritt der Bahnhofs-Käufer ebenfalls als Kooperationspartner bezüglich des Postgebäudes auf. Die Baumann und Wilmsen GbR wurde im Zuge des Besitzüberganges und in ihrer Umnutzungskonzeption für das Empfangsgebäude durch die BEG unterstützt. Die Immobilienverwalter Baumann und Wilmsen planen die fachgerechte Sanierung der denkmalgeschützten Fassade, Umbauten für eine Büronutzung und die Eröffnung eines Cafés mit hoher Aufenthaltsqualität. Das ebenfalls erworbene Postgebäude stellt die GbR mittelfristig noch für die jetzige Nutzung als Postbank-Filiale im Erdgeschoss sowie als Unterkunft für Flüchtlinge in den Obergeschossen zur Verfügung. Mit der Sanierung des Empfangsgebäudes soll perspektivisch dem gesamten Bahnhofsumfeld eine Neugestaltung zuteil werden – auch unter Einbezug und Umnutzung des Postgebäudes. Der Flächenpool NRW begleitete die Abstimmung und Zusammenarbeit zwischen den neuen Eigentümern und der Stadt Kleve hinsichtlich der Gesamtstrategie für das Bahnhofsumfeld.[zum Flächenpool NRW] [zur BEG-Startseite]

Eigene Website für Großprojekt Duisburg-Wedau ist online

Auf den neuen Internetseiten unter www.6-seen-wedau.de finden interessierte Bürgerinnen und Bürger ab sofort eine transparente und umfassende Informationsquelle zum Projektverlauf in Duisburg-Wedau. Auch für Investoren steht die Website in Zukunft als erste und zentrale Anlaufstelle Verfügung; alle bisher auf der BEG-Homepage veröffentlichen Informationen sind somit zur 6Seen-Seite umgezogen. 

Das Team Wedau mit den Projektleitern Kirsten Lebenehm (DB Immobilien) und Klaus-Dieter Büttner (BEG NRW) ist künftig auch zentral über die E-Mail-Adresse info@6-seen-wedau.de erreichbar. [zur BEG-Startseite]

Planungswettbewerb um das beste Freiraumkonzept für Duisburg-Wedau: Jury zeichnet drei Preisträger und drei Anerkennungen aus

Die künftige Siedlungsentwicklung soll sich maßvoll in die bestehenden Strukturen integrieren. Eine anspruchsvolle, gut durchdachte Freiraumplanung ist insofern das Ziel des nun entschiedenen, mit insgesamt 157.000 Euro dotierten Wettbewerbs: Die Jury hat das Berliner Büro „Atelier Loidl“ mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

Das „Atelier Loidl Landschaftsarchitekten“ setzte sich gegen insgesamt 16 Mitbewerber durch. Den zweiten Preis erhielt das „team bbzl“, drittplatziert wurde das Büro „A24 Landschaft“. Die mit 13 Preisrichtern interdisziplinär seitens Stadt und Planung besetzte Jury resümierte einvernehmlich: „Eine gute Arbeit, die in ihrer klaren Art auch ohne ein aufgesetztes Highlight ein gutes und tragendes Konzept für den neuen Stadtteil bildet“.

Das Preisgericht begründete seine Entscheidung mit der soliden Planungsleistung und der vollumfänglichen Berücksichtigung der Auslobungsbedingungen sowohl hinsichtlich Freiraum- als auch Objektplanung. Anerkennungspreise für die schlüssigen Gesamtkonzepte im Rahmen der strikten Planungsvorgaben erhielten die drei Büros „Fugmann Janotta Partner“, „K1 Landschaftsarchitekten Kuhn Klapka“ und „lohrer.hochrein landschaftsarchitekten“.

Der Wettbewerb umfasste das Wegesystem und die Platzflächen, den Lärmschutzwall und die Siedlungsentwässerung, bis hin zu den freizeitorientierten Anlagen am Masurensee. Wichtig war, ein Leitbild für das Außengelände der Südfläche zu entwickeln und Aussagen zu den Funktionen und Qualitäten der einzelnen Flächen zu treffen. Außerdem war für die Flächen des ersten Bauabschnitts – die Uferpromenade am Masurensee und die sich anschließende Kanalachse – eine konkrete Planung zu erstellen, die in den Dialog mit der Öffentlichkeit und in das Bauleitplanverfahren einfließen wird. 

Hintergrund: Im Juni 2016 hat der Rat der Stadt Duisburg die Rahmenplanung zur Entwicklung der ehemaligen Bahnfläche in Duisburg Wedau genehmigt. Seitdem entwickelt das Projektteam Wedau - eine Kooperation zwischen der DB Immobilien und der BEG NRW  – das rund 90 Hektar große Areal des ehemaligen Rangierbahnhofs und lobte nun gemeinsam mit der Duisburger kommunalen Wohnungsbaugesellschaft Gebag den Wettbewerb aus. [zur BEG-Startseite]

„Parship für die Fläche“: Erfolgreicher NRW-Beratungstag – Bauland aktivieren und fördern

In welcher Phase der Projektentwicklung können Städte und Gemeinden auf welches Förder- und Unterstützungsangebot zurück greifen? Die Antwort wurde den rund 200 Teilnehmern, davon 140 kommunalen Vertretern aus allen Regionen von Nordrhein-Westfalen, auf abwechslungsreiche Weise vermittelt: Die Veranstalter NRW.URBAN, NRW.BANK, BEG NRW, der AAV, die Regionalplanungsbehörden, das Forum Baulandmanagement und der BLB NRW verfolgten eine ganzheitliche Betrachtung via Podiums-Planspiel, Fachvorträgen in Einzelforen und bilateralen Schnellberatungen.

Die gezeigten Vorträge in den Themenbereichen „Initiieren – Entwicklungsperspektiven finden“, „Entscheiden – Standort planen und rechnen“ und „Investieren – Projekte erschließen und bauen“ stehen nun unter www.beg.nrw.de/aktuelles/kongress  zum Download zur Verfügung.  [zur BEG-Startseite]