Übergreifender „2 Tages-Input“ zum Projekt Duisburg Wedau

Foto: BEG NRW
Zu einem zweitägigen Informations- und Wissensaustausch in der Jugendherberge Duisburg Sportpark traf sich ein Großteil der bereits involvierten sowie künftigen Projektbeteiligten rund um das Projektteam Wedau. Die DB Immobilien Region West und die BEG treten gemeinsam  zur Entwicklung eines 75 Hektar großen, städtebaulich immens bedeutsamen Areals an, mit der Stadt Duisburg wurde dazu eine Konsensvereinbarung abgeschlossen (s. auch Beitrag  03/2015). 

Der bereichernde Austausch zwischen Verwaltungsmitarbeiten auf der einen sowie Projektteam und beauftragten Planern auf der anderen Seite umfasste insbesondere die Darstellung der aktuellen projektbezogenen Sach- und Informationsstände der einzelnen Fachämter sowie die Diskussion sich daraus ergebender Chancen und Risiken für die Gesamtentwicklung des Standort. Im Rahmen der Abarbeitung einzelner Themenblöcke, auf die sich alle Themenverantwortlichen ausnahmslos vorbildlich vorbereitet hatten, bot sich immer wieder auch Gelegenheit, Fragen zu stellen, Bedenken zu äußern, aber vor allem auch erste Lösungsansätze in die Diskussion zu bringen. Die zentralen Ziele der Veranstaltung - die vielen Beteiligten auf einen gemeinsamen Kenntnisstand zu bringen und die Basis für ein vertrauenvolles Miteinander zu legen – wurden voll erfüllt; erstes Feedback seitens der Teilnehmer belegt, dass nicht nur das Projektteam Wedau den übrgreifenden Austausch als äußerst effektiv empfand. 

Bei dieser Gelegenheit bedankt sich das Team Wedau noch einmal recht herzlich bei allen Teilnehmern für ihre rege Beteiligung und engagierte Unterstützung! [zur BEG-Startseite]

Läuft bei der BEG

Der Vivawest-Marathon am 17.05. zählte mit 7.800 Läufern einen neuen Teilnehmer-Rekord. Auch die BEG hat ihre Starter-Zahl in Relation zum Vorjahr verdoppelt – 8 Mitarbeiter traten in zwei  Staffeln für ihr Unternehmen an. Die abwechslungsreiche Route führte teils auch auf ehemaligen Bahntrassen durch Gelsenkirchen, Essen, Bottrop und Gladbeck, quer über das Zollverein-Gelände, durch die Rathaus-Galerie Essen, entlang des Tetraeders, der Welheimer Gartenstadt und des Nordsternparks.

Gestaffelt gestartet, gemeinsam nach 4 1/2 Stunden im Ziel eingelaufen, im oberen Mittelfeld gelandet - das ist die zufriedenstellende Bilanz des Tages. [zur BEG-Startseite]

Neubebauung am Bahnhof Troisdorf - Sachstand des Investorenauswahlverfahrens

In der Burg Wissem hat die Jurysitzung für das – von der Stadt Troisdorf gemeinsam mit der BEG NRW – durchgeführte und vom Büro HJPplaner organisierte Investorenauswahlverfahren für die Neubebauung am Bahnhof Troisdorf stattgefunden. Grundlage der damit initiierten Stadtumbauaktivitäten ist das 2012 vom Rat der Stadt Troisdorf beschlossene Integrierte Handlungskonzept Innenstadt.

Zielsetzung des Verfahrens war die Auswahl eines Investors, der die Fläche zwischen Busbahnhof, BASA-Gebäude und Parkhaus an der Poststraße erwirbt, den Abriss des Bestandsgebäudes durchführt und den Neubau unter Berücksichtigung der städtebaulichen Rahmenbedingungen und der notwendigen infrastrukturellen Einrichtungen der Bahn realisiert. U.a. sollte der Zugang von der Poststraße zu den Bahngleisen bzw. zum Tunneldurchstich attraktiviert und baulich gefasst werden. An der Sitzung des Beurteilungsgremiums nahmen, neben Bürgermeister Jablonski, Dezernent Wiesner und Co-Dezernent Chrispeels, Vertreter der BEG und der DB Station &Service AG sowie der Architekt und Stadtplaner Prof. Andreas Fritzen von der Hochschule Bochum teil. Die Kommunalpolitik war durch fast alle Fraktionen des Rates sowie den Ortsvorsteher von Troisdorf Mitte Gerhard Schlich vertreten.

Die Auswahljury unter Vorsitz von Herrn Prof. Andreas Fritzen hat einstimmig eine städtebaulich wie architektonisch überzeugende Lösung für das Gelände des Bahnhofs Troisdorf ausgewählt. Diese zeigt sowohl ein angemessenes „Gesicht zur Stadt“ als auch gute, der Lage angepasste Nutzungsvorschläge (u.a. ein Hotel). In Kürze starten nun Verhandlungen mit den Bietern und den Entwurfsverfassern zur Konkretisierung der Planung und des vorgelegten Kaufangebotes. Es wird von Seiten der Stadt Troisdorf und der BEG NRW angestrebt, diese Gespräche zum Verkauf der Flächen bis zu den Sommerferien 2015 abschließen zu können. Auf Basis der Einigung mit dem Investor wird dann die Öffentlichkeit umfänglich über das geplante Vorhaben informiert und der sich im Verfahren befindliche Bebauungsplan für dieses Areal zur Rechtskraft gebracht. [zur Pressemitteilung im Original] [zur BEG-Startseite]

06.&07.Mai: BEG @ Polis Convention

„Austausch und Dialog sind von entscheidender Bedeutung. Mehr denn je werden in Zukunft Kommunen und immobilien-wirtschaftliche Unternehmen aufeinander angewiesen sein, denn: Nur, wenn Strategien der Stadtentwicklung mit Investitions-entscheidungen übereinstimmen, Quartiersentwicklungen mit Standortentwicklungen abgeglichen werden und öffentliche Ziele mit privaten vereinbar sind, entsteht ein stabiles Fundament für Investitionen, Qualitäten und Nachhaltigkeit.“ - Mit diesen Worten erläutern die Veranstalter die inhaltliche Zielrichtung der neuen Messe „Polis Convention“. Deren Kongruenz zur BEG-Unternehmensphilosophie ließ die Teilnahmefrage nicht lange unbeantwortet.

Die Messe richtet sich vor allem an Entscheider und Verantwortungsträger aus Kommunen und Immobilienwirtschaft, im Mittelpunkt soll der Austausch über Chancen und Möglichkeiten urbaner Entwicklungen und die Präsentation von Projektideen, Flächen- und Grundstückspotenzialen, Unternehmensstrategien, Marktnischen, Investments, Quartiersentwicklungen und nachhaltigen Entwicklungskonzepten stehen. Initiator ist Prof. Dr. Johannes Busmann,  Herausgeber des Magazins „polis – Magazin für Urban Development“. Flankiert wird die Veranstaltung von unterschiedlichen Themenforen zu den Herausforderungen der zunehmend digitalisierten Stadt. Als Schirmherr begrüßt und eröffnet Minister Michael Groschek die Messe am 06.05. um 9.00 Uhr gemeinsam mit Wuppertals Oberbürgermeister Peter Jung als Vorsitzender des Städtetag NRW.

Die BEG präsentiert sich mit aktuellen Projekten gemeinsam mit NRW.Urban und dem Kooperationsprojekt Flächenpool NRW in unmittelbarer Nähe zum Podium, Stand D09 - in den Alten Schmiedehallen „Areal Böhler“ in Düsseldorf. [zur Polis Convention-Homepage]  [zur BEG-Startseite]

Bergisches Bahntrassen-Fest: „Wir können heute Radwege nutzen, wie wir es uns nie erträumt hätten“

Diese treffenden Worte wählte Wuppertals Oberbürgermeister Peter Jung anlässlich der Saisoneröffnung auf den Bergischen Bahntrassen am 19.04.2015. Wie intensiv das Angebot in der Realität genutzt wird, zeigte der immense Publikumsandrang entlang der sogenannten Niederbergbahn und der Kohlenbahntrasse, der Korkenzieher- und Bergbahntrasse, der Samba- sowie Balkantrasse beeindruckend. Auch die BEG'ler unter den Besuchern sind an einem solchen Tage besonders stolz, an der Entstehung fast aller dieser Radwege beteiligt gewesen zu sein. Auf insgesamt rund 300 Kilometern wurden Bahnrelikte, Tunnel, Brücken und alte Bahnhöfe mit Veranstaltungen, gastronomischen und informativen Angeboten durch lokale Vereine, Kreative oder Kleingewerbe-Treibende in Szene gesetzt. Eine hervorragend Bandbreite an  Informationsmaterial  hat die Bergische Struktur- und WirtschaftsförderungsGesellschaft mbH auch in ihrem Internetangebot zu den Bahntrassen-Radwegen zusammengestellt.

Das zentrale Bühnenprogramm des Aktionstages fand am ehemaligen Bahnhof Mirke statt, gelegen an der mitten durch Wuppertaler Stadtgebiet verlaufenden Nordbahntrasse. Mit der erst seit Kurzem vervollständigten Nordbahntrasse ist ein großer Lückenschluss zwischen dem Radwegenetz des Rheinlandes und des Ruhrgebiets gelungen. Diesen Lückenschluss stellten die regionalen Kooperationspartner mit dem symbolischen Zusammensetzen einer Radwegekarte nach und dankten allen Projektbeteiligten, die diesen Erfolg möglich machten. Viele der Trassen wurden im Rahmen des Alleenradwegeprogramms des Landes NRW aktiviert und gefördert. Die Nordbahntrasse selbst ist ein herausragendes Beispiel bürgerschaftlichen Engagements – hier gelang es der Wupptertalbewegung e.V. den kommunalen Eigenanteil des Radwegebaus aus privaten Spenden zu bestreiten [wie berichtet, 06/2010]. [zur BEG-Startseite]