Rundum gelungen: Einweihung des sanierten Bahnhofes in Plettenberg


30.09.2010: Bürgermeister Klaus Müller weihte offiziell den sanierten Bahnhof ein: „Endlich können wir eine wunderschön gestaltete Visitenkarte vorweisen.“ Der Bahnhof in Plettenberg Eiringhausen sowie das Umfeld wurden in den vergangenen Jahren komplett in Stand gesetzt und umgestaltet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Den ersten, ganz konkreten Schritt in Richtung Bahnhofssanierung tat die Stadt Plettenberg 2004 mit dem Erwerb des Bahnhofsgebäudes und des Vorplatzes. Im Rahmen des ersten Bahnhofspaketes hatte die BEG NRW die Begutachtung des Gebäudes betreut und die Verträge zwischen Stadt und DB Station&Service als Eigentümer gestaltet. Darüber hinaus unterstützte sie die Stadt bei der Entwicklung eines tragfähigen Nutzungskonzeptes sowie bei der Gesamtplanung für das Umfeld.

Die Stadt hatte das Bahnhofsgebäude bereits 2006 saniert. „Aus dem maroden und damals zu großen Teilen leerstehenden alten Bahnhofsgebäude ist wieder ein wunderschönes stadtbildprägendes und vor allem lebendiges Gebäude geworden“, so Bürgermeister Müller. Die Stadt hat zudem eine P&R-Anlage und Stellplätze sowohl auf dem Bahnhofsvorplatz und auch im rückwärtigen Umfeld errichtet.

Im Zuge der aktuell abgeschlossenen Modernisierung der Verkehrsstation durch die Bahn wurden nun die Bahnsteige saniert und der Personentunnel mit behindertengerechter Erschließung durch zwei Aufzüge neu gebaut. Auch wurden die Beleuchtungs- und Beschallungsanlage sowie die Bahnsteigausstattung neu errichtet.

Müller: „Die zum Teil fast baufälligen Infrastruktureinrichtungen wurden dem Stand der Technik angepasst und behutsam, dem Gesamtbild des Bahnhofes entsprechend, entstaubt und modernisiert. Und letztlich wurde der Bahnhofsvorplatz wie auch das weiträumigere Bahnhofsumfeld endlich in den städtebaulich gewünschten Zustand gebracht.“ In seiner Rede betonte er insbesondere auch die gelungene Zusammenarbeit mit der BEG NRW, dem Land NRW und der DB Station & Service, die eines der teuersten Bauprojekte (etwa 8,5 Millionen Euro) in der Historie Plettenbergs tatkräftig unterstützt haben.
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Fördermittel-Bewilligung für das letzte Teilstück des Münsterland-Radwegs

Die Finanzierung für den letzten von drei Bauabschnitten des Alleenradweges im Münsterland steht. Die Bezirksregierung Münster hat dem Kreis Steinfurt Zuwendungen in Höhe von rd. 2,1 Mio. Euro bewilligt. Das erste Teilstück von Rheine nach Steinfurt ist bereits eröffnet und wird von der Bevölkerung rege genutzt (wir berichteten).

Nun können die Bauarbeiten am zweiten Abschnitt von Steinfurt nach Horstmar nahtlos über Laer und Rosendahl bis Billerbeck fortgesetzt werden. Billerbecks Bürgermeisterin Marion Dirks zeigt sich im Gespräch mit dem Westdeutschen Rundfunk sehr erfreut: Der Bahntrassen-Radweg sei ein Highlight für die Region und ein tolles Angebot für alle Radfahrer, Inlineskater, Nordic Walker und Wanderer (zum Originalbeitrag, WDR-Mediathek).

Rund 14 Kilometer laden bereits heute zum Ausflug ein, 40 Kilometer durchgängige Befahrbarkeit wird der Radweg voraussichtlich im Frühjahr 2012 erreichen. [zur BEG-Startseite]

Bahnhofsfest Bielefeld: Spannende Podiumsdiskussion mit Reiner Latsch, Pit Clausen, Winfried Stork und Volker Nicolaus


26.09.2010: Zum Bahnhofsfest begrüßten Reiner Latsch, Konzernbevollmächtigter der DB AG für NRW, Pit Clausen, Oberbürgermeister der Stadt Bielefeld, und Horst Becker, Parlamentarischer Staatssekretär für Verkehr im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes NRW.

Die anschließende, sehr angeregte Podiumsdiskussion fand mit über 50 Zuhörern regen Zulauf. Zur Fragestellung „Welche Anforderungen müssen Bahnhöfe als Knotenpunkt für Mobilität in der Zukunft erfüllen?“ diskutierten Reiner Latsch, Pit Clausen, Winfried Stork (Verbandsvorsteher des Nahverkehr Westfalen-Lippe) und Volker Nicolaus (Geschäftsführer der BEG NRW).

Bei tollem Wetter feierten am Sonntag nahezu 20.000 Teilnehmer ein Doppeljubiläum: 175 Jahre Eisenbahn in Deutschland und 100 Jahre Neubau Bahnhof Bielefeld. Mit dabei waren fast 30 Kooperationspartner – so auch die BEG NRW –, die ihre Organisationen und Unternehmen präsentierten.

Das Programm bot Unterhaltung und Wissenswertes rund um das Thema Mobilität. Geboten wurden viele Aktionen und attraktive Angebote für die ganze Familie: Informationen zur Mobilität und Umwelt, Versteigerung von Fundsachen, Historisches und Aktuelles zu den Bahnhöfen in OWL, ein Eisenbahnflohmarkt, Rundfahrten mit dem Sparrenmobil und ein umfangreiches Programm für Kinder. Auch für das leibliche Wohl war hinreichend gesorgt. Livemusik vom Bahnorchester Altenbeken und der Band Chris and the poor boys rundete das bunte Programm ab.

Martin Nowosad, verantwortlicher Bahnhofsmanager, kommentierte begeistert: „Das war Spitze!“
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Persönlicher Dank des ehemaligen Neuenkirchener Bürgermeisters Hüppe an die BEG

Der Münsterländer Alleenradweg von Coesfeld bis Rheine wird mit rund 40 Kilometern der Längste seiner Art. Anteil daran haben die Kommunen Billerbeck, Horstmar, Laer, Neuenkirchen, Rheine, Rosendahl, Steinfurt, Wettringen sowie die Kreise Coesfeld und Steinfurt. Dass dem so ist, ist auch dem großen Engagement des ehemaligen Bürgermeisters von Neuenkirchen, Wolfgang Hüppe, zu verdanken – der die Amtskollegen mit seiner Vision einer attraktiven, alltags- wie freizeittauglichen Querverbindung im regionalen Radwegenetz angesteckt hat und den Spatenstich vor 1,5 Jahren augenzwinkernd mit den Worten würdigte, er glaube jetzt auch wieder an den Weihnachtsmann.

Der jährliche Betriebsausflug führte die BEG am vergangenen Freitag zurück auf „ihre“ Trasse, so dass sich auch die Projekt(un)beteiligten ein anschauliches Bild von der gestalterischen Umsetzung und verbliebenen eisenbahnhistorischen Elementen machen konnten. Höhepunkt einer ausgedehnten Fahrradtour war der frühere Bahnhof St. Arnold. Mit Erholung hatte die Rast allerdings wenig zu tun: 800 Meter Altschiene verlangten Höchstleistung für die Streckenbestzeit mit der Handhebeldraisine. Der Eisenbahn-Club Nordwest-Münsterland e.V. (www.ecn-online.de) war mit seinem Konzept eines Draisinenbetriebs im Zuge der Radwegeplanung bei der Gemeinde Neuenkirchen und der BEG NRW auf große Zustimmung gestoßen; an jedem zweiten Sonntag bereichert dieses Angebot nun die Route.

Seinen Ausklang fand der Tag am sog. Eisenbahnersee in Neuenkirchen, den die BEG NRW einst aus dem Bestand des Bahnkonzerns an die Gemeinde Neuenkirchen veräußert hat. Um das Vorkaufsrecht für dieses landschaftliche Kleinod wurde die Gemeinde zu Recht beneidet: Der durch Sand- und Kiesabbau entstandene, 85.000qm große See ist heute ein reizvolles Naherholungsgebiet. Genutzt wird er zudem von einem Pächter, dem lokalen Angelsportverein, der sich auch um den Unterhalt der Freiflächen und des Vereinsheimes kümmert.

Bürgermeister Hüppe a.D. stand dem Organisationsteam in der Vorbereitung des Ausflugstages mit Rat und Tat zur Seite. Die Einladung zum Beisammensein am Eisenbahnersee nahm er gerne an und bedankte sich bei dieser Gelegenheit bei den Geschäftsführern und Mitarbeitern der BEG NRW noch einmal sehr herzlich für die hervorragende und sichtbar erfolgreiche Zusammenarbeit. [zur BEG-Startseite]

Gleisrückbau für Radweg in Willich beginnt

Am ehemaligen Bahnhof Neersen  in WiIlich weichen am heutigen Mittwoch die ersten Gleisstücke für einen neuen, 7,4 Kilometer langen Radweg in Richtung Krefeld. Aus dem Teilstück der früheren Bahnstrecke von Krefeld nach Mönchengladbach wird mit Hilfe des Landesprogramms „Alleenradwege auf stillgelegten Bahntrassen“ eine wertvolle Ergänzung der vorhandenen Infrastruktur Willichs. Stadtverwaltung und -politik erwarten mehr Sicherheit und Komfort für die täglichen Fahrten zur Schule, zur Arbeit oder zum Einkauf – mit der Hoffnung, ab 2011/12 auch dem ein oder anderen Autofahrer eine attraktive Alternative bieten zu können. Doch auch regionale Bedeutung kommt der neuen Strecke zu, weil sie eine Spange im bestehenden Radwegenetz schafft, etwa zur Fietsallee am Nordkanal, zum Nierskanalradweg oder zur Euroga-Radroute.

Die Finanzierung des Radweges erfolgt aus einem Eigenanteil der Stadt Willich in Höhe von 364.700,- Euro und 1.094300,- Euro aus öffentlichen Fördermitteln. Den Weg von der brachliegenden Bahntrasse bis zum heutigen Baubeginn hat die Stadt Willich gemeinsam mit der BEG NRW frei gemacht. Ihr jüngster Beitrag aus der Alles-aus-einer-Hand Steuerung ist es gewesen, die Firma R&S mit dem Gleisrückbau zu beauftragen. Die Demontage wird etwa 8 Wochen in Anspruch nehmen, das tonnenschwere Material wird aufbereitet und recycelt. [zur BEG-Starteite]