Das 1914 erbaute neobarocke Empfangsgebäude des Bahnhofs Werdohl zählt heute zur Denkmalroute „Märkische Straße Technischer Kulturdenkmäler“. Noch in dieser Woche wird es vollständig eingerüstet: Wenn alles planmäßig verläuft soll es bis Ende 2012 dann fachgerecht saniert in altem Glanz erstrahlen. Dass dieses Vorhaben möglich wird, ist nicht zuletzt der guten Zusammenarbeit mit der Stadt zu verdanken. Die BEG hatte erste Umnutzungs- und Sanierungskonzepte erarbeitet, auf Basis derer sich die Stadt entschieden hat, das prägnante Objekt in eigener Regie zu entwickeln. So wurde es von der BEG an eine städtische Stiftung veräußert. Das Bauvolumen wird auf etwa 2,3 Mio. Euro beziffert, das Werdohler Architektenpaar Fiebig liefert die Entwürfe für die Sanierung.
Fenster-, Dach- und Fassadenarbeiten haben bis zum Winter die oberste Priorität des Bauleiters von der Wohnungsgesellschaft Werdohl, welche nach Umbau auch als Mieterin in den Bahnhof ziehen wird. BEG-Projektleiter Carsten Kirchhoff ist erfreut, dass mit dem Bahnhofsumbau nun auch die letzte Stufe zu einer attraktiven Schnittstelle zwischen Stadt und Quartier genommen wird – die Verkehrsstation mit neuem Bahnsteig und P&R-Anlage sind bereits in Betrieb. [zur BEG-Startseite]

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