Fachmarktzentrum „Intro“ am Bergheimer Bahnhof eröffnet

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Am 21. November 2019 wurde das neue Fachmarktzentrum "Intro" am Bergheimer Bahnhof eröffnet. Wenn auch noch nicht komplett vermietet, sind bereits Ankermieter wie Hit-Markt, ALDI, expert Elektronikmarkt, Woolworth und Ernsting´s eingezogen. Kleinere Einheiten wie Frisör, Blumenladen, Apotheke, Lotto und Kiosk runden das Angebot ab. 

Die BEG hatte vor mehr als zehn Jahren das Empfangsgebäude sowie rd. 19.000 m² ehemalige Bahnflächen im direkten Bahnhofsumfeld zunächst an die Stadt Bergheim als Zwischenerwerberin verkauft. Vorausgegangen waren eine durch BEG beauftragte Verkehrswertermittlung, Baugutachten sowie Bodenuntersuchungen auf evtl. Altlasten. Später übernahm die BEG auch die Vorbereitung, Steuerung, Begleitung und Auswertung des Investorenauswahlverfahrens für den Bahnhofsbereich. Ziel war die Entwicklung einer Fläche am Bahnhof Bergheim zur Einzelhandelsnutzung unter Erhalt und Verbesserung der Verkehrsschnittstelle des öffentlichen Personennahverkehrs. 

Um die entsprechende städtebauliche und architektonische Qualität zu erreichen, gab das Auswahlverfahren den Investoren, Bauträgern und Projektentwicklern die Gründung einer Arbeitsgemeinschaft mit einem Architekten vor. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Der Bahnhofsbereich hat ein komplett neues Gesicht erhalten, das nicht nur Kaufkraft anzieht, sondern auch die soziale Kontrolle rund um den Bahnhof erhöht. [zur BEG-Startseite]

Beispielhaftes Bauen an der Schiene: Auszeichnung und erster Spatenstich in Jüchen

Erster Spatenstich zur bevorstehenden Erschließung: Bürgermeister Zilikens (Mitte) mit Thomas Lennertz (MHKBG), BEG-Geschäftsführer Henk Brockmeyer sowie Martin Dornieden und Jürgen Kläber für die Vista Reihenhaus GmbH
Der Stadtteil Jüchen-Hochneukirch besticht durch seine Lage zwischen den Städten Neuss, Düsseldorf, Köln und Mönchengladbach und seiner guten Anbindung an den schienengebundenen Personennahverkehr, während sich Nahversorgungsmöglichkeiten, Kindergarten und Grundschule in fußläufiger Nähe erreichen lassen. Hier hat die Stadt Jüchen in Kooperation mit dem zur DORNIEDEN Gruppe gehörenden Projektentwickler VISTA Reihenhaus GmbH auf rund 13.700 Quadratmeter ehemaliger Bahnfläche ein Baugebiet mit insgesamt 30 neuen Einfamilienhäusern als Reihenhäuser und Doppelhaushälften entwickelt. Das neue Baugebiet rundet umfangreichen, barrierearmen und geförderten Wohnungsbau rund um den Haltepunkt ab, welcher seit langem gemeinsam mit der BEG forciert wurde.

Die Stadt Jüchen agiert damit aus Sicht des Landes beispielhaft in der Schaffung von Bauland an der Schiene. Mit der gleichnamigen Landesinitiative hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalen das Ziel, mehr Flächen in nahverkehrsfreundlichen Lagen für eine Wohnraumnutzung verfügbar machen. Aus diesem Grund brachte Thomas Lennertz, neuer Abteilungsleiter Flächen- und Stadtentwicklung im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, auch eine Auszeichnung von Ministerin Ina Scharrenbach mit zum Spatenstich und attestiert, dass die Stadt Jüchen Flächenpotenziale für dringend benötigten Wohnungsbau vorausschauend in den richtigen Lagen identifiziert und entwickelt. Bereits in den Jahren 2004 bis 2012 wurden in Kooperation zwischen der Stadt Jüchen, der BEG, der Deutschen Bahn sowie privaten Akteuren ein erster Bauabschnitt inklusive der Sanierung des Bahnhofsgebäudes und des -vorplatzes umgesetzt und der Haltepunkt städtebaulich deutlich aufgewertet.

„Jüchen ist eine liebenswerte Stadt mit vielen Möglichkeiten und Angeboten. Die Lage des neuen Wohngebiets ist durch die Bahnhofsnähe und die komfortable Zuganbindung in Städte wie Köln und Mönchengladbach für Pendler ideal“, meint Martin Dornieden, Geschäftsführer von VISTA Reihenhaus. „Ich freue mich sehr, dass wir erneut erreichen konnten, attraktiven Wohnungsbau an der Schiene zu schaffen und eine sinnvolle Nutzung der ehemaligen Bahnflächen zu realisieren“, so Jüchens Bürgermeister Harald Zillikens.

Im Zuge der Erschließung des neuen Wohngebiets an der Peter-Busch-Straße installiert VISTA zum Erhalt des Ökosystems vor Ort zahlreiche Vogel- und Fledermauskästen und unterstützt die Stadt mit „Baumspenden“ bei der Neubegrünung des Areals sowie angrenzender Flächen. Der energieeffiziente KfW-Standard 55 der geplanten Häuser trägt dazu bei, die monatlichen Betriebskosten möglichst niedrig zu halten.

Bezüglich der Flächenentwicklungen stand die BEG während des gesamten (An-) Entwicklungsprozess beratend und koordinierend zur Seite. Mit einem ersten Nutzungskonzept wurde beim Kreis Neuss die Änderung der Ausweisung der Bahnflächen als Landschaftsschutzgebiet erreicht – zentrale Voraussetzung für die Entwicklung des Gesamtareals. Im Zusammenhang mit einer Überplanung klärte die BEG mit der DB AG sämtliche bahnbetrieblichen Restriktionen (Kabeltrassen, Stellwerksplanungen usw.). Bestehende Vertragsverhältnisse (Miete/Pacht, Fremdleitungen usw.) wurden erfasst und bewertet. Ggf. erforderliche Geländefreimachungskosten (Gebäudeabbruch, Grünbeseitigung, Kabelverlegungen) waren ebenso Bestandteil der BEG-Aufgaben wie Bodenuntersuchungen, Prüfung der entwässerungstechnischen Erschließung und monetäre Bewertungen auf Grundlage der vereinbarten Folgennutzung. Die Ergebnisse wurden zur Grundlage der kaufvertraglichen Vereinbarungen zwischen der DB Netz AG und der Stadt Jüchen, die zu allen Flächen in den Zwischenerwerb getreten ist und ihre Gestaltungsspielräume bestmöglich nutzt. [zur BEG-Startseite]

Bahnhof- und Bahnflächenentwicklung in Troisdorf sind beispielhaft!

Das neue Aushängeschild Troisdorfs für alle Ankommenden, Abreisenden und Bleibenden ist fertig gestellt, bezogen und rege in Betrieb. Eine prägnante Dienstleistungs- und Gewerbeimmobilie mit städtebaulicher und wirtschaftlicher Strahlkraft sowie einem vielfältigen Nutzungsmix rundet die langjährigen Modernisierungsarbeiten der gesamten Verkehrsstation nun in attraktiver Weise ab. Dieser einhelligen Meinung waren im Rahmen der offiziellen Einweihung des Gebäudes am 15. Oktober 2019 Ministerin Ina Scharrenbach, Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski, Projektentwickler Kevin Egenolf, Geschäftsführer der Ferox Immobiliengemeinschaft, Dr. Norbert Reinkober, Geschäftsführer der Nahverkehr Rheinland GmbH und BEG-Geschäftsführer Henk Brockmeyer.

Zum gemeinsamen Feiern des Erreichten in den ansprechenden neuen Räumlichkeiten der Tanzschule Breuer waren insbesondere die heutigen Mieter der Immobilie geladen – die Betreiber des Fitnessstudios FitX, des B&B-Hotels sowie die Geschäftsführung der Volks- und Raiffeisenbank und die neu ansässigen Gastronomen. Für den personenbedienten Vertrieb und als direkte Ansprechpartner für die Kunden findet sich im Erdgeschoss weiterhin eine Mobilitätszentrale vor Ort - betrieben von der Rhein-Sieg Verkehrsgesellschaft (RSVG) und DB Vertrieb. Auch Vertreter der politischen Fraktionen nutzten die Gelegenheit rege, um zu diesem Anlass mit den Projektbegleitern und -ermöglichern ins Gespräch zu kommen.

Aus Sicht des Landes ist der Stadt Troisdorf in Zusammenarbeit mit dem Projektentwickler Ferox, der Deutschen Bahn sowie der BEG Vorbildliches gelungen: Die Schaffung eines neuen, attraktiven Tors zur Stadt, die Stärkung des Dienstleistungs- und Wirtschaftsstandortes in zentraler Lage sowie die hervorragende Verzahnung von Stadtentwicklung und modernisierter Mobilitätsschnittstelle. Somit gratulierte die Ministerin zu einer beispielhaften Gesamtentwicklung an der Schiene und attestierte dies Bürgermeister Jablonski und dem privaten Investor in Form einer symbolischen Auszeichnung. Bürgermeister Jablonski hob dankend besonders hervor, mit welcher Geschwindigkeit die Entwicklung durch Unterstützung der BEG gelungen sei.

Wie berichtet (2015/05) hatte die BEG in enger Abstimmung mit der Stadt transparente, grundstücksgeschäftliche Grundlagen geschaffen (Rückbaugutachten, Verlagerung Bahntechnik, Bodenuntersuchungen und gutachterliche Wertermittlung) und im Anschluss ein gemeinsames Investorenauswahlverfahren durchgeführt, aus dem die Ferox Immobiliengemeinschaft hervor ging, die ihren Entwurf nun erfolgreich umgesetzt hat.  Die von täglich rund 12.000 Reisenden frequentierte Verkehrsstation des Bahnhofs Troisdorf wurde bereits vor einigen Jahren mit neuen Bahnsteigen, Aufzügen und neuem Zugangsbauwerk zur Innenstadtseite ausgestattet. Die Einweihung der Gewerbeimmobilie markiert den Schlusspunkt der mehrjährigen Modernisierungsarbeiten der gesamten Verkehrsstation. [zur BEG-Startseite]

Stadt Ibbenbüren und BEG starten mit der Umfeldentwicklung dreier Bahnhöfe

V.l.n.r.: Karl-Ludwig Borgmann, Stadt Ibbenbüren, Maximiliane Lizardo Schwarze und Jens Benner-Stöwer, NWL, BEG-Projektleitung Carsten Kirchhoff, Hartmut Dieckmann, Geschäftsführer Dieckmann Bauen + Umwelt, Reinhard Oertker, Geschäftsführer Planungsbüro w+b ingenieure und Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer
Mit einem symbolischen Spatenstich zum Neubau der Park-and-Ride-Anlage Laggenbeck machte Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer gemeinsam mit dem beteiligten Bauunternehmen, mit dem Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) und der BEG am Mittwoch, 16.10. den offiziellen Auftakt zur Entwicklung der Umfelder von insgesamt drei Bahnhöfen in Ibbenbüren. 

Am Bahnhof Laggenbeck geht die Attraktivierung der Verkehrsstation mit dem Rückbau des abgängigen Empfangsgebäudes und Neubau von Bike&Ride- sowie Park&Ride-Anlage einher. Am Bahnhof Esch plant die Stadt im Jahr 2020 mit dem Rückbau des Empfangsgebäudes und dem Neubau der Verkehrsschnittstelle zu starten. Auch am „Hauptbahnhof“ Ibbenbürens beginnen die umfassenden Maßnahmen zu Beginn des kommenden Jahres. Solange hier allerdings die Modernisierung der Stellwerkstechnik noch nicht abgeschlossen ist, werden die im Gebäude vorhandenen technischen Anlagen weiterhin benötigt. Dies stellt die Beteiligten derzeit vor kreative Herausforderungen – so wurde eine sogenannte Schnittkante definiert, bis zu der das Gebäude bereits für eine Neu- oder Umplanung in Angriff genommen werden kann. Die städtebaulichen und verkehrlichen Rahmenplanungen werden seitens der BEG finanziert, die die Stadt Ibbenbüren im Rahmen des dritten Empfangsgebäudepakets Nordrhein-Westfalen begleitet.

Die neue Park-and-Ride-Anlage Laggenbeck soll über 82 Pkw-Parkplätze, 40 Fahrradabstellplätze in Abstellanlage, 60 Fahrradabstellplätze und 20 Fahrradeinzelboxen verfügen. Das Bauprojekt ist eine Fördermaßnahme des  NWL mit einer Förderquote von 90 Prozent. Die Maßnahmen sind in das kommunale Mobilitätskonzept eingebettet -  „denn es ist nicht das Auto, das uns in Zukunft begleiten soll, sondern andere Verkehrsmittel“, so Karl-Ludwig Borgmann, Ibbenbürens Leiter des Fachdienstes Tiefbau. [zur BEG-Startseite]

EXPO REAL 2019: Ministerin Scharrenbach präsentiert die Bau.Land.Leben-Werkzeuge

Ministerin Ina Scharrenbach mit Ludger Kloidt und Franz Meiers, Geschäftsführung NRW.URBAN, sowie Henk Brockmeyer und Thomas Lennertz, Geschäftsführung BEG NRW (v.l.n.r.)
Ministerin Ina Scharrenbach stellt auf der EXPO REAL 2019 vor, wie das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen die Städte und Gemeinden stärkt, um Bauland zu aktivieren.

Die Initiative "Bau.Land.Leben" bündelt dazu (wie berichtet) alle Instrumente des Hauses - mit der schnellen Analyse via "Bau.Land.Check", der kooperativen Baulandentwicklung "Bau.Land.Kommunal", den Baulandgesprächen zu Potenzialen an der Schiene im Rahmen von "Bau.Land.Bahn", der Eigentümerkooperation mit "Bau.Land.Partner" und mit dem interkommunalen Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer im  "Bau.Land.Forum". Auch die Städtebau- und Wohnraumförderung stehen im bundesweiten Vergleich in weitaus überdurchschnittlichem Umfang zur Verfügung.

Unter dem Motto „Zukunft bauen. Wandel gestalten“ präsentieren sich die Partner NRW.URBAN, NRW.BANK, NRW.INVEST, der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW,  die Architektenkammer NRW sowie der VdW Rheinland auch 2019 mit einem Gemeinschaftsstand auf der EXPO REAL - auch die BEG NRW steht für Terminvereinbarungen vor Ort zur Verfügung. [zur BEG-Startseite]