Vortrag in Bayern: Bündnis zum Flächensparen


In Nordrhein-Westfalen zählt die Reduzierung der Flächeninanspruchnahme zu den großen Herausforderungen für Umweltschutz, Städtebau und Raumordnung. Auch die bayerische Staatsregierung hat im Jahr 2003 ein Bündnis zum Flächensparen ins Leben gerufen. Partner aus staatlicher Verwaltung, kommunalen Spitzenverbänden, Kirchen, Universitäten und weiteren Interessenverbänden haben sich zum sparsamen Umgang mit der nicht vermehrbaren Ressource Boden bekannt und ein gemeinsames Aktionsprogramm erstellt.

Thomas Lennertz, Geschäftsführer der BEG, war am 21. April eingeladen, an der Bündnissitzung im bayerischen Staatsministerium teilzunehmen. Auf Bitte von Prof. Dr. Jens-Uwe Fischer, Sanierungsmanagement der Deutsche Bahn AG in Berlin, stellte er dort das neue Brachflächeninstrument des Landes Nordrhein-Westfalen vor, den „Flächenpool NRW“ – der aus den guten Erfahrungen mit dem BEG-Modell zur konsensualen Bahnflächenentwicklung hervor gegangen ist. Die interessierten Zuhörer waren positiv überrascht, dass in Nordrhein-Westfalen bereits eine umsetzungserprobte Anreiz-Strategie existiert, mit der sich Kommunen freiwillig zum Brachflächen-Vorrang entschließen. Ebenso werden die Erfahrungen und Ergebnisse des bayerischen Bündnisses in der weiteren Arbeit der BEG Berücksichtigung finden.

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